Fachwörter-Lexikon
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Aluminium, Korrosionsverhalten
Reinaluminium sowie die kupferfreien Legierungen sind gegenüber einer Vielzahl von Korrosionsmedien beständig, obwohl das Aluminium ein sehr unedles Metall (Elektronenpotential -1,67 eV) ist. Seine Korrosionsbeständigkeit beruht auf der Ausbildung einer selbstheilenden, sehr dünnen (etwa 0,01 mm) Oxidschicht auf der Oberfläche. Die Metalloberfläche passiviert. Je stärker oxidierend das Umgebungsmedium ist (z. B. konzentrierte Salpetersäure), umso beständiger wird die Deckschicht. Gegenüber Stoffen, die zu einer Zerstörung der Passivschicht führen wie beispielsweise alkalische oder chloridhaltige Medien, ist das Aluminium unbeständig. Aluminium und seine Legierungen finden infolge ihres Korrosionsverhaltens ihr Einsatzgebiet im Bauwesen, in der chemischen Industrie, der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, sowie im Automobil- und Schiffsbau). Durch anodische Oxidation (Eloxieren) kann die Dicke der Oxidschicht und damit die Korrosionsbeständigkeit noch deutlich verbessert werden.
Keramische Werkstoffe, Kohlenstoffkeramik
Kohlenstoffkeramik – Verbund aus Kohlenstoff und beispielsweise Siliziumcarbid vereinigt Hochtemperaturbeständigkeit sowie höchste Zug-, Druck- und Verschleißfestigkeit. Man fertigt daraus z. B. Hochleistungsbremsscheiben.
Zinkdruckgusslegierung
Zu einer wichtigen Zinklegierung gehört der Zinkdruckguss. Dabei handelt es sich um Legierungen aus etwa 91 % bis 94 % Zink, 3,4 % bis 5 % Aluminium und 2,5 % bis 4 % Kupfer. Eine typische Legierung für den Zinkdruckguss enthält 4 % Aluminium, 1,25 % Kupfer, 0,1 % Eisen, 0,08 % Magnesium und je 0,007 % Blei, Cadmium und Zinn.