Fachwörter-Lexikon
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Nitrierstähle
Nitrierstähle sind legierte Stahlsorten, die sich zum Nitrieren und Nitrocarburieren besonders eignen. Sie enthalten Legierungselemente wie Cr, Al, Mo, V, Ti und Nb, die zur Nitridbildung neigen und Nitride mit hoher Härte bilden.
Reinigen, Strahlen mit Trockeneis
Das Trockeneisstrahlen ist verfahrenstechnisch vorteilhaft und besitzt eine gute Umweltverträglichkeit. Das geruchs- und farblose, nicht brennbare sowie ungiftige Kohlenstoffdioxid für Strahlprozesse wird als Abfallprodukt aus chemischen und industriellen Prozessen gewonnen und aufbereitet. Die Reinigungswirkung wird dabei durch das Zusammenspiel aus thermischem, mechanischem und Sublimationseffekt erzielt. Das trockene Verfahren kommt unter anderem bei der Reinigung von Spritzgieß- und Gussformen, in der Lebensmittelindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie für die Entlackung und Entschichtung zum Einsatz. Trockeneis ist nicht elektrisch leitend und ermöglicht daher auch die Reinigung von Anlagen und Geräten unter Spannung.

Das Strahlen mit Trockeneis erfolgt mittels Düsen und unter Einsatz von Druckluft, wobei für große Stückzahlen vollautomatische Anlagen zur Verfügung stehen / Bildquelle: acp
Glas, Eigenschaft
Das Glas ist aufgrund seiner amorphen Struktur lichtdurchlässiges und sprödhart. Mit steigender Temperatur nimmt die Sprödigkeit immer mehr ab. Bei Temperaturen über 800 °C können die SiO4-Tetraederfäden gegeneinander abgleiten, das Glas ist dann zähviskos und wird bei weiterer Temperaturerhöhung immer dünnflüssiger.
Das Einfärben von Glas erreicht man durch Zugabe von Verbindungen der Nebengruppenelemente zur Glasschmelze. Die Verbindungen lösen sich in der Glasmasse auf, ihre gebildeten Metallionen färben das Glas.