Beste Aussichten für Werkstoffwissenschaftler

Karriere 07. 03. 2021
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Masterstudiengang Elektrochemie und Galvanotechnik (Master of Science) an der TU Ilmenau - ein Blick auf die Ausbildungsinhalte und das, was Absolventen im Berufsleben erwarten dürfen

Der bundesweit einzigartige Masterstudiengang Elektrochemie und ­Galvanotechnik der Technischen Universität Ilmenau richtet sich an Studierende mit einem naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder einem technischen Bachelor-Abschluss, die an grundlegenden und anwendungsnahen Fragestellungen und Herausforderungen im Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik arbeiten möchten. Der viersemestrige Ingenieurstudiengang schließt mit dem Titel Master of Science ab.

Forschung + Lehre + Praxis

Der Studiengang Elektrochemie und Galva­notechnik ist forschungsorientiert und vermittelt Studierenden die methodischen Voraussetzungen, um sich mit der zukunftsweisenden Entwicklung von neuen Verfahren zu befassen, die technische, politische und wirtschaftliche Anforderungen berücksichtigen. Dies wird zusätzlich gefördert durch eine frühzeitige aktive Mitarbeit in den Forschungsprojekten der Universität. Um gleichzeitig sicherzustellen, dass die industriellen Bedürfnisse der Galvano- und Oberflächenbranche bestmöglich berücksichtigt werden und direkt ins Ausbildungsprofil einfließen, arbeitet die TU Ilmenau eng mit dem Zentralverband Oberflächentechnik e. V. (ZVO) und zahlreichen Wirtschaftsunternehmen aus dem Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik zusammen. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs sind die von renommierten externen Referentinnen und Referenten angebotenen Lehrveranstaltungen. Diese essenzielle Komponente des Lehrangebots initiiert der ZVO, der auch in die Organisation der praktischen Arbeiten (Projektarbeit und Masterarbeit) involviert ist.

Profil mit Inhalt

Die Studieninhalte der vier Semester gliedern sich in Pflichtmodule, Wahlmodule, eine Projektarbeit mit Kolloquium sowie die abschließende Masterarbeit.

Die Pflichtmodule zielen auf eine ganzheitliche Betrachtung der forschungsorientierten Elektrochemie und Galvanotechnik ab und vermitteln wichtige naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen. Darauf aufbauend lernen die Studierenden die galvanotechnische Prozess- und Anlagentechnik sowie die Batterie- und Brennstoffzellentechnologie kennen. Folgende Pflichtmodule werden angeboten:

  • Chemie und Analytik
  • Hydrodynamik und elektrisches Feld
  • Elektrochemische Phasengrenzen
  • Oberflächen- und Galvanotechnik
  • Elektrochemische Kinetik
  • Angewandte Galvanotechnik
  • Regenerative Energien und Speichertechnik
  • Batterien und Brennstoffzellen

Im Wahlmodul Werkstoffe vertiefen die Studierenden ihre Kenntnisse der elektrochemischen Materialwissenschaften. Fächerübergreifende technische und nichttechnische Wahlmodule vermitteln darüber hinaus wichtige Kernkompetenzen für eine erfolgreiche Karriere und runden das Ausbildungsprofil ab. Das Studium schließt mit einer etwa dreiwöchigen Projektarbeit und einer sechsmonatigen Masterarbeit ab. Studienbegleitende praktische Arbeiten in Industriebetrieben sind ausdrücklich gewünscht und werden aktiv vermittelt.

Exzellente Berufsaussichten

Absolventinnen und Absolventen ­erwartet ein breites und spannendes Tätigkeitsspektrum in forschungs- und innovationsorientierten Berufsfeldern. Die Gestaltung des Studiengangs entspricht den gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen in der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung und der Wirtschaft auf dem Gebiet der Elektrochemie und Galvanotechnik und der modernen Oberflächentechnik. Daraus ergeben sich exzellente Berufsaussichten in nahezu allen Industriezweigen, wie zum Beispiel der Medizintechnik, Elektronikindustrie, Automobilindustrie, Luftfahrt- und Raumfahrtindustrie, Metallverarbeitung, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie in den Zukunftsfeldern der nachhaltigen Energieversorgung und Elektromobilität.

Die Masterstudierenden können aktiv an wichtigen Forschungsbereichen mitgestalten:

  • Entwicklung und Charakterisierung von Aktivmaterialien und Elektrolyten für elektrochemische Speicher
  • Neuartige Schichtsysteme (Metalle, Legie­rungen, Komposite) für dekorative und funktionelle Anwendungen
  • Numerische Simulation elektrochemischer Prozesse
  • Gewinnung und Einsatz von Wasserstoff für Industrie und Verkehr

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