Potenziale von Lieferketten – Erfolgreich durch gemeinsames Handeln
Mehr denn je ist es heute erforderlich Innovationen durch eine unternehmensübergreifende Zusammenarbeit voranzutreiben. Dazu eignet sich vor allem die Zusammenarbeit innerhalb einer Lieferkette, da hier auf die Anforderungen an die unterschiedlichen Belange an Werkstoffe und Verfahren zur Herstellung von Produkten optimal eingegangen werden kann. Die eiffo eG ist in diesem Sinne mit dem Schwerpunkt Oberflächentechnik am Markt aktiv. Im Rahmen eines von eiffo organisierten Workshops wird jährlich über den Fortschritt von Projekten berichtet sowie mögliche neue Zusammenarbeiten und Zielrichtungen beispielsweise zur Steigerung der Produktionseffizienz oder Verbesserung des Umweltschutzes initiiert. Zu der inzwischen zum dritten Mal stattfindenden Veranstaltung konnte Udo Sievers am 5. Oktober in Karlsruhe etwa 50 Teilnehmer aus Industrie und Forschung begrüßen.
Strategie
Der Vorsitzende der eiffo eG Udo Sievers hob einführend die strategische Entwicklung der Netzwerkaktivitäten als einen wichtigen Punkt der Arbeit hervor. Unter dem neuen Begriff eiffo:net werden in Zukunft die bisherigen Netzwerktätigen zusammengelegt und weitergeführt. Aktuell sind 40 Unternehmen in das Netzwerk eingebunden mit denen drei bis vier Projekte pro Jahr angestoßen werden können. Das Netzwerk mit den schwerpunktmäßig abgedeckten Fachbereichen Oberflächentechnik und Schichtsysteme, Produktion, Ressourceneffizienz und Lieferkettenbetrachtung ist zu 100 % marktfinanziert. Darüber hinaus sind 14 Hochschulen und Forschungsunternehmen mit eingebunden.
Die Arbeiten von eiffo gliedern sich in Ingenieurdienstleistungen und F&E. Dabei ist die Markumsetzung gemeinsam mit den Industriepartnern ein wichtiger Bereich. Zu Forschung und Entwicklung bringt sich eiffo unter anderem auch selbst als Projektpartner mit ein, derzeit beispielsweise im Projekt MEMAN, das sich mit Auswirkungen einzelner Abläufe innerhalb der Lieferkette befasst. Als Ergebnis des Projekts können beispielsweise sehr effiziente Handlungsweisen durch veränderte Produktionsprozesse gewonnen werden, wie sie infolge der REACh-Verordnung auftreten können.
Basis für erfolgreiche Projekte ist nach Erfahrung von Udo Sievers eine intensive Kooperation. Für die Projekte werden neue Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen, beispielsweise in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, das themenoffene Programm des BMBF KMU-NetC, Testumgebungen für Industrie 4.0 oder europäischen Finanzierungsmöglichkeiten.
Ein erster Schritt zur Vorbereitung eines Projekts ist die Durchführung von Initiativprojekten. Daraus entstehen dann die F&E-Projekte in konkreter Zusammenarbeit mit den interessierten Unternehmen.
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