Fachwörter-Lexikon
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Zinklegierungen
Erheblich an Bedeutung zugenommen haben die Zinklegierungen. Die Wichtigste ist Messing, das aus einer Kupfer-Zinklegierung besteht. Außer Kupfer werden als weitere Zusätze wie beispielsweise Aluminium, Eisen, Mangan, Nickel, Silizium oder Zinn verwendet, die spezielle Sondermessingwerkstoffe bilden.
Desoxidieren
Unter Desoxidation ist die Entfernung einer dünneren Oxidschicht zu verstehen, die sich auf allen Metallen, mit Ausnahme der Edelmetalle, bildet. Um eine haftfeste metallische Beschichtung herstellen zu können, werden deshalb Metallteile vor Beginn des eigentlichen Beschichtungsvorgangs in der Regel in einer verdünnten Säure (häufig verdünnte Schwefelsäure) kurz (30 bis 60 Sekunden sind meist ausreichend) getaucht. Entfernt werden in der Regel sehr dünne (10 nm bis 500 nm) Schichten, die visuell nicht erkennbar sind, die aber durch Benetzungstests nachweisbar sind.
Tauchentfettung
Zur Reinigung von Werkstoffen durch Tauchentfettung werden die zu reinigenden Teile in das Entfettungsmittel eingetaucht und für eine gewisse Zeit dort belassen. Die Tauchdauer richtet sich nach dem Verschmutzungsgrad der zu reinigenden Teile. Die Reinigungswirkung eines Entfettungsmittels kann durch Anwendung von erhöhter Temperatur verbessert werden. Im Fall der Nutzung von organischen Lösemittel ist allerdings die Belastung durch die Verdunstung von kritischem Lösemittel (Arbeitsschutz, Umweltschutz) zu berücksichtigen. Bei wässrigen Entfettungsmitteln ist deren korrosive Wirkung auf Metalle zu berücksichtigen. In der Regel können wässrigen Entfettungsmitteln Substanzen zugegeben werden, die einen Korrosionsangriff unterdrücken oder reduzieren (Inhibitoren)