Biogas im Autotank
Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC lotet in einem Projekt mit Prof. Peter Pfeifer von der University of Missouri aus, inwieweit es gelingen könnte, Biogas platzsparender zu speichern.
Auf der Suche nach alternativen Energiequellen für Kraftfahrzeuge rückt Biogas stärker in den Fokus von Forschung und Entwicklung. Derzeit brauchen Autos, die mit Erdgas oder Biogas fahren, einen relativ großen Tank. Denn anders als das in Deutschland verbreitete flüssige Autogas LPG, das ein Propan-Butan-Gemisch ist, besteht Biogas aus Methan und ist gasförmig.
Das Technologietransferzentrum Automotive der Hochschule Coburg TAC lotet in einem Projekt mit Prof. Peter Pfeifer von der University of Missouri aus, inwieweit es gelingen könnte, Biogas platzsparender zu speichern. Auf diese Weise könnte der Tank kleiner bzw. die Reichweite einer Tankfüllung größer werden. Außerdem prüft das TAC gemeinsam mit dem Institut für Physik und Astronomie von Prof. Pfeifer Methoden zur Reinigung und zur Analyse von Biogas. Finanziert wird das Projekt von der Bayerischen Forschungsallianz im Rahmen des Fonds zur Initiierung internationaler Projekte. Die Volkswagen AG bekundete bereits ihr Interesse an dem Projekt.
Zwischen der Hochschule Coburg und der University of Missouri gibt es seit mehr als zehn Jahren einen intensiven Studierendenaustausch. Studierende aus Coburg schreiben am Institut von Prof. Pfeifer ihre Bachelorarbeit und kürzlich schloss ein Absolvent der Hochschule Coburg dort seine Doktorarbeit ab. Mit dem aktuellen Projekt wird die Forschungskooperation weiter vertieft.
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