Curling und Hochleistungskeramik setzen auf gemeinsame Zukunft
Ein starkes Signal für den Curling-Sport in Deutschland: CeramTec unterstützt den DCV weiter und übernimmt auch wieder das Titelsponsoring beim German Masters 2015 in Hamburg. Auch die begonnene Entwicklungsarbeit keramischer Laufflächen für Curling-Steine wird fortgeführt: die ersten Versuchssteine waren ein Jahr lang am Bundesleistungszentrum in Füssen im Testbetrieb, wo die grundsätzliche Funktionsfähigkeit bestätigt werden konnte.

Konstantin Kämpf (EC Oberstdorf) und Christian Klein (CeramTec-ETEC) präsentieren einen Curling-Stein mit keramischer CERAMSLIDE Lauffläche / Bildquelle / www.sportswork.de
Die letzten Wochen und Monate waren für den Deutschen Curling Verband und das deutsche Curling insgesamt aufgrund der angekündigten Streichung der Bundes-Fördermittel nicht einfach. Es stand schlicht und ergreifend die Zukunft des Curling-Sportes in Deutschland in Frage. Dennoch entschied man sich bei CeramTec schon früh, ein Zeichen zu setzen und hatte die 2013 begonnene Sponsoring-Partnerschaft mit dem Verband frühzeitig verlängert. Umso schöner ist es, dass sich alle Parteien über eine Fortführung der Förderung einigen konnten. Dies betont auch Christian Klein, zuständig für Vertrieb & Marketing bei der CeramTec-ETEC GmbH:
Das Unternehmen hat bereits im Herbst dem Verband zugesichert, ihn auch in der kommenden Saison zu unterstützen – unabhängig von den Schwierigkeiten bei der Sportförderung. Natürlich begrüßt man nun, dass sich Politik, DOSB und Verband auf eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit einigen konnten. CeramTec möchte ihre Innovationsmöglichkeiten weiter ausnutzen und gemeinsam die begonnene Entwicklungsarbeit keramischer Laufflächen für Curling-Steine fortführen.
Damit geht die Entwicklung in Zusammenarbeit mit dem Verband weiter. Die Versuchssteine mit den keramischen CERAMSLIDE Laufflächen von CeramTec waren jetzt ein Jahr lang am Bundesleistungszentrum in Füssen im Testbetrieb. Dort wurde die grundsätzliche Funktionsfähigkeit bestätigt. Nun stehen die Keramik-Experten vor der Aufgabe, das Schliffbild der Laufflächen weiter zu optimieren. Hierzu werden die Steine wieder nach Lohmar ins Werk geholt und mit Schliffprofilen experimentiert. Ziel ist es, zum Ende der Saison den optimalen Schliff gefunden zu haben, damit der Stein auf verschiedenen Eisqualitäten auch die gewünschte Performance zeigt.
Ein Engagement im Wintersport ist keineswegs etwas Neues für die Keramik-Experten bei CeramTec. CeramTec-ETEC hat unter anderem ALOSLIDE® Keramikanlaufspuren für verschiedene internationale Skisprungschanzen – etwa in Bischofshofen, Klingenthal oder zuletzt für die Olympischen Winterspiele in Sotschi – gefertigt.
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