Fachwörter-Lexikon
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Kunststoffe, Elastomere
Elastomere – sind aus Makromolekülen aufgebaut, die verknäult (mechanisch verankert) und zusätzlich an wenigen Stellen weitmaschig vernetzt sind. Durch äußere Krafteinwirkung lassen sich Elastomere um mehrere hundert Prozent elastisch verformen und nehmen nach Wegnahme der Kraft wieder ihre alte Form an (elastisches Rückstellvermögen). Man nennt dieses mechanische Verhalten gummielastisch und Kunststoffe mit dieser Eigenschaft Elastomere. Durch Erwärmung wird das gummielastische Verhalten der Elastomere nur wenig verändert, sie werden lediglich etwas weicher. Bei zu starker Erwärmung zersetzen sie sich. Dadurch sind sie wie die Duroplaste nicht warm umformbar und nicht schweißbar.

Mechanische Eigenschaften von Elastomeren
Zinkdruckguss, chemisches Verhalten
Der Zink-Druckguss verhält sich wie Zink in neutralen und schwach alkalischen Medien korrosionsbeständig, da sich auf der Oberfläche dichte und festhaltende Schichten aus Oxid, Oxidhydrat und basischem Carbonat bilden. Durch diese Schichten erhält Zinkdruckguss ein Passivpotential von –0,3 V bis –0,1 V gegenüber der Normalwasserstoffelektrode (Normalpotential von Zink liegt bei –0,76 V). Bei stark korrosiver Beanspruchung von Zinkdruckgussteilen, vor allem in sauren Medien, sind jedoch resistentere metallische oder nichtmetallische Schutzüberzüge notwendig. Eine effektive Möglichkeit zum Schutz des Zink-Druckgusses vor Korrosion ist die chemische Vernicklung (chemische Abscheidung von Nickel-Phosphor-Schichten).
Titan
Titan (Ti) ist ein silberglänzendes Metall mit der Ordnungszahl 22 im Periodensystem der Elemente. Es ist ein Übergangsmetall der 4. Nebengruppe, der Titangruppe und gehört mit einer Dichte von 4,5 kg/dm3 zu den Leichtmetallen. Titan besitzt eine hohe Festigkeit in Relation zu einem niedrigen Gewicht sowie einen hohen Schmelzpunkt von 1660 °C und einen hohen Siedepunkt von 3287 °C. Obwohl es mit einem Gehalt von 0,565 % an 9. Stelle der Elementhäufigkeit in der Erdkruste vorkommt, ist es meist nur in geringer Konzentration vorhanden. Reines Titan kommt in der Erde kaum vor. Der aufwendige Herstellungsprozess des reinen Titans macht es ca. 35-mal teurer als verbreitete Stahllegierungen beziehungsweise ca. 200-mal teurer als Rohstahl.

Gefügebild von Tital – Ti-Al6V4