Fachwörter-Lexikon
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Keramische Werkstoffe, Oxidkeramik
Oxidkeramik – Hochdichtes, gesintertes Aluminiumoxid (AI2O3) ist der wichtigste oxidkeramische Werkstoff. Es besitzt hohe Druckfestigkeit, Härte und Verschleißfestigkeit sowie Temperaturbeständigkeit und eine gute Wärmeleitfähigkeit. Es wird z. B. zu Spinndüsen, Dichtscheiben, Fadenführungen, Biegerollen, Gleitringdichtungsringen und Schneidplatten verarbeitet. Auch druckgesintertes Zirkoniumoxid (ZrO2) wird für ähnliche Anwendungen eingesetzt.
LMD – Laser Metal Deposition
Laser Metal Deposition (LMD, Laserbeschichtung) verwendet einen Laser, um eine dünne Schicht des Werkstücks zu schmelzen und mit einem hinzugefügten Metallpulver zu vermischen. Dadurch wird eine neue Schicht auf dem bestehenden Werkstück geschaffen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die thermisch belastete Zone weitaus kleiner ist als beim Schweißen. Die mittels Laserbeschichten aufgebrachten Lagen sind porenfrei.
In der Praxis wird zwischen koaxialer und lateraler Laserbeschichtung unterschieden; das koaxiale Verfahren wird bevorzugt eingesetzt und ist auf große Flächen ausgelegt, das laterale wird für schwer erreichbare Bereiche genutzt, z.B. für Nuten.
Das Verfahren wird z.B. von der Revamo B.V. (Eintrag in der Unternehmensdatenbank auf womag-online.de) angeboten.
Prinzip der koaxialen Laserbeschichtung (Quelle: Revamo B.V.)

Nichtrostende Stähle, Einteilung
Die nichtrostenden Stähle werden entsprechend ihres Gefügeaufbaus und damit ihrer Gebrauchseigenschaften in ferritische und halbferritische Chromstähle (C < 0,1 %, Cr 12-30 %), martensitische Chromstähle (C 0,15-1,2 %, Cr 12-18 %), austenitische Chrom-Nickel-Stähle (C < 0,15 %, Cr 16-28 %, Ni 6-32 %) und austenitisch ferritische Chrom Nickel Stähle (C < 0,05 %, Cr 21-29 %, Ni 4-7%) unterteilt.