Evonik wird Partner des Institute For Advanced Composites Manufacturing Innovation
Durch den Einsatz von Verbundwerkstoffen bei Automobilteilen wie beispielsweise Dach oder Türen kann um ca. 25 bis 50 % reduziert werden / Bildquelle: Evonik Industries AG
Evonik Corporation, Parsippany, USA, wurde kürzlich von US-Präsident Barack Obama zu einem Schlüsselpartner des Advanced Composites Manufacturing Innovation Institute (IACMI) ernannt, einer öffentlich-privaten Partnerschaft mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 250 Millionen US-Dollar. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss von Wissenschaft, der US-Bundesregierung und Bundesstaaten sowie Unternehmen, die die Kommerzialisierung neuer Materialwissenschaften und Verbundwerkstofflösungen für Automobile, Windkraftanlagen und Druckerdgasspeicher vorantreiben möchten.
Das IACMI unter Leitung der University of Tennessee in Knoxville wird mit 70 Millionen US-Dollar vom US-Energieministerium und mit 189 Millionen US-Dollar von den Partnern des IACMI unterstützt. Das IACMI wurde als fünftes Institut Teil des von Obama initiierten National Network for Manufacturing Innovation. Evonik ist stolz, mit Technologieführern aus Wissenschaft und Industrie zusammenarbeiten und neue Verbundwerkstofflösungen entwickeln zu können, so Dr. Matthias Kottenhahn, Leiter des Geschäftsgebiets High Performance Polymers von Evonik Industries. Die Beteiligung am IACMI entspricht der Strategie, der Welt kommerziell umsetzbare Ideen zur effizienteren Nutzung von Ressourcen zu bieten. Evoniks Beteiligung am IACMI ist ganz im Sinne ihrer bisherigen Investitionen, unter anderem dem Projekthaus Composites, das sich mit der Entwicklung neuer Materialien und innovativer Systemlösungen für den Leichtbausektor beschäftigt.
Evonik stellt ein umfangreiches Portfolio von Produkten her, die in beinahe allen Komponenten von Faserverbundwerkstoffen eingesetzt werden. Der Konzern liefert Kernmaterialien für Sandwich-Konstruktionen, Polymere für thermoplastische und duroplastische Matrices sowie wichtige Komponenten für Matrices wie Vernetzer, Katalysatoren, Zähigkeitsmodifikatoren und Verarbeitungs- und Prozessadditive. Einige der Produkte dienen der Schlichtung von Glas- oder Kohlefasern oder werden in Haftvermittlern zur Verbindung von Faserverbundwerkstoffen verwendet.
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