Fachwörter-Lexikon
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Eisenschichten
Eisen wird immer dann abgeschieden, wenn das Metall in einer hohen Reinheit benötigt wird. Die Schichten bestehen (je nach verwendetem Elektrolyttyp) aus bis zu 99,996 % Eisen. Sie sind gut verformbar, allerdings nicht korrosions- und oxidationsbeständig. Sie eignen sich aus diesem Grund nur zu technischen Zwecken und sollten mit einem zusätzlichen Korrosionsschutz versehen werden. Da die Schichten spannungsarm und duktil sind, lassen sie sich in hohen Schichtdicken abscheiden und kommen beispielsweise zu Reparaturzwecken oder für das Galvanoforming zum Einsatz.
Oxidationsmittel
Stoffe, die Elektronen aufnehmen, andere Stoffe dadurch oxidieren und dabei selbst reduziert werden. Beispiele hierfür sind die Elemente der V-VII-Hauptgruppen im Periodensystem, wie beispielsweise Chlor (Cl), Sauerstoff (O), Brom (Br), Jod (J). Das Oxidationsmittel ist der Elektronenakzeptor.
Sinterwerkstoffe, heißisostatischen Pressen
Beim heißisostatischen Pressen wird das Metallpulver bei Sintertemperatur gepresst, so dass Pressen und Sintern gleichzeitig ablaufen. Die so hergestellten Werkstücke besitzen eine höhere Dichte und ein feineres Gefüge als Werkstücke, die zuerst gepresst und dann gesintert werden. Durch heißisostatisches Pressen werden beispielsweise Fräser aus Schnellarbeitsstahl und Schneidplatten aus Hartmetall hergestellt.