Continental und TU Chemnitz geben Gas bei Brennstoffzellenforschung| WOTech Technical Media

Continental und TU Chemnitz geben Gas bei Brennstoffzellenforschung

Die Forschungskooperation für Brennstoffzellensysteme zwischen dem Technologieunternehmen Continental und der Professur Alternative Fahrzeugantriebe (ALF) der Technischen Universität Chemnitz nimmt weiter Fahrt auf. Dafür wurde im Februar 2019, ein 18 Meter hoher und 3,5 Meter breiter Wasserstofftank auf dem Campus der TU an der Reichenhainer Straße aufgestellt.

Der Tank wird mindestens für die Dauer der Kooperation zwischen der Professur ALF und Continental auf dem TU-Gelände stehen. Nach aktuellem Stand noch bis mindestens 2023. Zum Einsatz kommt der Wasserstofftank unter anderem im aus Mitteln der Europäischen Union geförderten Projekt Mass Manufacture of MEA’s Using High Deposition Processes (MAMA MEA). Außerdem kommt er im von der Professur ALF initiierten und vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) geförderten Innovationscluster HZwo – Antrieb für Sachsen zum Einsatz. Die Bereitstellung des Wasserstoff-Tanks durch Continental ist Teil einer 2016 zwischen Continental Powertrain und der TU Chemnitz geschlossenen Kooperation und eine wichtige Voraussetzung, um die Brennstoffzellen-Forschung voranzutreiben.

Hintergrund: Beteiligte Akteure

Continental entwickelt wegweisende Technologien und Dienste für die nachhaltige und vernetzte Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Das 1871 gegründete Technologieunternehmen bietet sichere, effiziente, intelligente und erschwingliche Lösungen für Fahrzeuge, Maschinen, Verkehr und Transport. Continental erzielte 2018 einen vorläufigen Umsatz von etwa 44,4 Milliarden Euro und beschäftigt aktuell rund 244.000 Mitarbeiter in 61 Ländern und Märkten.

Powertrain entwickelt und produziert effiziente Systemlösungen rund um den Antriebsstrang zur Optimierung des Kraftstoffverbrauchs. Das Produktportfolio reicht von Benzin- und Dieseleinspritzsystemen über Motor- und Getriebesteuerungen inklusive Sensoren und Aktuatoren, Abgasnachbehandlungstechnologien sowie Kraftstofffördersysteme bis hin zu Komponenten und Systemen für Hybrid- und Elektroantriebe. Powertrain beschäftigt weltweit mehr als 40.490 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Umsatz von rund 7,7 Milliarden Euro.

Professur Alternative Fahrzeugantriebe

An der seit Juli 2010 von Professor Thomas von Unwerth geleiteten Professur Alternative Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Chemnitz sind derzeit 25 Mitarbeiter in zwölf Forschungsprojekten beschäftigt. Forschungsschwerpunkt sind innovative Antriebskonzepte auf Basis der Brennstoffzellentechnologie, die den Anforderungen an höchste Effizienz und Leistungsfähigkeit sowie geringste Emissionen gerecht werden.

http://www.tu-chemnitz.de

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