Verbandsinformationen – DGO e. V.  –  GSK e.V.

Verbände 05. 04. 2020
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Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e. V.(DGO)

DGO-Arbeitskreis ­Leichtmetalle ­unterstützt Normungsvorhaben zur plasmaelektrolytischen Oxidation

Am 23. Januar trafen sich Vertreter aus Wissenschaft und Industrie bei der Dechema in Frankfurt, um gemeinsam die Erstellung einer offiziellen Verfahrensnorm zur plasmaelektrolytischen Oxidation (PEO) voranzutreiben. Begleitet wurde das Treffen von Amelie Banhart als Vertreterin des DIN, Berlin. Bereits Mitte 2019 veröffentlichte der DGO-Arbeitskreis Leichtmetalle einen entsprechenden Aufruf für dieses Bestreben.

Die PEO ist ein oberflächentechnisches Verfahren zur Herstellung keramischer Schichten auf Leichtmetallen. Die ­Schichten erreichen eine Dicke von üblicherweise 10 μm bis 200 μm und weisen aufgrund einer kristallinen und dichten Mikrostruktur sehr hohe Mikrohärten (bis zu 2000 HV) auf. Das Verfahren kommt für industrielle Zwecke zuneh­mend zum Einsatz. Die Anwendungsfelder erstrecken sich von hochverschleißfesten sowie hitzebeständigen Schutzschichten auf Aluminiumbauteilen über dekorative oder korrosionsschützende Schichten für Magnesium bis hin zu bioinerten und bioaktiven Beschichtungen für medizinische Titan­implantate.

Mit einer Norm soll nun eine gemeinsame Basis grundsätzlicher Anforderungen geschaffen werden, um eine harmonisierte Kunden-Lieferantenbeziehung entlang der Wertschöpfungskette zu fördern. Dies birgt Vorteile auf der Qualitäts- und auch auf der kommerziellen Seite. Das weitere Vorgehen zu diesem Normungsvorhaben wird die DGO-Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Normenausschuss Chemische und elektrochemische Überzüge (NA 062-01-76 AA) auf dessen nächster Sitzung abstimmen. Nähere Informationen zum Normungsvorhaben erhalten Interessierte in der DGO-Geschäftsstelle bei Dr. Daniel Meyer (E-Mail: d.meyer@dgo-online.de).

Praktika für Studenten der ­Galvano- und Oberflächentechnik gesucht

Die Förderung des Branchennachwuchses ist wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit. Daher richtet der DGO seinen Fokus künftig auch auf das Thema Praktika für Studenten aus dem Bereich der Galvano- und Oberflächentechnik. Firmenmitglieder der DGO und des Zentralverband Oberflächentechnik e. V. (ZVO) sowie darüber hinaus alle Branchen­unternehmen werden dazu aufgerufen, bezahlte Praktikumsplätze bekanntzugeben.

Für Studenten, die gemäß Prüfungsordnung verpflichtet sind, im Laufe ihres Studiums ein Betriebspraktikum zu absolvieren, gestaltet sich die Suche nach einem Unternehmen in der Nähe des Studienortes oft schwierig, da Firmen, die Praktika anbieten, selten öffentlich gelistet sind. Darüber hinaus bleiben viele Praktika unbezahlt. Dabei können Studenten mit ihrem bereits erworbenen Wissen durchaus nützliche Impulse setzen und fachlich zuarbeiten. Für Firmen bietet die Vergabe von Praktika den Vorteil, schon heute qualifizierte Mitarbeiter von morgen kennenzulernen und an die Firma zu binden. Um die Studenten der Branche dabei zu unterstützen, geeignete Praktikumsplätze zu finden, werden alle Mitglieds- und Branchenunternehmen gebeten, verfügbare (bezahlte) Praktika für Studenten zu melden.

Interessierte Anbieter von Praktikumsplätzen können sich per E-Mail an Sabine Groß (s.gross@dgo-online.de), wenden. Sie erhalten einen kurzen Fragebogen zur Erhebung der Kontaktdaten und Randbedingungen. Die Liste wird anschließend den praktikums­suchenden Studenten zur Verfügung gestellt.

Gütegemeinschaft Schwerer Korro­sionsschutz von Armaturen und Formstücken durch Pulverbeschichtung e. V.(GSK)

Neuer Vorstand und Wechsel in der GSK-Geschäftsführung

Die Gütegemeinschaft Schwerer Korrosions­schutz von Armaturen und Formstücken durch Pulverbeschichtung e.V. (GSK) hat bei der letzten Mitgliederversammlung im Herbst 2019 einen neuen Vorstand gewählt. Der Vorstand setzt sich nun zusammen aus dem Vorsitzenden Johan Kolk, Appendagefabriek Kolk B.V., dem stellvertretenden Vorsitzenden Michael Krebs, VAG GmbH, sowie den weiteren Mitgliedern Günter Hawle, Niels Jørgen Hedegaard, Ertugrul Ince sowie Torsten Leitermann.

Der neu gewählte Vorstand hat sich aus strategischen Überlegungen heraus entschieden, die Geschäftsführung zukünftig technischer auszurichten. Deshalb wurde Rechtsanwalt Lars Walther zum neuen Geschäftsführer der GSK bestellt. Walther ist bereits Geschäftsführer von unterschiedlichen Güte- und Qualitätsverbänden aus dem Bereich der organischen Oberflächenveredelung. Ab 1. April 2020 wird die Geschäftsstelle der GSK ihren Sitz nach Schwäbisch Gmünd verlegen und zukünftig von dort aus die Geschäfte der ­Gütegemeinschaft führen.

 

Der neue Vorstand der GSK: Niels Jørgen Hedegaard, Torsten Leitermann,, Michael Krebs, Günter Hawle, Johan Kolk, Ertugrul Ince (v.l.n.r)

 

Lars Walther ist neuer Geschäftsführer der GSK

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