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Reinigen, Strahlen mit Trockeneis

Das Trockeneisstrahlen ist verfahrenstechnisch vorteilhaft und besitzt eine gute Umweltverträglichkeit. Das geruchs- und farblose, nicht brennbare sowie ungiftige Kohlenstoffdioxid für Strahlprozesse wird als Abfallprodukt aus chemischen und industriellen Prozessen gewonnen und aufbereitet. Die Reinigungswirkung wird dabei durch das Zusammenspiel aus thermischem, mechanischem und Sublimationseffekt erzielt. Das trockene Verfahren kommt unter anderem bei der Reinigung von Spritzgieß- und Gussformen, in der Lebensmittelindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie für die Entlackung und Entschichtung zum Einsatz. Trockeneis ist nicht elektrisch leitend und ermöglicht daher auch die Reinigung von Anlagen und Geräten unter Spannung. 

   

Das Strahlen mit Trockeneis erfolgt mittels Düsen und unter Einsatz von Druckluft, wobei für große Stückzahlen vollautomatische Anlagen zur Verfügung stehen / Bildquelle: acp

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