Roboter und Sechsachser für die Teilereinigung

Oberflächen 17. 09. 2019
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Auf der parts2clean demonstriert Stäubli die Leistungsfähigkeit seiner Roboter in der Teilereinigung. Während der direkte Kontakt mit flüssigen Reinigungsmedien für Standardroboter das Aus bedeutet, arbeiten die modifizierten Maschinen auch unter Extrembedingungen mit gewohnter Zuverlässigkeit. Das Unternehmen bietet eine große Bandbreite an Robotern in HE-Ausführung (Humid Environment). Damit lässt sich das komplette Applikationsspektrum abdecken, das von der Bestückung industrieller Teilereinigungsanlagen über die Bauteilhandhabung während der Reinigungsprozesse bis hin zur aktiven Reinigung mit dem robotergeführten Hochdruck-Wasserstrahl reicht. Die komplett gekapselten Maschinen sind in IP65 gehalten, mit der Überdruckeinheit lässt sich diese Schutzartklassifizierung noch steigern. Das Handgelenk in IP67 erlaubt das Untertauchen in flüssigen Medien und ist unempfindlich gegenüber Säuren, Laugen, Korrosion und Hitze.

100 % Luftfeuchtigkeit und ein pH-Wert von 9 – unter diesen Rahmenbedingungen wird der Einsatz von Robotern zur echten Herausforderung. Diese Parameter gelten für Stäubli-Roboter, die bei der Teilereinigung im chinesischen Motorenwerk von Nissan Dongfeng ihren Dienst versehen. In der Anlage werden Zylinderblöcke und -köpfe auf vier Linien hergestellt. Am Ende jeder Linie befindet sich eine Reinigungsstation mit jeweils einer Zelle für die Vor- und die Endreinigung. Die Zykluszeit pro Station darf maximal 65 Sekunden betragen. Dort kommen TX200 HE Roboter zum Einsatz. Sie entnehmen Zylinderblöcke und -köpfe mit einem Greifer von einem Rollenförderer, führen die Teile dem Bad zu und lassen sie dort untertauchen. Am Ende wird das gründlich gereinigte Teil noch durch eine Trocknungsanlage geführt.

Halle 9, Stand A14

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