Bundeswirtschaftsminister Altmaier besucht die BAM
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier besuchte im August die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin. Gemeinsam mit BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne unterzeichnete er die gemeinsame Zielvereinbarung zwischen dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und der BAM. Strategische Themen wie die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft, die Energiewende, Nanotechnologie und smarte Materialien und Produktionstechnologien sind einige der Forschungsschwerpunkte, mit denen sich die BAM in den kommenden Jahren beschäftigen wird.
Während seines Rundgangs erhielt Bundesminister Altmaier einen Einblick in aktuelle Forschungsprojekte der BAM zu Offshore-Windkraftanlagen. Im Mittelpunkt stehen hier die frühzeitige Detektion von Schäden und die Entwicklung geeigneter Reparaturkonzepte, um einen sicheren und langfristigen Betrieb zu gewährleisten. An verschiedenen Prüfständen werden zu diesem Zweck Bauteile von Windenergieanlagen getestet. Eine weitere Station während des Besuchs des Ministers war das Forschungsprojekt zu 3D-Druck in der Schwerelosigkeit. Die BAM hat ein innovatives Verfahren entwickelt, dass die Additive Fertigung von Metallteilen unter Schwerelosigkeit ermöglicht. Zukünftig sollen Astronauten so Ersatzteile und Werkzeuge auf Weltraummissionen nach Bedarf selbst drucken können. Die BAM präsentierte außerdem ein neues photothermisches Messverfahren, das den Korrosionsschutz von Beton-Bauwerken zerstörungsfrei prüfen und so dazu beitragen kann, Bauwerke effizienter zu erhalten. Für mittelständische Unternehmen ergeben sich hieraus Möglichkeiten für neue Dienstleistungen und Produkte.
Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.
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