Fachwörter-Lexikon

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Abfall – allgemein

Anorganische und organische Stoffe, die beseitigt werden müssen. Sie werden nach ihrer Herkunft in kommunalen Abfall, Gewerbeabfall, landwirtschaftlichen Abfall und Industrieabfall unterschieden. Dieser wird einer Abfallbehandlung unterzogen, deren Ziel eine stoffliche oder energetische Verwertung ist. Die dauerhafte Lagerung in Deponien ist nur für nicht verwertbaren Abfall gestattet.

Atmosphärendruckplasma - Kunststofftechnik

Zur Verbesserung der Haftung zwischen Gummi-Metall und Kunststoff-Metall im Hybrid-Spritzguss werden haftungsaktive Nanobeschichtungen auf die Metalloberfläche aufgebracht, anschließend wird die Kunststoffkomponente an die Oberfläche angespritzt. Die Abscheidung haftvermittelnder Schichten kann zukünftig zum Beispiel im Automobilbau lösungsmittelhaltige Primer ersetzen.

Die Plasmaschicht kann auch als universelle Trennschicht für Spritzgusswerkzeuge eingesetzt werden. Für eine Vielzahl unterschiedlicher Spritzgussmaterialien auf Polymer- und Kautschukbasis bietet sie ausgezeichnete Trenneigenschaften. Der Anti-Haftungseffekt entsteht allein durch die Plasmapolymerisation auf der Werkzeugoberfläche. Nasschemische Trennmittel werden durch das Verfahren komplett ersetzt und auch der Ausbau der Form zur Neubeschichtung entfällt, denn abgenutzte Schichten brauchen nicht mehr entfernt werden. Die neue Schicht kann direkt auf die eingebaute Form aufgebracht werden.

Nickelschichten – Beispiel Galvanoformung

Aus Elektrolyten auf Basis von Nickelsulfamat wird sehr duktiles Nickel mit geringsten Anteilen an Fremdstoffen abgeschieden. Dabei kann die Abscheidung durch Auswahl der Arbeitsparameter so gewählt werden, dass die Schicht Druck- oder Zugspannungen aufweist. Diese Eigenschaft eignet sich insbesondere zur Herstellung Teilen durch das sogenannte Galvanoforming. Hierbei wird auf die Urform Nickel bis zu Dicken von mehreren Millimetern abgeschieden und anschließend die Urform entfernt, wodurch ein Bauteil hergestellt werden kann, das eine komplexe Form und komplexe Oberflächenstruktur besitzen kann. Nickel aus Sulfamatelektrolyten weist ein Härte zwischen etwa 200 HV und etwa 500 HV (je nach gewählten Arbeitsparameter), eine Zugspannung zwischen 500 N/mm2 und 900 N/mm2 sowie eine Dehnung zwischen 5 % und 20 % (beides durch eine Wärmbehandlung beeinflussbar). 

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