Fachwörter-Lexikon
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Titan, Anwendung
Anwendungsgebiete sind die Medizintechnik (Biomaterial), die Luft- und Raumfahrt, Offshore-Anwendungen, Konstruktionsteile wie in Dampfturbinen für die am stärksten belasteten Schaufeln oder Verschleißteile in Lötanlagen, Elektrotechnik oder Brillengestelle und Schmuck.
Kunststoffe, Thermoplastische Elastomere (TPE)
Thermoplastische Elastomere (TPE) – Sie vereinen die mechanischen Eigenschaften von vulkanisierten Elastomeren bei Raumtemperatur mit der Verarbeitbarkeit von Thermoplasten. Die thermoplastischen Eigenschaften der TPE liegen im Fehlen der bei den Elastomeren vorliegenden chemischen Vernetzungsstellen. Den Zusammenhalt erhält der Kunststoff durch Copolymerisation von harten und weichen Blöcken (physikalische Vernetzungsstellen) oder durch Blenden (Elastomerlegierungen) einer thermoplastischen Matrix mit einem (teil)vernetzten oder unvernetzten Kautschuk. Die Gebrauchseigenschaften lassen sich über das Verhältnis von Hart- und Weichphase in weiten Grenzen einstellen.
nichtaushärtbare Aluminium-Knetlegierungen
Bei nichtaushärtbaren Aluminium-Knetlegierungen ist eine Festigkeitssteigerung durch Wärmebehandlung nicht möglich. Zu ihnen gehören Aluminium-Magnesium-Legierungen Typische Vertreter enthalten 1 % bis 7 % Mg. Sie sind besonders Seewasserbeständig und gut Schweißbarkeit. Zudem lassen sie sich stark Kaltverfestigen. Einsatzgebiete sind Walz-, Press- und Schmiedeprodukte. Wird als Basismetall zur Herstellung einer AlMg1-Legierung hochreines Aluminium (99,99 %) verwendet. Diese Legierung zeichnet sich durch eine sehr hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Ihre Festigkeitswerte sind höher als die des Reinst- oder Reinaluminiums. Die Festigkeit nimmt diesen Werkstoffen mit steigendem Magnesiumgehalt zu.