Fachwörter-Lexikon
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Zinkschichten – galvanisch abgeschieden – Legierungen
Neben reinem Zink wird seit einigen Jahren in verstärktem Maße Zink-Nickel mit einem Nickelanteil von etwa 15 % abgeschieden. Die Schicht besitzt eine höhere Härte und bessere Korrosionsbeständigkeit als reines Zink, ist allerdings in der Herstellung durch den Einsatz von Nickel (deutlich teurer als Zink) mit einer kostenintensiveren Handhabung und höheren Chemiekosten teurer. Daneben spielt als weitere Legierung Zink-Eisen eine Rolle, das in breitem Maße aufgrund der guten Möglichkeit zur Herstellung von schwarzen Schichten (durch eine Nachbehandlung direkt im Anschluss an die galvanische Abscheidung) verwendet wird. Zink-Eisen ist zwar kostengünstiger als Zink-Nickel, aber auch weniger korrosionsbeständig und weicher.
Prüfung der Haftfestigkeit – Gitterschnitttest
In die Schichtoberfläche wird mit einer gehärteten Stahlspitze ein Netzgitter von 1 bis 3 mm Kantenlänge und einer Ausdehnung von mindestens 500 mm2 an drei verschiedenen Stellen geritzt (Entstehung kleiner Quadraten). Die parallelen Schnitte müssen bis zum Grundmaterial reichen. Es entstehen dabei Kräfte, die seitlich auf die Schicht wirken. Ein Klebeband wird auf das Netzgitter aufgedrückt und nach 10 s ruckartig und senkrecht zur Oberfläche wieder abgezogen. Bei schlechter Haftfestigkeit blättert die Beschichtung ab.
Abfall – allgemein
Anorganische und organische Stoffe, die beseitigt werden müssen. Sie werden nach ihrer Herkunft in kommunalen Abfall, Gewerbeabfall, landwirtschaftlichen Abfall und Industrieabfall unterschieden. Dieser wird einer Abfallbehandlung unterzogen, deren Ziel eine stoffliche oder energetische Verwertung ist. Die dauerhafte Lagerung in Deponien ist nur für nicht verwertbaren Abfall gestattet.