Fachwörter-Lexikon

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Korrosionsmessung

In der Oberflächentechnik hat der Korrosionsschutz sowohl im Bereich F&E als auch in der Qualitätsprüfung eine hohe Bedeutung. Stets stellt sich dabei die Frage der Beständigkeit der beschichteten Teile in der späteren Gebrauchsumgebung. Deshalb werden Originalbauteile oder beschichtete Prüfbleche aggressiven Klimabedingungen in dafür speziell konstruierten Prüfkammern ausgesetzt. Auf diese Weise wird Korrosion auf der Oberfläche sozusagen im Zeitraffer erzeugt.

Unlegierte (allgemeine) Stähle, Grenzwerte

Die unlegierten Stähle dürfen nach DIN EN 10020 bestimmte Grenzwerte an Zusatzelementen nicht überschreiten (Tabelle).

Tabelle: Grenzwerte an Zusatzelementen

Gehalt des Zusatzelementes in %      
Aluminium (Al) 0,1 Nickel (Ni) 0,3
Blei (Pb) 0,4 Niob (Nb) 0,05
Bor (B) 0,0008   Selen (Se) 0,1
Bismut (Bi) 0,1 Silizium (Si) 0,5
Chrom (Cr) 0,3 Tellur (Te) 0,1
Kobalt (Co) 0,1 Titan (Ti) 0,05
Kupfer (Cu) 0,4 Vanadium (V) 0,1
Molybdän (Mo) 0,08 Wolfram (W) 0,1

 

 

 

 

 

 

Prüfung der Haftfestigkeit – Wechsebiegeversuch

Ein beschichteter Blechstreifen wird um ±90° hin und her bewegt, so dass das System eine große Beanspruchung aufeinander folgender Dehnungen und Stauchungen erfährt. Um Ergebnisse miteinander vergleichen zu können, sollte der Biegeradius in einem bestimmten Verhältnis zur Dicke des Prüflings und zur Anzahl der Wechselbewegungen gewählt werden.

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