Hannover Messe 2024: Großes Interesse an Forschungsthemen der Hochschule Aalen

Karriere 09. 06. 2024
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Auf der Hannover Messe stellte die Hochschule Aalen laut einer Mitteilung der Hochschule mehrere innovative Projekte zu Zukunftsthemen vor: von Künstlicher Intelligenz (KI) und Digitalisierung bis hin zu Batterietechnologien und Energieversorgung. Die KI-Werkstatt Mittelstand, das Netzwerk SmartPro, die KI-Allianz Baden-Württemberg sowie das Forschungsprojekt 5G++ Flexicell machten die Innovationen der Region Ostwürttemberg für die zahlreichen deutschen und internationalen Besucherinnen und Besucher sichtbar.

Leitthema der Hannover Messe 2024 war Energizing a sustainable industry. Über 4000 Ausstellende zeigten den mehr als 130 000 Besucherinnen und Besuchern Spitzentechnologie und innovative Lösungen für eine moderne und klimafreundliche Industrie. Unter der Marke THE LÄND präsentierten zwei Gemeinschaftsstände baden-württembergische Unternehmen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen zu den Themen Digital Ecosystems und Energy Solutions, berichtet die Hochschule Aalen.

Zukunftsthemen der ­Hochschule Aalen präsentiert

Im Bereich Digital Ecosystems wurden vielfältige Ansätze zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz und Digitalisierung für den Mittelstand vorgestellt. Anhand einer Demo­fabrik zeigte die KI-Werkstatt Mittelstand der Hochschule Aalen eindrucksvoll, wie KI und Digitalisierung in der Produktion eingesetzt werden können. Am Stand der KI-Allianz Baden-Württemberg, an der die Hochschule Aalen beteiligt ist, haben Forschende des Instituts für Materialforschung Aalen gezeigt, wie KI die Prüfung der Daten- und Materialqualität revolutioniert. Ganz in der Nähe davon wurde auch das Forschungsprojekt 5G++ Flexicell vorgestellt: Unter der Leitung von Prof. Dr. Stephan Ludwig und Prof. Dr. Doris Aschenbrenner wird ein 5G-Netz zur Unterstützung der Fertigung insbesondere in mittelständischen Unternehmen eingesetzt.

Zum Thema Energy Solutions ­präsentierte das SmartPro-Netzwerk ein innovatives angewandtes Forschungsprojekt zur Energieversorgung unter anspruchsvollen Bedingungen – in der Tiefsee, 6000 Meter unter dem Meeresspiegel. Das Team um Prof. Dr. Heinrich Steinhart veranschaulichte die Leistungselektronik unter Wasser in einem großen Aquarium. Diese eindrucksvolle Präsentation erregte viel Aufmerksamkeit und führte zu Diskussionen mit den neugierigen Besucherinnen und Besuchern. Die Gäste erkundeten ebenso die Forschungsthemen im Bereich der Batterietechnologie, beispielsweise zu Feststoffbatterien oder völlig neuen Fertigungsverfahren. Im Rahmen eines Rundgangs hatten die Besuchenden zudem die Möglichkeit, sich bei Prof. Dr. Sebastian Feldmann über aktuelle Projekte und Forschungsarbeiten zu informieren sowie Einblicke in die praktische Anwendung der KI zu gewinnen.

Positive Resonanz und ­fruchtbarer Austausch

Während der Messe hatten die Teams der Hochschule Aalen auch die Gelegenheit, sich mit wichtigen politischen Entscheidungsträ­gerinnen und -trägern auszutauschen und wertvolle Kontakte zu Unternehmen zu knüpfen. Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, die baden-württembergische Wirtschaftsministerin, und Ministerialdirektor Dr. Hans J. Reiter aus dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst zeigten großes Interesse an den innovativen Ansätzen und Lösungen, die von der Hochschule vorgestellt wurden. Auch Delegationen aus verschiedenen Ländern konnte die Hochschule Aalen an ihren Ständen begrüßen. Dies unterstrich die internationale Bedeutung und das Interesse an den Entwicklungen in der Region und den vorgestellten Themen.

Besonders in den letzten Tagen der Messe kamen vermehrt interessierte Schülerinnen und Schüler sowie Studierende an die Stände. Dass so viele wissbegierige junge Menschen unsere Forschungsstände besuchten, ist ein absoluter Gewinn für die Hochschule Aalen und den Ostalbkreis, freute sich Prof. Dr. Doris Aschenbrenner. Besonders in Zeiten deutschlandweit rückläufiger Studierendenzahlen sei es umso wichtiger, die Stärken der Hochschule hinsichtlich angewandter Forschung in Bereichen wie der Künstlichen Intel­ligenz auch national sichtbarer zu machen.

Ermöglicht wurde diese umfassende Teilnahme durch die Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), das Land Baden-Württemberg und die Europäische Union, den Ostalbkreis sowie die Stadt Aalen, die SmartPro, 5G++ FlexiCell beziehungsweise die KI-Allianz Baden-Württemberg und KI-Werkstatt Mittelstand fördern.

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