Stiftung würdigt Rostocker Chemie-Studenten für seine Forschung an neuen Batteriesystemen
Der Rostocker Master-Student der Chemie, Peter Stange, ist für seine wissenschaftliche Arbeit während eines hochkarätig besetzten Seminars mit einem Preis ausgezeichnet worden. Er knobelt mit daran, wie man leistungsfähige, neue Batterie-Systeme entwickelt, die Energie effizient speichern können. Mit seinem Studienwunsch Chemie traf Peter Stange genau ins Schwarze. Der 24-jährige Masterstudent wurde jetzt von der „Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung“ während eines hochkarätigen Seminars für seine wissenschaftliche Arbeit mit einem Preis geehrt.

Peter Stange ist mit seinem Chemie-Studium sehr erfolgreich / Bildquelle: Kristin Nölting, Universität Rostock
Die Grundlagenforschung in der physikalischen und theoretischen Chemie ist genau das Metier, in dem sich der in Thüringen geborene und in Neubrandenburg aufgewachsene Peter Stange zu Hause fühlt. Er knobelte daran, wie man leistungsfähige, neue Batteriesysteme entwickeln kann, die Energie effizient speichern können. Seine Überlegungen formuliert er so: Jede Batterie braucht ein Medium, in dem sich Ladungsträger möglichst frei bewegen können.
Am Ende wird der Arbeitskreis um den Rostocker Professor Ralf Ludwig aus der Physikalischen Chemie der Universität eine Lösung finden. Bis dahin ist noch ein kleiner Weg zu gehen. Grundlagenforschung, kommentiert Peter Stange. Er hat mit seinen Arbeiten über die Struktur und Dynamik maßgeblich zum Verständnis der Batteriesysteme beigetragen. Das Besondere: Mit einer Kombination aus experimentellen und theoretischen Methoden können nun die elektrischen Energiespeicher der Zukunft entwickelt werden.
Professor Ludwig bescheinigt seinem Master-Studenten viel Enthusiasmus und Interesse für die Forschung. Er gehe den Dingen auf den Grund. Die meiste Zeit verbringt Peter Stange im Labor. Er forschte täglich intensiv im Rahmen meiner Masterarbeit. Es war ihm ein Bedürfnis, die Welt besser zu verstehen. Die Chemie bietet die Möglichkeit, Prozesse einzuordnen und zu erklären. Seine Neugierde kommt ihm im Studium zugute. Dass seine Leistungen jetzt im hochkarätigen Seminar von internationalen Wissenschaftlern, wie beispielsweise Prof. Martin Grübele aus den USA, gewürdigt wurden, das macht ihn besonders stolz.
Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung wurde 1963 als gemeinnützige Stiftung gegründet und hat zum Ziel, die Forschung und Ausbildung auf dem Gebiet der Naturwissenschaften zu fördern. Die Organisation wissenschaftlicher Seminare ist das wichtigste Fördermittel der Stiftung und dient dem persönlichen Austausch von Forscherinnen und Forschern aus dem In- und Ausland.
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