Bionisches Querdenken rechnet sich
Audi, BMW oder Volvo, Continental, EADS, Villeroy & Boch oder Siemens, die großen global Player haben sie bereits: eigene Bionikabteilungen, die Jahrmillionen alte Lösungen in der Natur aufspüren und diese in moderne nachhaltige, ressourcenschonende, hocheffiziente technische Innovationen umwandeln. Dass die Berücksichtigung bionischer Ansätze die Innovationsfähigkeit der Unternehmen stärkt, spielt auch für kleine und mittlere Firmen eine wichtige Rolle. In der aktuellen Ausgabe der Wissensreihe „Perspektiven - Trends für Entscheider aus Wirtschaft und Wissenschaft“ greift die Bayern Innovativ mit ihrem Themenfeld Bionik faszinierende Lösungen aus der Natur auf und beschreibt Möglichkeiten der technologischen Umsetzung. Entscheider aus unterschiedlichsten Branchen sollen anhand erfolgreicher Beispiele bionischen Arbeitens und Forschens zu innovativen, nachhaltigen und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreichen Produkten inspiriert werden. Eine Übersicht bayerischer Forschungszentren und Aktivitäten ermöglicht eine schnelle Orientierung.

perspektiven – Trends für Entscheider aus Wirtschaft und Wissenschaft – Ausgabe: Bionik Bildquelle: Bayern Innovativ GmbH/konzeptquartier
Bionik nimmt eine Schlüsselfunktion ein, wenn es gilt, die im Testlabor Natur erfolgreich entwickelten Lösungen für unsere Wissensgesellschaft nutzbar zu machen, so Knut Braun, Stiftungsvorstand des Internationalen Bionik-Zentrums in München und Saarbrücken und Gastautor des Bionik-Reports. Die Aufgabe der Bionik besteht vor allem darin, den Übergang zwischen biologischer Grundlagenforschung und der ingenieursmäßigen Forschung und Entwicklung zu ermöglichen. Bionisches Querdenken rechnet sich. Was viele Unternehmer bisher eher zweifeln ließ, kann jetzt mit einer handfesten Analyse des bionischen Potenzials mess- und bewertbar gemacht werden. Möglich machte dies Lynn Reaser, Pionierin in der Analyse des finanziellen Potenzials von Biomimicry und Chefwirtschaftlerin an der Point Loma Nazarene University in San Diego. In Ihrem Gastbeitrag beschreibt sie den „DaVinci Index“, der wissenschaftliche Forschung, Patente und andere Entwicklungen im Bionik-Sektor misst.
Die aktuelle Ausgabe der „perspektiven - Trends für Entscheider aus Wirtschaft und Wissenschaft“ mit dem Schwerpunkt Bionik ist erhältlich unter:
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