Fachwörter-Lexikon
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Beizen
Das Beizen von Metall wird für das Entfernen von anorganischen Verbindungen aus dem Grundmetall und Sauerstoff (Oxide), Stickstoff (Nitride) oder auch Kohlenstoff (Carbide) beziehungsweise Mischungen der genannten Elemente eingesetzt. Je nach Zusammensetzung der organischen Verbindung beziehungsweise der Art des Grundmetalls kommen unterschiedliche Säuren (Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure, Flusssäure) beziehungsweise Laugen (Natronlauge, Kalilauge) zum Einsatz. Säuren werden häufiger eingesetzt als Laugen. Die Wirkung der Beizlösung wird durch eine steigende Temperatur verstärkt. Beim Beizen von Metall ist daran zu denken, dass die Säure (oder Lauge) nach dem Entfernen des Deckfilms das Grundmetall angreifen kann. Aus diesem Grund wird das Beizen zeitlich begrenzt, der Angriff in kurzen Zeitintervallen durch visuelle Begutachtung überwacht oder durch Zugabe von Hilfsstoffen zur Säure (oder Lauge), so genannte Inhibitoren, beschränkt.
nichtaushärtbare Aluminium-Knetlegierungen
Bei nichtaushärtbaren Aluminium-Knetlegierungen ist eine Festigkeitssteigerung durch Wärmebehandlung nicht möglich. Zu ihnen gehören Aluminium-Magnesium-Legierungen Typische Vertreter enthalten 1 % bis 7 % Mg. Sie sind besonders Seewasserbeständig und gut Schweißbarkeit. Zudem lassen sie sich stark Kaltverfestigen. Einsatzgebiete sind Walz-, Press- und Schmiedeprodukte. Wird als Basismetall zur Herstellung einer AlMg1-Legierung hochreines Aluminium (99,99 %) verwendet. Diese Legierung zeichnet sich durch eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Ihre Festigkeitswerte sind höher als die des Reinst- oder Reinaluminiums. Die Festigkeit nimmt diesen Werkstoffen mit steigendem Magnesiumgehalt zu.
Nitrocarburieren –Plasmanitrocarburieren
Verfahrenstechnisch ist das Plasmanitrocarburieren mit dem Plasmanitrieren vergleichbar. Beim Plasmanitrocarburieren wird ein Gasgemisch aus Stickstoff (N2) und Kohlenstoffdioxid (CO2) oder aus einem gasförmigen Kohlenwasserstoff (meist Methan, CH4) in einen vergleichbaren Vakuumreaktor eingeleitet.