15 Galvanotechniker freuen sich über ihr Abschlusszeugnis
Bericht von Volker Rogoll über die Abschlussfeier und Zeugnisübergabe für die Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik
Im Rahmen einer Feierstunde der Gewerblichen Schule Schwäbisch Gmünd wurden am 18. Juli die erfolgreichen Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik Schwäbisch Gmünd verabschiedet. Schulleiter Gerhard Barreith begrüßte dazu zahlreiche Gäste. 15 erfolgreiche Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik freuten sich, das begehrte Zeugnis in ihren Händen halten zu können. Mit einem Preis und vier Belobigungen wurde ein Klassendurchschnitten von 2,5 erzielt und die Schwäbisch Gmünder Schule konnte wieder einen sehr erfolgreichen Techniker-Jahrgang verabschieden. Ein komplett neu eingerichtetes Leiterplatten-Technikum sowie der derzeit erfolgende Neubau von Theorieräumen werden auch in Zukunft beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche Technikerausbildung bieten.

Die diesjährigen Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik zusammen mit Ehrengästen, Schulleiter und Lehrern
Der Kreiskämmerer, Karl Kurz, überbrachte die Glückwünsche des Ostalbkreises als Schulträger. Er betonte die Bedeutung des Schulstandorts Schwäbisch Gmünd für den Ostalbkreis: 25 Millionen Euro werden hier derzeit seitens des Kreises investiert. Dies komme auch der Ausbildung im Bereich Oberflächentechnik zugute.
Für die Stadt Schwäbisch Gmünd gratulierte Alexander Groll, Wirtschaftsförderung Schwäbisch Gmünd. Er erinnerte auch an die Steigerung der Lebensqualität in Schwäbisch Gmünd durch die der letztjährige Landesgartenschau. Den Absolventen der Fachschule für Galvanotechnik wünschte Groll viel Erfolg im Beruf.
Für den Förderverein für die Fachschulen der Galvano- und Leiterplattentechnik Schwäbisch Gmünd e. V. überbrachte dessen stellvertretender Vorsitzender Martin Kull die Glückwünsche an die neuen Technikerinnen und Techniker und übergab die Preise des Fördervereins für die besten Leistungen.
Die erfolgreichen Absolventen der Fachschulen für Galvanotechnik sind:
-Dimitri Braun
-Oliver Claus
-Axel Kasper
-Mathias Kuresch, (Belobigung und 2. Preis des Fördervereins)
-Benjamin Laurin
-Dominik Lempert
-Mario Leuze
-Francesco Massaro
-Thomas Menzemer
-Simon Regler, (Belobigung und 3. Preis des Fördervereins)
-Igor Rudel
-Philipp Stadelmaier
-Christian Wesener, (Belobigung und 3. Preis des Fördervereins)
-Stephen Williamson, (Preis und 1. Preis des Fördervereins)
-Dominik Wöhrle, (Belobigung und 2. Preis des Fördervereins)
Wie in den vergangenen Jahren üblich, wurden auch die Ergebnisse zweier Abschlussarbeiten zu aktuellen Themen der Galvano- und Oberflächentechnik vorgestellt werden. Dominik Lempert und Thomas Menzemer stellten die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zum Thema Funktionalität und Rentabilität eines Zink-Nickel-Elektrolyten auf Kaliumhydroxidbasis im Vergleich zu einem Elektrolyten auf Natriumhydroxidbasis unter Verwendung gleicher Organika vor. Diese wurden bei der Atotech Deutschland GmbH, Niederlassung Trebur, durchgeführt.
Simon Regler und Stephen Williamson präsentierten ihre gemeinsam mit Joel Hillmann am fem, Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie, Schwäbisch Gmünd, durchgeführte Technikerarbeit zum Thema Entwicklung Elektrochemisch aktiver Oberflächen zur Beladungskontrolle von AMC-Filter.
In ihrem Rückblick auf zwei Jahre Technikerausbildung in Schwäbisch Gmünd sprachen Mathias Kuresch und Francesco Massaro (Klassensprecher) zugleich dem Förderverein der Fachschulen, den Verbänden, der Schule und der Lehrerschaft im Namen der Absolventen seinen Dank aus.
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