Präsentation von Leistungen und Projekte auf dem Gemeinschaftsstand Prozesskette Oberflächentechnik Stand H18
Der Gemeinschaftsstand Prozesskette Oberflächentechnikder WOTech GbR bietet auch bei diesjährigen SurfaceTechnology Germany einen interessanten Blick auf verschiedene Aspekte der Oberflächentechnik. Auf Stand H18 in Halle 1 präsentieren sechs Unternehmen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Neuheiten und wichtige Informationen zu unterschiedlichen Technologien im Bereich der Oberflächentechnik.
Die acp systems AG zählt mit ihren Lösungen zu den globalen Technologieführern für advanced clean production inklusive Prozessautomation und Systemintegration. Kerntechnologien des 1997 gegründeten Unternehmens mit Hauptsitz in Deutschland sind die ressourcenschonende quattroClean-Schneestrahlreinigung, hochpräzise Mikrodosierung sowie intelligente Handhabungslösungen, zum Beispiel für flexible Materialien und Folien. acp unterstützt Unternehmen, unter anderem aus der Elektronik- und Automobilindustrie, Medizin- und Pharmatechnik sowie der Halbleiter-Zulieferindustrie bei der Entwicklung, Planung, Konzeption und Integration von hochautomatisierten, nachhaltigen Fertigungsprozessen.
Die Biconex GmbH ist führend bei der Beschichtung von Kunststoffen mit funktionalen Metalloberflächen. Die Produkte des Unternehmens werden auf Kundenwunsch entwickelt, zur Serienreife gebracht und in Klein- bis Großserien produziert. Biconex versteht sich als Full-Service-Anbieter mit konsequenter Kundenorientierung. Neben moderne Hochleistungskunststoffe wie PPS in Kombination mit galvanisch aufgebrachten Metallschichten steht die Entwicklung von umweltfreundlichen Verfahren zur Beschichtung von Kunststoffen im Mittelpunkt der Arbeiten.
Als globaler Industrialisierungspartner und Anbieter von schlüsselfertigen Sondermaschinen für Produktionsequipment und Automatisierung entwickelt und integriert Bosch Manufacturing Solutions / BMG intelligente, KI-gestützte und flexible Produktionssysteme. Auf Basis fundierter Systems-Engineering-Kompetenz sowie langjährig bewährter Fertigungsprozess-Expertise überführt BMG komplexe Produktanforderungen in robuste, zukunftssichere industrielle Lösungen.
Die 1960 gegründete ELB - Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH ist spezialisierter Dienstleister für technisch-funktionale und dekorative Oberflächenveredelungen von Leichtmetallwerkstoffen. Durch die Flexibilität der umweltfreundlichen, vollautomatischen Veredelungsanlagen eignen sich die Verfahren des Unternehmens für komplexe Werkstückgeometrien großer Bauteile und für Kombinationen verschiedener Anforderungsprofile von Großteiloberflächen. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten die ELB-Spezialisten individuelle Lösungen, die an die Anforderungen an das Bauteil, dessen Legierung und Geometrie angepasst sind, um diesem eine langlebige und definierte Schutzschicht zu verleihen.
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA in Stuttgart erforscht und entwickelt innovative Verfahren für eine zukunftsfähige Galvanotechnik: digital vernetzt, nachhaltig optimiert und für die Industrie anwendbar. Ein interdisziplinäres Team aus Chemie, Elektrochemie, Werkstofftechnik, Verfahrenstechnik und Maschinenbau entwickelt dabei Lösungen entlang der gesamten Prozesskette, von der Idee bis zur industriellen Umsetzung:
Die Rieger Metallveredlung GmbH & Co. KG ist ein mittelständisches Familienunternehmen mit über 70 Jahren Erfahrung in der Oberflächentechnik. Das Unternehmen bietet eine breite Palette an Veredelungsverfahren für Metalle, darunter Nickel-, Chrom-, Zinn- und Kupferbeschichtungen sowie Eloxalverfahren für Aluminium. Kunden aus Branchen wie Automobilindustrie, Maschinenbau und Elektrotechnik schätzen die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Dienstleistungen.
Die Softec GmbH entwickelt seit 1988 die individuelle und passgenaue Software für die Oberflächenveredelung. Mit der ERP-Software OMNITEC unterstützt das Unternehmen Oberflächenveredler in allen Prozessen, vom Wareneingang über die Produktion bis zur Auslieferung. Das spart Zeit, verschafft Überblick und steigert die Effizienz der jeweiligen Produktion. Dank dem modularen Aufbau erhalten Kunden eine präzise auf ihr Unternehmen zugeschnittende Software.
Die WOTech GbR informiert in ihrer Fachzeitschrift WOMag in gedruckter und digitaler Form über wichtige technische Belange zu Werkstoffen und Oberflächen. Die Industriebereiche der Werkstoff- und Oberflächentechnik werden mit wertvollem Fachwissen versorgt, um qualitativ hochwertige Produkte herzustellen.
Kosteneffizient und nachhaltig zu sauberen Oberflächen
quattroClean-Reinigungstechnologie – automatisiert trocken reinigen
Ob Automobil- und Zulieferindustrie, Batteriefertigung, Präzisions- und Feinwerktechnik, Medizintechnik, Elektronik, kunststoffverarbeitende Industrie oder andere Branchen – die Anforderungen an die Teilereinigung verändern sich durch aktuelle Trends. Daraus resultieren einerseits definierte Sauberkeitsspezifikationen, die bei partikulären Verunreinigungen bis in den Submikrometerbereich und bei filmischen Kontaminationen bis zu Nanolagen reichen. Andererseits muss die Reinigung immer kosteneffizienter und nachhaltiger erfolgen. Diese Anforderungen lassen sich mit der trockenen quattroClean-Technologie der acp systems AG stabil erfüllen. Darüber hinaus ermöglicht die vergleichsweise einfache, prozesssichere Automatisierbarkeit des Verfahrens, manuelle Tätigkeiten signifikant zu verringern. Reinigungsmedium bei der quattroClean-Technologie ist recyceltes, flüssiges Kohlenstoffdioxid, das als Nebenprodukt bei chemischen Prozessen und der Energiegewinnung aus Biomasse entsteht. Durch unterschiedliche Alternativen lässt sich das effiziente Verfahren optimal an die jeweilige Aufgabenstellung und verschiedene Verschmutzungsgrade anpassen.

Als Lösungen für nahezu alle ganzflächigen und partiellen Reinigungsaufgaben ermöglicht die quattroClean-Schneestrahltechnologie die Entfernung partikulärer und filmischer Verunreinigungen (Bild: acp systems)

Hartnäckige Verunreinigungen lassen sich mit der trockenen powerSnow-Strahltechnologie vollautomatisiert, unterbrechungsfrei und stabil entfernen, wofür das System über eine Verdichtereinheit verfügt, die körniges Reinigungsgranulat erzeugt (Bild: acp systems)
Bei der quattroClean-Schneestrahltechnologie wird das flüssige Kohlenstoffdioxid durch eine verschleißfreie Zweistoff-Ringdüse geleitet und entspannt beim Austritt zu feinem Schnee, der durch einen Druckluft-Mantelstrahl gebündelt und genau fokussiert auf die zu entfernenden Kontaminationen geleitet wird. Sind sehr hohe Reinheitsanforderungen, beispielsweise High Purity-Anwendungen, zu erfüllen, stehen Anlagen in auf die Reinraumklasse angepasster Ausführung und mit entsprechender Medienaufbereitung zur Verfügung.
Das quattroClean-Rotationssystem eröffnet bei der Entfernung von locker anhaftenden, partikulären Verunreinigungen eine neue Qualität. Die Anpassung der Rotationseinheit hinsichtlich Flügelanzahl, Durchmesser und Strahlwinkel ermöglicht optimal an die Anwendung angepasste Lösungen mit sehr hoher Flächenleistung und optimiertem Ressourcenverbrauch.
Bei hartnäckigen partikulären und filmischen Verunreinigungen ist die powerSnow-Strahltechnologie eine ideale Lösung. Das flüssige Kohlenstoffdioxid wird bei dieser Alternative systemintegriert zu körnigem Reinigungsgranulat verdichtet und mit Druckluft beschleunigt durch eine anwendungsspezifisch gestaltete Düse gezielt auf die zu reinigende Oberfläche gestrahlt. Da die beim herkömmlichen Trockeneisstrahlen übliche, externe Pelletproduktion entfällt, können vollautomatisierte, unterbrechungsfreie Reinigungsprozesse einfach realisiert werden.
- www.acp-systems.com
Halle 1, Stand H18
Metallbeschichtete Kunststoffe
Hightech-Produkte aus Kunststoff mit metallischen Eigenschaften
Die Biconex GmbH ist ein innovatives Unternehmen, das auf die Entwicklung und die Umsetzung von Lösungen im Bereich der Oberflächenbehandlung und Beschichtungstechnologien, insbesondere für Kunststoffe, spezialisiert ist. Die Kombination aus Kunststoff als Basis und einer metallischen Beschichtung ermöglicht extremen Leichtbau und kostengünstige Fertigungsmethoden bei weitgehend metallischen Eigenschaften der Bauteile. Die Kompetenz des Unternehmens zur Lösung individueller Fragestellungen ermöglicht es, maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die Gewicht und Ressourcen einsparen, ohne Kompromisse in Qualität und Umweltverträglichkeit einzugehen. Durch die technologieoffene Herangehensweise findet Biconex für jeden Kunden die jeweils beste Lösung und sichert so einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.
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Hornantenne aus galvanisch metallisiertem Kunststoff (Bild: Biconex)
Das Unternehmen zeichnet sich durch modernste Produktionsmethoden, fundiertes Fachwissen und langjährige Erfahrung aus. Biconex arbeitet eng mit Partnern aus Industrie und Forschung zusammen, um kontinuierlich neue und optimierte Verfahren zu entwickeln. Neben der vollautomatisierten und flexiblen Kleinserienfertigung von Beschichtungen auf Basis von chemisch-galvanischen Verfahrenstechnologien bietet das Unternehmen auch die Möglichkeit zur Fertigung von Prototypen über den eigenen DLP-Harzdruck. Dabei stehen Qualität, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit stets im Mittelpunkt. Biconex bietet folgende Leistungen und Kompetenzen:
- Entwicklung neuer Lösungen für Metallbeschichtungen auf Kunststoffen und anderen nichtleitenden Substraten
- Komplette Fertigung von Prototypen, insbesondere für Hochfrequenzbauteile
- Kleinserienfertigung durch chemisch-galvanische Metallbeschichtung von Kunststoffbauteilen bis 100.000 Teile pro Jahr
- Lizenzierung von Verfahren für die Vorbehandlung von Kunststoffen
- www.biconex.de
Halle 1, Stand H18
Intelligente, KI-gestützte und flexible Produktionssysteme
BMG überführt komplexe Produktanforderungen in robuste, zukunftssichere industrielle Lösungen
Als globaler Industrialisierungspartner und Anbieter schlüsselfertiger Sondermaschinen für Produktionsequipment und Automatisierung entwickelt und integriert Bosch Manufacturing Solutions / BMG intelligente, KI-gestützte und flexible Produktionssysteme. Auf Basis fundierter Systems-Engineering-Kompetenz sowie langjährig bewährter Fertigungsprozess-Expertise, zum Beispiel in den Bereichen Lasertechnologie und Bildverarbeitung, überführt BMG komplexe Produktanforderungen in robuste, zukunftssichere industrielle Lösungen.

Ergänzt durch KI-gestütztes Digital Engineering sowie digitale intelligente Lösungen und Services beschleunigt BMG die Markteinführung, reduziert Projektrisiken und optimiert die Gesamtanlageneffektivität (OEE). Durch die Umsetzung softwaredefinierter Fertigung unterstützt das Unternehmen Hersteller dabei, die technische Verfügbarkeit und Produktionseffizienz zu steigern sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, Kosten zu senken und operative Risiken zu reduzieren.
Mit einem globalen Netzwerk aus 17 Standorten und ausgeprägter internationaler Projektkompetenz gewährleistet BMG weltweit gleichbleibend hohe Qualität und passt Lösungen gleichzeitig an regionale sowie marktspezifische Anforderungen an.
Galvanische und PVD-Beschichtungen sind essenziell für moderne Produkte – die eigentliche Herausforderung liegt jedoch in deren stabiler und wirtschaftlicher Industrialisierung. Entscheidend sind reproduzierbare Prozesse, hohe Anlagenverfügbarkeit und eine durchgängige Qualitätssicherung über die gesamte Produktionskette. BMG entwickelt und realisiert kundenspezifische Produktions- und Automationslösungen, in denen Beschichtungsprozesse als integraler Bestandteil ganzheitlicher Fertigungssysteme umgesetzt werden. Der Fokus liegt auf der sicheren Integration von Vor- und Nachbehandlung, automatisiertem Handling, Inline- oder Batch-Integration sowie digitaler Prozess- und Anlagenabsicherung.
Mit über 30 Jahren Erfahrung im Sondermaschinenbau verbindet BMG tiefes Prozessverständnis mit Systems Engineering, Automatisierungskompetenz und digitaler Anlagenplanung. Das Ergebnis sind skalierbare Produktionssysteme, reproduzierbare Beschichtungsprozesse und eine hohe technische Verfügbarkeit über den gesamten
Lebenszyklus.
- www.boschmanufacturingsolutions.com
Halle 1, Stand H18
Die Zukunft der Oberfläche
Die Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH, kurz ELB, ist spezialisierter Dienstleister für technisch-funktionale und dekorative Oberflächenveredelungen von Leichtmetallwerkstoffen. Durch die Flexibilität der umweltfreundlichen, vollautomatischen Veredelungsanlagen eignen sich die Verfahren des Unternehmens für komplexe Werkstückgeometrien großer Bauteile und für Kombinationen verschiedener Anforderungsprofile von Großteiloberflächen.

Leichtbau ist der Schlüssel zur Effizienz – aber nur, wenn die Oberfläche hält, was das Bauteil verspricht. ELB-Eloxalwerk Ludwigsburg lädt Besucher und Besucherinnen der SurfaceTechnology Germany in Stuttgart ein, die nächste Stufe der Oberflächentechnologie zu entdecken.
Mit Ultraceramic® bietet das Unternehmen werkstoffintegrierte Schutzsysteme, die in Sachen Härte, Verschleiß- und Korrosionsbeständigkeit neue Maßstäbe setzen – und die Einschränkungen von Aluminium und Magnesium vergessen lassen.
Die CERANOD® Hybride von ELB bieten Sicherheit für Food & MedTec. Die hybriden Schichtsysteme verbinden oxidischen Schutz mit Hochleistungspolymeren. Das Ergebnis: PFAS-freie Oberflächen, die chemisch inert und mechanisch extrem belastbar sind – perfekt abgestimmt auf die sensiblen Anforderungen der Medizintechnik und der Lebensmittelindustrie.
Wer Interesse daran hat, die nächste Stufe der Oberflächentechnologie zu entdecken, ist bei ELB am Gemeinschaftsstand Prozesskette Oberflächentechnik richtig. Die Vorträge
- PFAS-free tribological and chemically resistant surfaces, 6. Mai 2026, 10:20 Uhr, Halle 1, Stand H13 und
- ULTRACERAMIC® x Mg – Energy and material efficiency through functional lightweight construction, 6. Mai 2026, 14:40 Uhr, Halle 1, Stand H13
ergänzen den Messeauftritt der Eloxalwerk Ludwigsburg Helmut Zerrer GmbH auf der Messe für Oberflächentechnik.
- https://ceranod.de
Stand H18
Schicht happens!
Unter dem Motto Schicht happens macht das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA auf der Messe wieder deutlich: Sinnvoll digitalisiert und vernetzt werden industrielle Galvanikprozesse stabiler, effizienter und nachhaltiger. Mit Datenanalysen, intelligenten Messsystemen und durchgängigen Prozessketten entwickelt das Institut galvanotechnische Verfahren und unterstützt beschichtende Betriebe als Partner bei der digitalen Transformation.

Im Fokus stehen Lösungen, die im Betrieb funktionieren. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den Vorteilen eines anwendungsorientierten Forschungsinstituts: Von der strukturierten Datenerfassung, Modellierung und Simulation über Prozessüberwachung und bis zur Umsetzung im Industriemaßstab im Galvano-Technikum.
Am Messestand stehen Katja Feige, Forschungsteamleiterin Funktionale Beschichtungen und Analytik, und Klaus Schmid, Forschungsteamleiter Beschichtungsanlagen und Applikationstechnik, für den fachlichen Austausch bereit. Sie zeigen, wie sich Prozessfenster absichern, Abweichungen frühzeitig erkennen und Prozessdaten gezielt nutzen lassen – und welche Formen der Zusammenarbeit für galvanotechnische Betriebe möglich sind.
Schadensanalyse mit Substanz
Delamination, Korrosion oder Verschleiß stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Das Fraunhofer IPA unterstützt mit chemischer, metallographischer und physikalischer Analytik in Verbindung mit galvanotechnischer Fachexpertise bei der systematischen Ursachenklärung. Neutral, unabhängig und praxisorientiert werden Beschichtungsfehler analysiert und belastbare Lösungen abgeleitet. Auf der Messe erfahren Besucherinnen und Besucher, wie Schadensanalysen dabei helfen, Reklamationen zu vermeiden und Abstellmaßnahmen umzusetzen sind.
Fester Programmpunkt der Messe ist die Verleihung des Innovationspreises DIE OBERFLÄCHE. Sie findet am ersten Messetag, dem 5. Mai, um 13:00 Uhr auf dem Fachforum statt. Der Preis würdigt herausragende Entwicklungen der Branche und zeigt, welches Innovationspotenzial in der Oberflächen- und Galvanotechnik steckt – ein Pflichttermin für alle, die nach vorne schauen.
Wer wissen will, wie die digitale Transformation in der Galvanik heute gelingt, sollte dem Fraunhofer IPA am WOTechGemeinschaftsstand einen Besuch abstatten. Denn: Schicht happens – und zwar smarter denn je.
- www.ipa.fraunhofer.de/galvanotechnik
Halle 1, Stand H18
Rieger Metallveredlung: Zwei Standorte – ein Leistungsversprechen
Die Rieger Metallveredlung GmbH & Co. KG steht seit über 70 Jahren für hochwertige galvanische Oberflächenlösungen. Mit der Einführung der Marke RIXAL® bündelt das Unternehmen gezielt seine Kompetenz im Bereich der Aluminiumveredelung und positioniert sich als spezialisierter Partner für anspruchsvolle Anwendungen.

Aluminiumdruckguss verchromt (Bild: Rieger Metallveredlung)

Roboterunterstützung für Großserienbearbeitung (Bild: Rieger Metallveredlung)
Das Leistungsspektrum des Unternehmens reicht von funktionalen Beschichtungen für die Elektroindustrie bis hin zu dekorativen und hochkorrosionsbeständigen Oberflächen für anspruchsvolle industrielle Einsatzbereiche.
Der Hauptstandort in Steinheim am Albuch bildet das technologische Zentrum der Unternehmensgruppe. Hier wird ein außergewöhnlich breites Spektrum an Oberflächenverfahren angeboten, das über die klassische Galvanik hinausgeht. Neben den etablierten Prozessen Verzinnen (insbesondere für elektrische Anwendungen), Vernickeln (elektrolytisch und chemisch) und Eloxieren (Anodisation) von Aluminium umfasst das Portfolio zusätzlich:
- Verchromen (dekorativ 3-wertig)
- Versilbern (für optimale Leitfähigkeit)
- Verkupfern
- Passivieren und Voranodisation
- Chemisch Nickel (NiP-Systeme) für komplexe Geometrien
- Spezialbeschichtungen für Aluminium (NICAL, RICAL, RICHEMAL, GALVANOX, CHEMALOX, DUOXAL).
Ergänzt wird dieses Leistungsspektrum durch mechanische Vor- und Nachbearbeitungen wie Schleifen und Polieren, Sandstrahlen sowie Reinigungs- und Entfettungsprozesse
Diese Kombination ermöglicht es, komplette Prozessketten aus einer Hand abzubilden – von der Vorbehandlung bis zur fertigen Funktionsoberfläche.
Technologisch setzt Rieger auf eine Mischung aus hochautomatisierten Anlagen (inkl. vollautomatischer Eloxallinien mit integrierter Prüfung) und handwerklicher Flexibilität in der Handgalvanik. Dadurch können Großserien als auch komplexe Einzelteile wirtschaftlich und prozesssicher bearbeitet werden.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Aluminiumveredelung, insbesondere im Bereich Eloxal und galvanische Beschichtungen auf Aluminium, die unter der Marke RIXAL® gezielt weiterentwickelt werden.
Mit dem Standort Mühlhausen (Thüringen) erweitert Rieger gezielt seine Produktionskapazitäten und schafft die Grundlage für weiteres Wachstum. Der Fokus liegt hier insbesondere auf der Kapazitätserweiterung für Serienprozesse, der Erhöhung der Lieferfähigkeit und Terminsicherheit sowie der strategischen Redundanz für kritische Prozesse. Durch die enge Verzahnung mit dem Hauptstandort entsteht ein integriertes Produktionssystem, das sowohl Flexibilität als auch industrielle Skalierbarkeit ermöglicht.

Anlagentechnologie am Standort Rieger Mühlhausen (Bild: Rieger Metallveredlung)
Das Besondere an Rieger Metallveredlung ist die Kombination aus einem breitem Verfahrensportfolio, hoher Aluminiumkompetenz, integrierter Prozesskette mit zwei leistungsfähigen Standorten. Diese Struktur ermöglicht es, Kunden aus den Bereichen Elektroindustrie, Automotive, Maschinenbau und Energie nicht nur einzelne Beschichtungen anzubieten, sondern komplette, technisch optimierte Oberflächenlösungen.
Auf der SurfaceTechnology Germany 2026 präsentiert sich die Rieger Metallveredlung gemeinsam mit Partnern im Rahmen des Gemeinschaftsstandes Prozesskette Oberflächentechnik. Im Mittelpunkt steht dabei die Marke RIXAL®, die für die gebündelte Aluminiumkompetenz des Unternehmens steht. Besucher erhalten Einblicke in innovative Beschichtungsverfahren für Aluminium, praxisnahe Anwendungslösungen sowie individuelle Entwicklungsansätze für anspruchsvolle Bauteile.
- www.rieger-metallveredlung.de
Halle 1, Stand H18
OMNITEC, die ERP-Lösung für Oberflächenveredler
Auf der SurfaceTechnology Germany 2026 in Stuttgart präsentiert Softec die ERP-Lösung OMNITEC, eine Branchensoftware speziell für Oberflächenveredler mit Modulen für die Auftragsabwicklung, Qualitätssicherung, Instandhaltung und vieles mehr. Darüber hinaus stellt das Unternehmen das Forschungsprojekt KI-PrOT vor, bei dem KI-gestützte Softwaretools für die Produktionsplanung im Mittelpunkt stehen.
OMNITEC, die ERP-Lösung für Oberflächenveredler
Bereits seit über 30 Jahren unterstützen ERP-Systeme von Softec den Arbeitsalltag von Oberflächenveredlern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die moderne Branchenlösung OMNITEC zeichnet sich durch die präzise Abbildung der Prozesse in der Oberflächentechnik aus und bietet mit seinem modularen Aufbau ein Softwarepaket, das speziell auf Unternehmensprozesse von Beschichtern zugeschnitten ist. Der Funktionsumfang wird kontinuierlich erweitert und verbessert, um den Arbeitsalltag zu vereinfachen, Zeit einzusparen und die Effizienz in der Produktion zu steigern.

(Bild: Softec)
Diese Vielfalt der Lösungen, die ein branchenspezifisches ERP-System mitbringt, demonstriert das Unternehmen auch auf der SurfaceTechnology Germany. Anwender können sich über verschiedene Lösungen rund um Auftragsabwicklung, Produktion, Qualitätssicherung und Reklamation informieren. Die vorgestellten Lösungen reichen von einfachen Papierdokumenten über Apps zur Erfassung von Daten bis hin zu hochmodernen, eleganten Lösungen wie diverse Schnittstellen und die Vernetzung im und außerhalb des eigenen Betriebs.
Forschungsprojekt KI-PrOT – KI-Unterstützung für die Produktionsplanung
Die Produktionsplanung in der Oberflächentechnik ist ein komplexer Prozess mit kurzen Planungshorizonten, sehr großer Variabilität der zu beschichtenden Bauteile und einer Reihe an komplexen Randbedingungen. Hinzu kommen Anforderungen, die miteinander im Wettbewerb stehen: Schnelligkeit, Qualität, Flexibilität und Nachhaltigkeit. Wie sieht also eine effiziente Planung aus?

(Bild: Softec)
Hierzu stellt Softec das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Projekt KI-PrOT vor. In dem Projekt geht es darum, für die Oberflächentechnik schneller und effizienter Planungsvorschläge sowie bessere Prognosen zu liefern. Hierzu wird ein KI-gestütztes Softwaretool entwickelt, sowie KI-gestützte Bilderkennung zur automatischen Verschleppungsklassifizierung von Bauteilen angewendet.
- www.softec.de
Halle 1, Stand H18


Gemeinschaftsstand Prozesskette Oberflächentechnik - SurfaceTechnology GERMANY 2026 - 5. bis 7. Mai 2026
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