Zinkdruckgusswettbewerb startet
Der Startschuss für den 5. Zinkdruckgusswettbewerb der Initiative Zink ist gefallen: Zur Teilnahme eingeladen sind alle Zinkdruckgießereien aus dem deutschsprachigen Raum. Jedes Unternehmen kann ein Gussteil oder auch mehrere einreichen. Diese Teile erfüllen entweder besondere Anforderungen an Konstruktion, Gestaltung, Formenbau, Gießtechnik, Bearbeitung, Oberflächenbehandlung und dekorative Eigenschaften oder zeichnen sich durch eine Innovation beziehungsweise die Umstellung von anderen Werkstoffen oder Herstellungsverfahren auf Zinkdruckguss aus. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Oktober 2013. Die Preisträger werden während der Eröffnungsfeier der EUROGUSS 2014 am 13. Januar 2014 vorgestellt und ausgezeichnet.
Die Gussstücke müssen aus der Produktion der vergangenen 18 Monate stammen. Konstruktions- und Zusammenbauzeichnungen erleichtern der Jury die Beurteilung der Schwierigkeiten. Auch Fotos oder Prospekte dienen dem besseren Verständnis der Einbausituation des Teiles. Die eingesandten Teile aus einer Zinklegierung müssen mindestens entgratet sein. Oberflächenbehandelte Gussstücke sollten als Roh- und Fertigteil eingeschickt werden. Zinkdruckguss ist in vielen seiner Einsatzbereiche nahezu unsichtbar, weil die Gussteile oberflächenveredelt oder in Baugruppen integriert werden. Für die Initiative Zink ist es deshalb wichtig, die Stärken des Werkstoffs und des Gießverfahrens anhand der besten Beispiele zu belegen und bekannt zu machen, so beschreibt Dr.-Ing. Sabina Grund die Motivation der Wettbewerbsjury.
Der Jury gehören wie in den Vorjahren anerkannte Experten auf dem Gebiet des Druckgusses an. Dazu gehören Dipl.-Ing. Cesare Troglio, BDG Bundesverband der Deutschen Gießerei-Industrie, Dr. Norbert Hoffmann, Vorsitzender des Fachausschusses Druckguss des BDG, Helmut Jeschke, Initiative Zink, Prof. Dr.-Ing. Lothar H. Kallien, Hochschule Aalen, Rafael Lippa, Xstrata Zinc GmbH, Ernst Postel, Vertreter des Reinheitszeichen-Verbands Zink-Druckguss e. V., Didier Rollez, Grillo-Werke AG sowie Dipl.-Ing. Franz-Josef Woestmann, Fraunhofer IFAM.
Die Anmeldeunterlagen können bei der Initiative Zink angefordert beziehungsweise unter www.zink.de heruntergeladen werden.
Über die Initiative Zink – Die Initiative Zink ist ein Zusammenschluss von Zinkerzeugern, Zinkrecyclern, Halbzeugproduzenten, Herstellern und Verarbeitern von Zinkverbindungen unter dem Dach der Wirtschaftsvereinigung Metalle. Sie ist Ansprechpartner für Behörden, Anwender und für die Presse in allen Fragen rund um das Zink. Die Initiative Zink hat ihren Sitz in Düsseldorf und arbeitet in enger Kooperation mit nationalen und internationalen Zinkverbänden.
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