Fachwörter-Lexikon

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Prüfung der Haftfestigkeit

Die Prüfung der Haftfestigkeit erfolgt mit einfach durchzuführenden Prüfverfahren, meist ohne anspruchsvolle Versuchseinrichtungen. Sie gehören zu den qualitativen Methoden und erlauben in der Regel nur eine Gut/Schlecht-Entscheidung, je nachdem ob der Mittelwert der Messergebnisse den Anforderungen an die Haftfestigkeit (plastische bzw. thermische Eigenschaften des Grundmaterials zur Beschichtung) entspricht oder nicht. Die erzielbaren Ergebnisse sind oft methodenabhängig und deshalb nicht reproduzierbar. Anwendung finden sie zur Simulation unterschiedlicher Arten der Beanspruchung, wie Druck und Zugbelastung, Scherung oder Temperaturwechsel.

Kupferschichten – Eigenschaften

Die Kupfer- beziehungsweise Kupferlegierungsschichten sind durch einen weiten Bereich der Härte und Duktilität charakterisiert. In der Regel steigt der elektrische Widerstand der Schichten mit dem Anteil an Fremdstoffen (Zusätze, die eingebaut werden) beziehungsweise Legierungspartner, weshalb für elektrotechnische Anwendungen bevorzugt hochreines Kupfer verwendet wird. Fremdstoffe und Legierungsmetalle erhöhen die Härte und reduzieren die Dehnung der Kupferschichten. Letzteres macht sich bei sehr dicken Schichten auch im Verhalten der beschichteten Teile bemerkbar, insbesondere dann, wenn die Schichtdicken in den Bereich von einigen Millimetern gehen. Je nach Einsatzgebiet liegen die üblichen Kupferschichtdicken im Bereich von wenigen Mikrometern (für elektrotechnische Anwendungen) bis zu mehreren Millimetern, wenn die mechanischen Eigenschaften gefragt sind. Für dekorative Zwecke sind zwischen etwa 5 µm und 40 µm dicke Schichten gebräuchlich.

Silberschicht – galvanisch abgeschieden

Die Verwendung von galvanisch abgeschiedenem Silber beruht auf der guten Korrosionsbeständigkeit und der Tatsache, dass es die höchste elektrische Leitfähigkeit aller Metalle besitzt. Einziger gravierender Nachteil der Silberabscheidung liegt in der Notwendigkeit, Elektrolyte mit einem hohen Anteil an stark toxischem Cyanid einsetzen zu müssen. Ansätze, Anstelle des Cyanids eine andere Verbindung zu verwenden, sind bisher an deren mangelnder Beständigkeit beziehungsweise Gebrauchsfähigkeit gescheitert. 

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