Weiterbildung und Qualifizierung für die Green Economy
Welches Know-how und welche Fachkräfte benötigen Unternehmen, um die Transformation hin zu einer Green Economy zu bewältigen und Wettbewerbsvorteile zu nutzen? Werden mehr Spezialisten oder eher Generalisten benötigt? Eine vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Studie kam 2014 zu dem Ergebnis, dass der Wandel zur Green Economy bereits alle Branchen erfasst hat und sich weiter entwickeln wird. Die dafür erforderlichen Fachkräfte sollten nicht durch neue Ausbildungsberufe oder Studiengänge herangebildet werden, sondern durch gezielte Fortbildung und Weiterqualifizierung von Absolventinnen und Absolventen herkömmlicher Ausbildungs- und Studiengänge. Ein geeignetes Weiterbildungsangebot für eine grünere Wirtschaftsweise gibt es mit dem Fernstudiengang 'Angewandte Umweltwissenschaften' am Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung (ZFUW) der Universität Koblenz-Landau.
Dieses berufsbegleitende Studium richtet sich nicht nur an Natur- und Ingenieurwissenschaftler, sondern auch an beruflich Qualifizierte, wie Techniker, Laboranten und Meister. Per Fernstudium erhalten die Studierenden während zwei bis vier Jahren eine fundierte Zusatzqualifikation in den Bereichen Ökologie und Geowissenschaften, Umweltrecht, Umweltwirtschaft und Umweltmanagement sowie Umwelttechnik, insbesondere auf den Gebieten der Abfall- und Kreislaufwirtschaft, der Siedlungswasserwirtschaft und des Gewässerschutzes, des vor- und nachsorgenden Bodenschutzes sowie des Immissionsschutzes.
Das Weiterbildungsstudium kombiniert klassische Fernstudienelemente wie schriftliche Studienmaterialien mit ergänzenden Präsenzphasen und modernen eLearning-Komponenten. Somit ist es möglich, parallel zu Beruf und Familie sowie von jedem Ort der Welt aus an dem Studiengang teilzunehmen; auch Prüfungen können im Ausland abgelegt werden. Die Studienmaterialien werden laufend an den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik sowie des Umweltrechts angepasst und zeichnen sich durch ein hohes Maß an Praxisnähe aus.
Zugangsvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium einer natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtung. Beruflich Qualifizierte, wie z.B. Laboranten, Techniker oder Industriemeister, die bereits über eine mehrjährige Berufserfahrung im Umweltsektor verfügen, können nach einer Eignungsprüfung zugelassen werden. Nach erfolgreichem Abschluss winkt der Titel eines/r Diplom-Umweltwissenschaftlers/in. Der nächste Jahrgang startet zum Wintersemester 2015/16, Anmeldeschluss ist der 15. September 2015.
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