Fachwörter-Lexikon

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Atmosphärendruckplasma - Nanobeschichtung

Mit der Beschichtung mittels Atmosphärendruckplasma (z.B. der PlasmaPlus-Technik) ist eine Beschichtung von komplexeren 3D Bauteilen möglich. Das Beschichtungsmaterial erreicht dabei auch schwer zugängliche Bereiche wie tiefe Nutgeometrien oder Hinterschnitte. Es gelingt so beispielsweise, bestückte Leiterplatten auf und unter den Bauteilen vollständig zu beschichten.

Werkstoffverbunde

Erzeugnisse, die meist aus Schichten fest miteinander verbundener, unterschiedlicher Werkstoffe bestehen und als solche auch makroskopisch erkennbar sind. Es handelt sich nicht um einen einheitlichen (homogenen) Körper. Der größte Anteil an Werkstoffverbunden sind (flächenhafte) Schichtverbunde. Ihre Komponenten werden häufig durch Fügen (z.B. Sprengplattieren, Warmpressen, Walzplattieren oder Kleben) miteinander unlösbar verbunden. Jedoch sind auch Beschichtungsverfahren wie Galvanisieren oder Metallspritzen üblich. Beispiele für Werkstoffverbunde: Stahlbeton, verzinktes, plattiertes oder kunststoffbeschichtetes Blech, Bimetalle (z.B. Thermobimetalle als Schaltkontakte), Hartgewebe, Hartpapier oder Kunststoffpressholz (z.B. für den Modellbau), metalldrahtverstärktes Glas (Sicherheitsglas).

Chromschichten – allgemein

Die galvanische Abscheidung von Chrom zählt zu den wichtigsten Verfahren zur Herstellung von technischen und dekorativen Oberflächen, da Chrom nur im galvanisch abgeschiedenen Zustand die sehr vorteilhaften Eigenschaften der Korrosionsbeständigkeit, des guten Glanz, hohen Reflexionsvermögens und der sehr hohen Härte besitzt. Die Abscheidung von Chrom erfolgt zudem aus sehr einfach aufgebauten Elektrolyten mit nur sehr geringen Anteilen an Zusätzen, wodurch sich auch die hohe Zuverlässigkeit der galvanischen Chromabscheidung sowohl für dekorative Anwendungen als Glanzchrom als auch für funktionelle Anwendungen als Hartchrom ergibt. Als Nachteile der galvanischen Verchromung ist der Einsatz von karzinogenem sechswertigen Chrom (Cr6+) und von umweltschädlichen Netzmitteln in Chromelektrolyten zu nennen. Diese sind auch der Anlass dafür, dass die galvanische Verchromung derzeit in Zusammenhang mit der europäischen Chemikalienverordnung REACh in die Diskussion geraden ist. Dagegen ist zu betonen, dass bei der Beachtung der seit vielen Jahren geltenden Richtlinien zum Umwelt- und Arbeitsschutz keine Gefahren durch die galvanische Verchromung ausgehen. Erforderlich ist das Tragen von üblicher Schutzkleidung sowie der Einsatz von Absaugungen mit Wascheinrichtungen und der Einsatz von Spüleinrichtungen.

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