Messendes Prüfen von Muttern

Oberflächen 06. 11. 2019
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Benseler baut nachgelagerte Prozesse bei Zinklamellenbeschichtung aus

Um die Wertschöpfungskette ihrer Kunden im Bereich Zinklamellenbeschichtung noch einfacher und effizienter zu gestalten, hat die Benseler-Firmengruppe nach Markgröningen nun auch am Standort Lüdenscheid das automatisierte optisch messende Prüfen von Gewindeteilen ins Portfolio aufgenommen. Seit Frühjahr 2019 wird dafür bei der Benseler Oberflächentechnik NRW GmbH & Co. KG der Bereich der 100-prozentig maschinellen Sortierung vor allem von Muttern, aber auch Schrauben und Co. konsequent auf- und ausgebaut.

Durch den Ausbau des Bereichs Automatisiertes Messendes Prüfen von Schüttware verdreifacht die Benseler-Firmengruppe ihre Sortierkapazitäten am Standort Lüdenscheid. Mit dieser Kapazitätserweiterung und der anschließenden effizienten Abwicklung der Logistik bietet das Unternehmen nach den Worten von Kerstin Genz, Leiterin Vertrieb der Benseler Oberflächentechnik GmbH & Co. KG, Markgröningen, seinen Kunden ein Komplettpaket aus Korrosionsschutz, ­hoher Qualität mit 0-ppm-Fehlerziel und projektspezifischer Lösung. Für ­unsere Kunden sind wir damit hinsichtlich unserer Position in der Lieferkette ein starker Partner, ergänzt Johan-Adriaan De Hek, der als Leiter Produktion der Benseler Oberflächentechnik NRW GmbH auch für Automatisiertes Sortieren verantwortlich ist.

In diesem Bereich bietet Benseler jetzt schwerpunktmäßig die 100-prozentig messende Sortierung von Muttern im Messbereich M6 bis M16 an. Mithilfe von drei Glastellermaschinen, die jeweils mit einem komplexen Kamerasystem in ­Kombination mit einer entsprechenden Bildverarbeitungssoftware ausgestattet sind, können die Gewindeteile auf Oberflächenfehler, Schlüsselweite, Innen- und Außendurchmesser, Mittigkeit und Aufplatzungen sowie die Stimmigkeit von Fasen und Gewinde geprüft werden. Die ober- und unterhalb sowie seitlich der Glasteller angeordneten Kameras machen auch den Blick in die Gewinde möglich. Die beiden automatischen Rollensortieranlagen ermöglichen wiederum das Aussortieren von Fremdteilen mit Abmessungen zwischen 3 mm und 25 mm Durchmesser. Alle als iO (in Ordnung) identifizierten Muttern kann Benseler entsprechend den Kundenwünschen verpacken und versandfertig machen.

Offen für verschiedene Optionen

Mit dem Ausbau des Bereichs Automatisiertes Messendes Prüfen in Lüdenscheid bedient der Zulieferer die steigende Nachfrage der Hersteller nach Lieferungen mit 0-ppm-Fehlerziel. Dieser Service umfasst jedoch weit mehr als das reine Sortieren in Gut- und Schlechtteile: Auf Wunsch übernimmt Benseler den gesamten anschließenden Dispositions- und Logistikaufwand seiner Kunden zum Endabnehmer. Dazu zählen Lagerung, stückzahlgenaue Verpackung in den gewünschten Losgrößen mit der entsprechenden Labelung und den korrespondierenden Begleitpapieren sowie das am individuellen Produktionsbedarf ausgerichtete Losschicken der Teile direkt ins jewei­lige OEM-Werk.

Bei ihrem neuen automatisierten Sortierservice hat die Benseler Oberflächentechnik NRW zwar den Schwerpunkt auf Muttern gelegt. Doch selbstverständlich prüft sie auf Kundenwunsch auch Drehteile und Scheiben von 10 mm bis 35 mm Durchmesser beziehungsweise Befestigungselemente mit einer Länge von 10 mm bis 140 mm. Auch die Kontrolle des Außendurchmessers bei Stiften und Kolben, des Kopfdurchmessers bei Schrauben und Bolzen oder des Gewinde­außendurchmessers bei Gewindeteilen ohne Kopf ist optional machbar.

Text zum Titelbild: Mithilfe der neuen Glastelleranlagen prüft Benseler Oberflächentechnik NRW liegend zu prüfende Teile. In Lüdenscheid sind es vor allem Muttern, die von den komplexen Kamerasystemen auf Fehlerhaftigkeit gescannt werden (Bild: Benseler)

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