300 Euro pro Monat für Chemiestudierende
Die bei der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) eingerichtete August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung vergibt auch zum Sommersemester 2014 Stipendien zur Förderung Studierender. Bachelorstudentinnen und -studenten der Chemie und angrenzender Gebiete können von der seit 2011 bestehenden Stiftung ein Stipendium in Höhe von 300 Euro pro Monat ab April 2014 mit einer Laufzeit von 18 Monaten erhalten. Bewerbungen müssen bis zum 31. Januar 2014 bei den jeweiligen GDCh-Ortsverbandsvorsitzenden oder den Sprechern der GDCh-Jungchemikerforen eingereicht werden.
Bachelorstudierende der Chemie und angrenzender Gebiete mit guten Studienleistungen, die zu Beginn des Sommersemesters 2014 noch drei Semester bis zum Bachelorabschluss vor sich haben, können sich um eines der etwa 20 Stipendien der August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung bewerben. Wer sein Bachelorstudium im Sommersemester begonnen hat und sich 2014 im 5. Studiensemester befindet, kann sich um eine zwölfmonatige Förderung bewerben. Pro Ortsverband können maximal zwei Studierende vorgeschlagen werden, wobei die Vorauswahl durch den GDCh-Ortsverbandsvorsitzenden gemeinsam mit dem jeweiligen Sprecher des Jungchemikerforums getroffen wird. Diese leiten die Unterlagen an den Stiftungsrat weiter, der dann über die genaue Zahl an Stipendien entscheidet. Vorrangige Auswahlkriterien für die Vergabe bilden Studienleistung und wirtschaftliche Situation des Studierenden. Die Entscheidungen sind nicht anfechtbar.
Das Stipendium kann nicht verlängert werden, wohl aber wird jeweils zum Sommersemester der nächsten Jahre eine erneute Ausschreibung in etwa gleichem Umfang erfolgen. Das Stipendium wird nicht auf BAFöG-Leistungen angerechnet, eine Doppelförderung neben anderen leistungsbasierten, materiellen Förderungen der Begabtenförderwerke ist aber ausgeschlossen.
Die August-Wilhelm-von-Hofmann-Stiftung ist nach dem ersten Präsidenten der 1867 gegründeten GDCh-Vorläuferorganisation Deutsche Chemische Gesellschaft benannt. Bei dem Stifter handelt es sich um ein 2010 verstorbenes langjähriges GDCh-Mitglied, das den Großteil seines Vermögens der GDCh vermachte, um begabte Studierende der Chemie zu fördern.
www.gdch.de
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