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Karriere 09. 08. 2026
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QUBUS-IFO-Gruppe erweitert ­Kompetenz in der Pulverbeschichtung mit Gutachterlabor Dr. Herrmann

Die QUBUS-IFO-Gruppe erweitert nach Unternehmensmitteilung ihr Leistungsportfolio im Bereich der Oberflächen- und Beschichtungstechnik: Seit 1. Juli ist das Gutachterlabor Dr. Herrmann, Dresden, Teil der Gruppe. Mit Integration des spezialisierten Standorts in Dresden baut das IFO Institut für Oberflächentechnik seine Kompetenzen in den Bereichen Laborprüfungen, Schadensanalysen und Gutachten weiter aus. Das Gutachterlabor Dr. Herrmann bleibt als eigenständiger, fachlich spezialisierter Prüf- und Gutachtenstandort bestehen und wird künftig als Ergänzung in das bestehende Labornetzwerk der QUBUS-IFO Gruppe eingebunden.

Dr. Thomas Herrmann, Hannelore Herrmann, Silke Biele Niederlassungsleiterin Dresden, Michael Müller (2. Reihe, v. l. n. r); Daniel Hübner, Dennis Lenz, Sonja Felkel, Dr. Paul Förster (1. Reihe, v. l. n. r):

 

Seit vielen Jahren ist das Dresdner Labor auf Prüf- und Gutachterleistungen im Bereich der Pulverbeschichtung spezialisiert. Besondere Expertise besteht in der Prüfung von Pulverlacken und Beschichtungssystemen sowie in der Analyse und Bewertung von Schadens- und Fehlerbildern. Zum Gutachterlabor gehört zudem das etablierte Pulversymposium, das künftig gemeinsam von IFO und QUBUS weitergeführt wird. Gründer und Geschäftsführer Dr. Thomas Herrmann übergibt das Labor an das IFO Institut für Oberflächentechnik, wird aber weiterhin als Gutachter tätig sein und dem Pulversymposium verbunden bleiben.

Durch die Einbindung in die QUBUS-IFO-Gruppe, die ihren Hauptsitz in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) hat, profitieren Kunden künftig von einem erweiterten Spektrum an Prüfverfahren, analytischen Möglichkeiten und zusätzlichen Kapazitäten innerhalb des Gruppenverbunds. Gleichzeitig ergänzt der Standort Dresden das bestehende Leistungsportfolio gezielt um spezialisierte Prüfmöglichkeiten im Bereich Pulverbeschichtung und Pulverlacke.

Mit der Erweiterung unseres Labornetzwerks stärken wir unsere Kompetenz im Bereich der Pulverbeschichtung und der zugehörigen Prüfverfahren, sagt Michael Müller, Geschäftsführer des IFO Institut für Oberflächentechnik. Der Standort Dresden ergänzt unser bestehendes Laborprofil ideal – insbesondere durch seine ausgewiesene Expertise bei der Prüfung von Pulverlacken vor der Beschichtung. Für die Kunden des Unternehmens bedeute das: bewährte Ansprechpartner kombiniert mit erweiterten analytischen Möglichkeiten aus einer Hand.

Auch Niederlassungsleiterin Silke Biele betont die Kontinuität und die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten des Standorts: Unser Fokus bleibt unverändert auf präzisen Prüfungen und fundierten Gutachten im Bereich der Pulverbeschichtung. Durch die Einbindung in die QUBUS-IFO-Gruppe können wir unseren Kunden künftig ein noch breiteres Spektrum an Prüfungen anbieten und gleichzeitig unsere fachliche Spezialisierung weiter vertiefen.

Am Standort Dresden bleiben Ansprechpartner, Prozesse und fachliche Ausrichtung für die Kunden unverändert. Zusätzliche Vorteile ergeben sich insbesondere durch den Zugriff auf das erweiterte Leistungsportfolio und die interdisziplinären Kompetenzen innerhalb der Gruppe.

Valterra Platinum und ­Umicore’s Metal Deposition Solutions starten Forschungs- und ­Entwicklungskooperation

Valterra Platinum und der Umicore‘s ­Metal Deposition Solutions (MDS) haben eine mehrjährige Partnerschaft im Forschungs- und Entwicklungsbereich sowie bei der Vermarktung geschlossen, deren Schwerpunkt auf der Entwicklung von Lösungen auf Basis von Platingruppenmetallen (PGM) für industrielle Anwendungen im Bereich der Galvanotechnik liegt, berichtet MDS. Die Zusammenarbeit wird dazu beitragen, neue Anwendungsmöglichkeiten für PGMs zu erschließen und die langfristige Marktentwicklung über den Auto­mobilsektor (insbesondere im Bereich der Katalysatoren) hinaus zu fördern.

Die beiden Unternehmen haben eine neue Zusammenarbeit begonnen, um die Entwicklung und Kommerzialisierung von PGM-basierten Galvanotechnologien für hochwertige industrielle Anwendungen voranzutreiben. Die Partnerschaft spiegelt das gemeinsame Engagement wider, neue, nachhaltige Nachfragemöglichkeiten für Platinmetalle zu schaffen, während sich die Automobilbranche weiter entwickelt. Sie baut auf der langjährigen Erfahrung von Valterra Platinum in der industriellen Zusammenarbeit und der Ausweitung der Zusammenarbeit mit Verarbeitern auf.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Valterra Platinum in den ersten drei Jahren bis zu 2,5 Millionen Euro investieren und gemeinsam mit Umicore MDS daran arbeiten, Technologien aus der Laborforschung zur Markt­reife zu bringen. Umicore MDS wird einen Gegenwert in Form von Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen beisteuern und dabei auf sein fundiertes Fachwissen in den Bereichen Materialchemie, Oberflächentechnologien und industrielle Skalierung zurückgreifen.

Michael Herkommer (Vizepräsident) und Bernd Weyhmueller (Laborleiter F&E) von Umicore MDS sowie Nimit Shah (Marktentwicklung) und Mark Freed (Globaler Leiter ME) von Valterra Platinum (v. l. n. r.) freuen sich auf die neu vereinbarte Partnerschaft (© Umicore)

 

Das anfängliche Forschungs- und Entwicklungsprogramm wird sich auf die Hochgeschwindigkeits-Platinbeschichtung konzentrieren, insbesondere im Elektronikbereich, etwa bei Steckverbinderanwendungen. Dieser Anwendungsbereich stellt einen beträchtlichen Markt dar, in dem Platin eine wettbewerbsfähige, kostengünstige und langlebige Alternative zu Gold bieten könnte; dessen industrielle Nachfrage liegt derzeit bei über 300 Tonnen pro Jahr. Im Laufe der Zeit könnten weitere Projekte und strategische Partner hinzukommen.

Craig Miller, Chief Executive Officer von Valterra Platinum, sagte: Als einer der weltweit führenden PGM-Produzenten konzentrieren wir uns darauf, eine nachhaltige, langfristige Nachfrage nach PGMs zu schaffen, indem wir mit Branchenführern zusammenarbeiten, die Innovationen in die Realität umsetzen können. Das Know-how von Umicore in den Bereichen Oberflächentechnologien und Kommerzialisierung mache das Unternehmen zu einem idealen Partner, um neue PGM-Anwendungen in der Elektronik und anderen vielversprechenden Bereichen zu erschließen. Diese Zusammenarbeit spiegelt unseren disziplinierten Ansatz bei der Marktentwicklung wider und unsere Überzeugung, dass gezielte, hochwertige Partnerschaften große Wirkung entfalten können.

Wie Michael Herkommer, Vice President von Umicore Metal Deposition Solutions, ergänzt, verfolge Valterra Platinum die klare Vision, Platin als attraktiven Werkstoff für ein breiteres Spektrum an Industriezweigen über seine traditionellen Märkte hinaus zu etablieren. Bei Umicore MDS, einem weltweit führenden Anbieter von Oberflächenveredelungslösungen auf Edelmetallbasis, bringen wir das erforderliche Fachwissen und die Marktkenntnisse ein, um aufkommende Trends zu erkennen und in skalierbare Prozesse umzusetzen. Diese Partnerschaft ermögliche es Umicore MDS, sich auf die gezielte Entwicklung innovativer Lösungen zu konzentrieren, die zu Platinbeschichtungen führten, die in ihrer Leistung mit anderen Edelmetallbeschichtungen vergleichbar seien und gleichzeitig eine deutlich verbesserte Wirtschaftlichkeit bieten.

Dr. Thomas Herrmann, Hannelore Herrmann, Silke Biele Niederlassungsleiterin Dresden, Michael Müller (2. Reihe, v. l. n. r); Daniel Hübner, Dennis Lenz, Sonja Felkel, Dr. Paul Förster (1. Reihe, v. l. n. r):

Michael Herkommer (Vizepräsident) und Bernd Weyhmueller (Laborleiter F&E) von Umicore MDS sowie Nimit Shah (Marktentwicklung) und Mark Freed (Globaler Leiter ME) von Valterra Platinum (v. l. n. r.) freuen sich auf die neu vereinbarte Partnerschaft(© Umicore)

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