Hochschule Aalen lädt zum 2. Materialmikroskopietag ein
Das Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen (IMFAA) gehört zu den führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der angewandten Materialwissenschaften. Eine herausragende Rolle spielen dabei mikroskopische Verfahren – mit ihnen kommt man den unendlichen Mikrostrukturen von Materialien auf die Spur. Diese stehen im Mittelpunkt des 2. Aalener Materialmikroskopietags, der am Donnerstag, 14. Juli 2016, stattfindet.
Mikroskopische Verfahren ermöglichen ein tieferes Verständnis von Materialien und Werkstoffen. Diese werden am Institut für Materialforschung an der Hochschule Aalen in den Themenfeldern Leichtbau, erneuerbarer Energie und der ressourcenschonenden Mobilität erfolgreich angewendet. Sie reichen von tomographischen und zerstörungsfreien Methoden bis hin zu modernen Verfahren der Licht- und höchstauflösenden Rasterelektronenmikroskopie. Hierfür stehen unter anderem zwei neue, hochauflösende Rasterelektronenmikroskope (Crossbeam 540/Laser und Sigma 300VP) zur Verfügung. Die vorhandene Geräteinfrastruktur ermöglicht, Fragestellungen auf hohem wissenschaftlichem Niveau zu bearbeiten.
Die vielfältigen Anfordernisse an die Materialmikroskopie erfordern zunehmend eine Kombination unterschiedlicher Methoden. Daher steht die diesjährige Veranstaltung in Aalen unter dem Motto Verknüpfung unterschiedlicher bildgebender Verfahren in der Materialmikroskopie für die Gefüge-, Bauteil- und Schadensanalyse. Die Themen der Vorträge reichen von 3D-Analysen ausgehend von der Mikro- bis zur atomaren Skala über die additive Fertigung bis hin zur Mikrosystem- und Nanotechnik an medizinischen Implantaten. Es konnten namhafte externe Sprecher gewonnen werden, darunter Dr. Claus Burkhardt (NMI, Reutlingen), Dr. Iris Hahn (Siemens AG, München) und Prof. Frank Mücklich (Universität des Saarlandes, Saarbrücken). Ebenso werden aktuelle, eigene Forschungsergebnisse des IMFAA vorgestellt.
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