25 Jahre Arburg in den USA
Am 16. Juni 2015 eröffnete Arburg-Gesellschafter Michael Hehl (Mitte) die neue US-Zentrale in Rocky Hill gemeinsam mit Geschäftsführer Helmut Heinson, Niederlassungsleiter Friedrich Kanz, SPI-Chef William R. Carteaux und Geschäftsführer Heinz Gaub (von links) / Bildquelle: ARBURG/Yardis
Am 16. und 17. Juni 2015 hatte die Arburg-Niederlassung in den USA doppelt Grund zum Feiern: Mit rund 245 Kunden und Gästen wurde das 25-jährige Bestehen von Arburg Inc. begangen sowie die US-Zentrale am neuen Standort Rocky Hill, Connecticut, offiziell eröffnet. Mit dem Gesellschafter Michael Hehl sowie den Geschäftsführern Heinz Gaub (Technik) und Helmut Heinson (Vertrieb) nahm eine hochrangige Delegation des Mutterhauses an den Feierlichkeiten teil.
Michael Hehl, geschäftsführender Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung von Arburg, überbrachte bei dem Eröffnungsevent die Glückwünsche im Namen des gesamten Mutterhauses: Nordamerika ist der größte Auslandsmarkt für Arburg, in dem mehr als 12 000 Maschinen installiert sind. Die neue Zentrale in Rocky Hill ist ein weiterer Meilenstein der Erfolgsgeschichte des Unternehmens in den USA. Neben der im Jahr 1990 gegründeten Niederlassung Arburg Inc. sind in den USA das Arburg Technology Centern California (1993) und Midwest (2007) vertreten. In diesem Zusammenhang bedankte sich Michael Hehl bei den Kunden für ihr Vertrauen in das Familienunternehmen und die erfolgreiche Zusammenarbeit. Als Anerkennung für das große Engagement in den vergangenen 25 Jahren überreichte der Gesellschafter die Arburg- Jubiläums-plastik und -urkunde an Friedrich Kanz, Leiter von Arburg Inc. „Mit unserer neuen US-Zentrale, unserer Infrastruktur und unserem hochmotivierten Experten-Team werden wir die Zusammenarbeit mit unseren Kunden weiter intensivieren“, bedankte sich Friedrich Kanz und fügte an: „Wir sind bestens aufgestellt für weitere 25 erfolgreiche Jahre in den USA."
Als Repräsentant der US-Kunststoffindustrie gab William (Bill) R. Carteaux, CEO und Präsident des Industrie-verbands SPI, im Rahmen eines Keynote-Vortrags einen vertiefenden Einblick, welchen Beitrag SPI und die kunststoffverarbeitende Industrie für die US-Wirtschaft leisten.
Das neue Arburg-Gebäude umfasst eine Gesamtfläche von 2500 Quadratmetern und verfügt über modernste Infrastruktur. Herzstück ist der Showroom, der Platz für sieben Allrounder-Spritzgießmaschinen bietet, die z. B. für Versuche und Schulungszwecke eingesetzt werden. Ausreichend Platz steht auch für den Aufbau und die Abnahme kompletter Turnkey-Anlagen zur Verfügung, deren Nachfrage in den USA stark wächst. Hinzu kommen ein umfangreiches Ersatzteillager, ein Maschinenlager sowie ein eigener Bereich für den Freeformer. Das System zur industriellen additiven Fertigung ist seit der Messe NPE im März 2015 in den USA erhältlich.
Anlässlich des Jubiläums bestand ausgiebig Gelegenheit, sich von den umfangreichen Möglichkeiten zu überzeugen, die der neue Standort in Rocky Hill seinen Kunden bietet. An den beiden Tagen informierten sich insgesamt 245 Gäste zu aktuellen Themen, z.B. bei Vorträgen und anhand von Exponaten. Auf besonders großes Interesse stieß die industrielle additive Fertigung mit dem Freeformer, automatisierte Fertigungszellen sowie der Vortrag von Technikgeschäftsführer Heinz Gaub zum Thema „innovative Leichtbauverfahren“.
Arburg Inc. ist eine der ersten Niederlassungen des deutschen Maschinenbauers und wurde im Rahmen des Ausbaus der internationalen Vertriebsaktivitäten 1990 gegründet. Für eine flächendeckende regionale Betreuung ist Arburg neben dem Standort in Rocky Hill, Connecticut, für seine Kunden im mittleren Westen und an der Westküste mit zwei Technology Centern in Elgin, Illinois, und Irvine, Kalifornien, vertreten. Insgesamt bieten rund 75 Arburg-Mitarbeiter in den USA umfassenden Support. Weltweit ist das Unternehmen mit eigenen Organisationen in 24 Ländern an 32 Standorten und über Handelspartner in mehr als 50 Ländern vertreten. Von den insgesamt rund 2.400 Mitarbeitern sind rund 400 in den weltweiten Arburg-Organisationen und weitere rund 2000 in Deutschland beschäftigt.
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