Fachwörter-Lexikon

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Eisen

Reines Eisen (Fe) glänzt silberweiß, oxidiert aber sehr schnell in feuchter Luft. Die Oxidschicht (Rost) blättert leicht ab, wird von verdünnten Säuren leicht aufgelöst, ist aber beständig gegen Alkalilaugen. Der Schmelzpunkt von Eisen liegt bei 1537 °C und der Siedepunkt bei 2750 °C. Reineisen tritt in den drei Formen Alpha-, Gamma- und Deltaeisen auf. In seinen chemischen Verbindungen liegt es meist zwei- oder dreiwertig vor (Wertigkeiten von +II bis +VI existieren).
Diese chemischen Eigenschaften und das magnetische Verhalten des Eisens sind für die Verwendung von großer Bedeutung.

Unlegierte Baustähle, Schweißeignung

Baustähle sind nicht uneingeschränkte zum Schweißen geeignet. Gründe: z.B. nicht festgelegte Desoxidationsart, nicht festgelegte chemische Zusammensetzung oder hoher Kohlenstoffgehalt. Die Schweißeignung hängt auch von der Gütegruppe ab und verbessert sich in der Reihenfolge JR, J0, J2, K2. So ist beispielweise ein S275J2 sicherer schweißbar als ein S275JR.

Atmosphärendruckplasma - Aluminiumoberflächen

Die Korrosionsschutzwirkung durch die atmosphärische Plasmapolymerisation ist besonders effektiv bei Aluminiumlegierungen. Die Schicht zeigt bei Aluminium im Salzsprühnebel (DIN 50021) eine Beständigkeit von 100 h und mehr, ohne dass das Metall optisch beeinflusst wird. Über das Plasma trägt das Düsensystem den Korrosionsschutz berührungslos auf die Aluminiumoberfläche auf.

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