Forscher stellen Nanostäbchen noch einfacher her
Materialforscher der Georgia Tech University haben eine neue Methode zur Herstellung von eindimensionalen Nanostäbchen entwickelt. Die neue Technologie ermöglicht die Kontrolle über die Dimensionen und Oberfläche der Nanostäbchen, deren optischen, elektrischen, magnetischen und katalytischen Eigenschaften unzählbare Anwendungen ermöglichen.
Der Studienautor Zhiqun Lin und seine Kollegen haben eine allgemeine und robuste Methode für die Produktion unterschiedlichster Nanostäbchen entwickelt, mit der man präzise die Dimensionen, Architekturen und Oberflächen bestimmen und kontrollieren kann. Um diese Strukturen zu entwickeln, verwendeten die Forscher Copolymere als kleine Reaktoren. Damit entstand eine Vielzahl anorganischer Nanostäbchen.
Nanostäbchenstrukturen sind nicht neu, jedoch erlaubt die neue Technologie eine kontrollierte Produktion, die für praktische Anwendungen notwendig ist. Die Zahl der anwendbaren Ausgangsmaterialien ist grenzenlos. Die Bandbreite von physikalischen Eigenschaften (optisch, elektrisch, optoelektronisch, katalytisch, magnetisch und sensorisch), die abhängig sind von Größe, Form und Anordnung der Nanostäbchen, sind von fundamentalem und praktischem Interesse.
Extrem vielseitiger Nutzen
Nanostäbchen könnten bei Sensoren zur Energieumwandlung und Lagerung sowie bei der Medikamtenversorgung oder in der Krebsbehandlung eingesetzt werden. Gold-Nanostäbchen sind im Solarbereich geeignet, einen erhöhten Nutzungsgrad zu erzeugen. Auch in der Medizin könnten Nanostäbchen aufgrund ihrer niedrigen Toxizität, chemischen Stabilität und intensiven Lumineszenz nützlich sein und verschiedenste Krebstherapien aktiv unterstützen.
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