Fachwörter-Lexikon

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Redoxsysteme

Elektronenvorgänge bei chemischen Reaktionen. Reduktions-Oxidations-Reaktionen: Chemische Reaktionen, bei denen Stoffe oxidiert und andere gleichzeitig reduziert werden, d.h. findet bei einer chemischen Reaktion eine Oxidation (Abgabe von Elektronen) statt, muss zwangsläufig ein an der Reaktion beteiligter Reaktionspartner reduziert werden. Weder die Oxidation noch die Reduktion kann für sich alleine ablaufen. Es findet eine Elektronenübertragungsreaktion statt. Dabei muss insgesamt die Oxidationszahlerhöhung exakt so groß sein wie die Oxidationszahlerniedrigung.

Redoxreaktion am Beispiel von Natriumchlorid: 

 

Im Beispiel von Natriumchlorid ist Natrium das Reduktionsmittel und Chlor das Oxidationsmittel.

Aluminiumlegierungen

Durch Zugabe von Legierungselementen wie beispielsweise Magnesium, Mangan, Molybdän, Silizium, Titan, Zirkonium, Beryllium, Chrom, Eisen, Kupfer oder Zink lassen sich die mechanischen und chemischen Eigenschaften in weitem Umfang verbessern. Als Ausgangsmaterial wird dabei in den meisten Fällen Reinaluminium mit einem Reinheitsgrad von 99,5 % verwendet. Schon durch geringe Zusätze von Legierungselementen lassen sich die Eigenschaften des reinen Aluminiums stark beeinflussen. Sie setzen zum Beispiel die Festigkeit und Härte herauf, ohne die gute Verformbarkeit zu beeinträchtigen. Die 0,2-Dehngrenze kann beispielsweise bei der Aluminiumlegierung AlZn1,5MgCu von 40 MPa (bei Al99,5) auf 450 MPa gesteigert werden. Die elektrische Leitfähigkeit von Aluminium wird allerdings durch Zugabe von Legierungselementen herabgesetzt. Das günstige Verhältnis zwischen Festigkeit und Dichte macht Aluminium besonders bei mobilen Konstruktionen (Automobil, Luft- und Raumfahrt, Wasserfahrzeuge) durch Energieeinsparung zu einem wichtigen Werkstoff.
Aluminiumlegierungen werden nach der Art der Verarbeitung in Guss- und Knetlegierungen und nach der Möglichkeit der Festigkeitssteigerung in aushärtbare und nichtaushärtbare Legierungen eingeteilt.

Phosphatierung

Phosphatieren ist die Herstellung eines Oberflächenfilms auf einem metallischen Grundwerkstoff. Dabei reagiert der Grundwerkstoff mit Phosphat aus einer verdünnten Phosphorsäure oder Phosphatlösung. Geringe Mengen des Grundwerkstoffes müssen hierbei abgelöst werden. Phosphatschichten bestehen in der Regel aus mikroskopisch feinen, plättchen- oder nadelförmigen Kristallen. Die Kristalle führen zu einer sehr feinen, aber starken Vergrößerung der Oberfläche, die einen sehr guten Haftgrund für eine aufgebrachte organische Beschichtung darstellt. Phosphatierungen werden daher als Haftvermittler zwischen Lack und Metall verwendet. Sie eignen sich aber auch zur Aufnahme von Schmierstoffen an Metalloberflächen und stellen zudem einen temporären Korrosionsschutz dar.

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