Partielle Bauteilsauberkeit

Werkstoffe 07. 11. 2016
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– spezielle Lösungen
für besondere Anforderungen

Fachtagung der fairXperts in Ulm am 24. November

Bauteiloberflächen, deren Qualität entscheidend die Funktionalität des Produkts­ und dessen wirtschaftliche Herstellung ­beeinflussen, werden zweckmäßigerweise­ separat bearbeitet. Die partielle Bauteilreinigung sichert durch lokal wirkende Reinigungstechnik die für nachfolgende­ Beschichtungs- und Fügeprozesse, wie Schweißen oder Kleben, erforderliche Sauberkeit am richtigen Ort. Sie ermöglicht außerdem eine wirtschaftliche Teileherstellung, da die Anforderungen an die Sauberkeit gezielt nur an den Bauteiloberflächen realisiert werden, an denen sie wirklich notwendig sind. Das separate Bearbeiten von Funktions- und Verbindungsflächen zum Sichern einer stabilen Bauteilsauberkeit erfordert jedoch abgestimmte Lösungen für Bauteilkonstruktion, Fertigungsverfahren und -techniken. Die Fachtagung Partielle Bauteilreinigung an Funktions- und Verbindungsflächen am 24. November 2016 in der Messe Ulm vermittelt dazu Grundlagen, Expertenwissen, bewährte Lösungen und Praxisberichte.

Grundlagen, Expertenwissen und Erfahrungsberichte

Der erste Vortragsblock beschäftigt sich unter anderem mit den Anforderungen an partiell zu beschichtende Oberflächen aus Sicht des physikalisch-technischen Aufbaus, der Bauteilverschmutzung und der Folgeverfahren Kleben, Schweißen, Beschichten und Montieren. Ein Überblick über die zur Verfügung stehenden Verfahren für die partielle Bauteilreinigung steht hier ebenfalls auf der Agenda. Darüber hinaus werden Messverfahren und Techniken zur Oberflächenkontrolle vorgestellt.

In der zweiten Session geht es um die Auswahl der zweckmäßigen Reinigungstechnologie. Es werden dabei die Grundlagen, Funktionsprinzipien sowie Möglichkeiten und Grenzen der Laserstrahl- und Plasmareinigung detailliert präsentiert.

Im dritten Themenblock berichten Anwender über ihre Erfahrungen. So wird beispielsweise der Einsatz der Laservorbehandlung beim Kleben in elektrischen Antrieben für Automobilanwendungen vorgestellt sowie die partielle Reinigung und Funktionalisierung in einem Schritt erläutert. Die weiteren Vorträge beschäftigen sich mit der Oberflächenvorbereitung mittels Plasma beim Auftrag von geschäumten Dichtungen, der selektiven Reinigung und Beschichtung von Klebe- und Dichtverbindungen sowie der Qualitätskontrolle von Bauteiloberflächen.

Mit diesem Programm richtet sich die Fachtagung an Fach- und Führungskräfte­ aus den Bereichen Entwicklung, Konstruktion, Prozessvalidierung, Technologie,­ Arbeitsvorbereitung, Fertigung und Qualitätssicherung. Zu den angesprochenen Branchen zählen Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektronik und Elektrotechnik, Feinmechanik, Optik, Weiße Ware, Medizintechnik, Life Science sowie Oberflächen- und Beschichtungstechnik.

Die begleitende Fachausstellung bietet den Direktkontakt zu führenden Anbietern der Branche und die Übersicht zu deren Angeboten.D. Schulz

Text zum Titelbild: Die Fachtagung bietet Antworten auf die Frage, wie sich die für Folgeprozesse erforderliche Bauteilsauberkeit effizient und auch automatisiert partiell erreichen lässt (Bild: CleanLaser)

 

Die Tagung präsentiert Grundlagen, Funktions­prinzipien sowie Möglichkeiten und Grenzen der Plasmareinigung detailliert (Bild: Plasmatreat)

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