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fem - Junge Generation übernimmt Verantwortung

 

Seit dem 1. Oktober 2015 hat M. Eng. Christof Langer die Leitung der Abteilung Leichtmetall-Oberflächentechnik am Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie (fem) in Schwäbisch Gmünd inne.

Der erst 28-jährige Chemie- und Lackingenieur aus Emmerich am Rhein kam bereits Anfang 2013 nach Gmünd. Nach seiner Masterarbeit zum Thema Spektroskopische Untersuchung zum Korrosionsverhalten von galvanisch verzinkten und feuerverzinkten Prüfkörpern an der Hochschule Niederrhein in Krefeld begann er am traditionsreichen fem seine berufliche Laufbahn. Für den Institutsleiter Dr. Andreas Zielonka zeigt die Besetzung der Abteilungsleiterstelle mit eigenem wissenschaftlichen Nachwuchs, dass das fem aktiv den Generationenwechsel gestaltet. Früher haben wir solche Stellen ausschließlich mit gestandenen, externen Bewerbern besetzt. Heute ist es uns dank unserer Institutskultur, die eine starke Identifikation mit dem Institut fördert und Entwicklungschancen eröffnet, möglich, junge Abteilungsleiter aus den eigenen Reihen zu rekrutieren. Herr Langer ist dafür das perfekte Beispiel. Natürlich ist nach Aussage von Dr. Zielonka eine hohe fachliche Kompetenz dafür wie eh und je Voraussetzung. Wichtiger noch, ist ihm zufolge die persönlichen Qualitäten: Aufmerksamkeit, Kollegialität, Führungsstärke. Eigenschaften, die am fem systematisch kultiviert würden.

In seiner Dissertationsarbeit und in Forschungsprojekten beschäftigt sich Langer seit 2013 insbesondere mit den Korrosionsmechanismen von hoch beanspruchten Chromüberzügen. Ein klassisches Thema der Abteilung, deren Schwerpunkte in Forschung und Dienstleistung seit ihrer Gründung im Jahr 1977 auf der Pulverbeschichtung, der Anodisation sowie der Korrosions- und Bewitterungsprüfung liegen.

Mit dem Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet des Leichtbaus möchte Langer in Zukunft eigene strategische Akzente setzen. Neuartige Leichtbaukonzepte und der Einsatz von neuen Materialien und Materialverbindungen erfordern innovative Lösungsansätze in der Oberflächentechnik. Damit wollen wir uns in Zukunft intensiv auseinander setzen, so Langer. Auch die Optimierung und Weiterentwicklung bestehender Lösungen möchte er gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vorantreiben. Besonders vielversprechend sei die Funktionalisierung von eloxierten Oberflächen durch Einlagerung von Nanopartikeln, mit denen eine Vielzahl neuer Oberflächeneigenschaften erzeugt werden kann.

fem – Forschungsinstitut Edelmetalle + Metallchemie, Katharinenstraße 17, D-73525 Schwäbisch Gmünd

www.fem-online.de

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