Fachwörter-Lexikon

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Qualitätsstähle

Qualitätsstähle sind unlegierte oder legierte Stähle mit besonderen Anforderungen an ihre Eignung zum Kaltverformen, ihre Beständigkeit gegen atmosphärische Korrosion oder ihre elektrischen beziehungsweise magnetischen Eigenschaften. Sie sind daher in der Regel meistens für eine Wärmebehandlung vorgesehen. Der Gehalt an Eisenbegleitelemente wie Phosphor und Schwefel liegt unter 0,045 %. Einsatzgebiete sind die Herstellung von Blechen, Bändern, Rohre und andere Profile.

Kupfer-Zinn-Legierungen (Zinnbronze)

Sie sind nach DIN EN 12164 (Knetlegierungen) und DIN EN 1982 (Gusslegierungen) genormt. Sie sind die ältesten metallischen Gebrauchswerkstoffe der Menschheitsgeschichte. Gebräuchliche Knetlegierungen enthalten bis zu 8,5 % Zinn. Sie zeichnen sich durch gute Festigkeitseigenschaften, noch ausreichende Wärme- und elektrische Leitfähigkeit sowie durch eine hohe Korrosionsbeständigkeit aus.

Einsatzstähle

Einsatzstähle sind unlegierte oder legierte (hauptsächlich Cr, Ni, Mo, Mn) Maschinenbaustähle mit verhältnismäßig niedrigem Kohlenstoffgehalt (0,1 % bis etwa 0,3 %), deren Randschicht vor dem Härten aufgekohlt (0,7 % bis 0,90 % C) oder carbonitriert wird. Einsatzgebiete sind Bauteile, die einen zähen Kern aber eine Verschleißfeste Oberfläche benötigen.

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