Laser – das Werkzeug des 21. Jahrhunderts

Werkstoffe 08. 04. 2021
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Erste Tagung zu Trends und Chancen smarter Materialien und Laserprozesstechnologien an der Hochschule Aalen

Von wegen Science Fiction – der Laser ist aus der Alltagswelt nicht mehr wegzudenken und hat sich längst zum Universalwerkzeug etabliert. Sein Einsatz ist in vielen Branchen gefragt, sei es in der Medizin, der Industrie, der Kommunikationstechnik oder der Forschung. Welche faszinierenden und innovativen Perspektiven die Lasertechnologie bietet, darum dreht sich auch der 1. Laser and Materials Day Aalen (LAMDA) an der Hochschule Aalen am 1. Juli 2021. Organisiert wird die Veranstaltung vom Institut für Materialforschung (IMFAA) und dem LaserApplikationsZentrum (LAZ) gemeinsam mit dem Kooperationsnetzwerk SmartPro. Eine Vorabregistrierung für die Tagung, die ganz unter dem Zeichen von Smarte Materialien und Laserprozesstechnologien für morgen … heute steht, ist ab sofort möglich.

Großes Zukunftspotenzial

Er kann zum Beispiel Metall durchschneiden, Oberflächenflächen veredeln, Zähne bohren oder den Abstand zum Mond messen: Mit dem Laser lassen sich viele verschiedene Verfahren wie Schneiden, Bohren, Schweißen oder Löten abdecken. Für viele Branchen sei er eine Schlüssel- und Querschnittstechnologie mit großem Zukunftspotenzial, wie Prof. Dr. Harald Riegel, Prorektor der Hochschule Aalen und Leiter des LAZ, betont. Daher widme man diesem wichtigen Universalwerkzeug jetzt den 1. Laser and Materials Day Aalen. Für die ganztägige Veranstaltung konnten die Organisatoren vom LAZ und IMFAA an der Hochschule Aalen hochkarätige Referenten von namhaften Unternehmen und Weltmarktführern aus der Region gewinnen. Darüber hinaus stellen Forschende der beiden Institute aktuelle Forschungsergebnisse auf dem gemeinsamen Gebiet smarter Materialien und Laserprozesstechnologien vor.

Eine präzise steuerbare Energiequelle

Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen und IMFAA-Leitungsmitglied, eröffnet das Programm und wird zu den Themenschwerpunkten Laser als präzise steuerbare Energiequelle, um unterschiedlichste Werkstoffe zu bearbeiten und zu designen sowie neuen Materialien und Technologien referieren. Dabei werden auch die Bereiche der additiven Fertigung im Leichtbauverfahren oder die Qualitätssicherung seitens der Materialwissenschaften und der Mikroskopie eine wichtige Rolle spielen. Anschließend wird Richard Bannmüller, Managing Director Technology bei der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, einen Ausblick auf die Trends, Herausforderungen und Perspektiven der Laser-Materialbearbeitung geben.

Fortschrittliche ­Materialien für nachhaltige Mobilität

Weitere interessante Einblicke gewähren Uwe Schulmeister von der Toolcraft AG in seinem Vortrag zum Thema Additive Manufacturing of Metals – Development in Process Technology for new Materials, Christian Elsner von der Mercedes Benz AG zu Daimler’s Technology Transformation with Help of Laser Material Processing, Marc Sailer von der TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH zu Increasing Efficiency and Process Quality with Burst Technology for Ultra-Short Pulsed Laser Processing sowie Tobias Volkenandt zu Femtosecond Laser Assisted Materials Analysis by ZEISS. Außerdem berichten Julian Schurr, Tim Schubert, Markus Hofele, Jochen Schanz und Simon Ruck von der Hochschule Aalen von ihren Forschungsarbeiten im IMFAA und LAZ. Sie stellen neueste Erkenntnisse aus der Materialforschung und der Lasermaterialbearbeitung rund um die Themenfelder fortschrittliche Materialien für nachhaltige Mobilität, erneuerbare Energien und neue Anwendungsfelder durch additive Fertigung, wie beispielsweise den Druck von Magnetmaterialien für Elektromotoren, vor.

Enge Zusammenarbeit mit der Industrie

Wir freuen uns sehr über die Zusagen der Industrievertreter und über die enge Zusammenarbeit unserer Institute, erklärt Riegel, Leiter des LAZ. Ein großer Pluspunkt sei auch die hochmoderne Ausstattung in den neuen Forschungsgebäuden: Diese biete den Forschenden hervorragende Möglichkeiten, an den für die Gesellschaft relevanten Themen zu arbeiten.

Die Veranstaltung ist als Hybridveranstaltung geplant und findet daher sowohl vor Ort an der Hochschule Aalen (unter Berücksichtigung der dann geltenden Corona-Schutzmaßnahmen) als auch als Online-Tagung statt. Die Teilnahme ist kostenpflichtig (ca. 120 Euro), für Studierende ist sie kostenfrei. Die Präsenz-Plätze sind limitiert. Eine unverbindliche Platzreservierung ist ab sofort, eine verbindliche Anmeldung ab Ende April 2021 möglich.

Text zum Titelbild: Tiefe Einblicke: Die Hybrid-Tagung 1. ­Laser and Materials Day Aalen (LAMDA) an der Hochschule Aalen wird sich mit den innovativen Perspektiven der Lasertechnologie beschäftigen (Bild: Hochschule Aalen/R. Pfisterer)

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