6. Wissenschaftsforum Mobilität
Was muss passieren, damit mehr Stromer auf den Straßen zu finden sind als derzeit? Darüber wird am 8. Mai beim Wissenschaftsforum Mobilität im Fraunhofer inHaus-Zentrum in Duisburg diskutiert. Die Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen (UDE) erwartet hierzu mehr als 200 Teilnehmende, darunter Vertreter namhafter Autobauer und Zulieferer, Stadtplaner und Wissenschaftler.
Prof. Dr. Heike Proff ist überzeugt, dass Elektrofahrzeuge trotz aller Startschwierigkeiten weiter Zukunft haben. Sie leitet den Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Internationales Automobilmanagement und lädt zum sechsten Mal zu dieser Veranstaltung ein. Wir befinden uns im Übergang in eine neue Mobilität; die Konzeptphase ist nahezu vorbei, und das erfordert nun unternehmerische Entscheidungen.
Unter dem Motto „Decisions on the Path to Future Mobility“ setzen sich Referenten über Managementstrategien, Fahrzeugentwicklung und Mobilitätskonzepte auseinander. Sie fragen etwa danach, wie stark investiert werden soll, wenn noch nicht klar ist, wohin die Fahrt der Stromer geht, welche Geschäftsmodelle es gibt oder wie es mit erneuerbarer Stromerzeugung aussieht. Ebenso sind verbesserte Reichweiten, alternative Antriebe, neue Fahrerassistenzsysteme, Pedelecs oder Elektro-LKW ein Thema. Und auch das interessiert: Können E-Mobile eine Stadt von Verkehr und Schadstoffen entlasten? Was können ÖPNV, selbstfahrende E-Taxis oder Tempolimits zu neuen Konzepten beitragen? Und wie wirtschaftlich ist die grüne Mobilität?
Eröffnet wird das Wissenschaftsforum von der nordrhein-westfälischen Forschungsministerin Svenja Schulze, Uni-Rektor Prof. Dr. Ulrich Radtke und Prof. Dr. Heike Proff.
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