Verformung in Echtzeit messen

Karriere 09. 06. 2019
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Neues optisches 3D-Messsystem an der Hochschule Aalen

Das Team des Technologiezentrum Leichtbau um Leiter Dr. Wolfang Rimkus nahm kürzlich das berührungslos arbeitende optische 3D-Verformungsmesssystem GOM ARAMIS 3D in Betrieb. Das System ist ideal für die Produktentwicklung, Materialforschung und Bauteilprüfung.

Die dynamischen optischen ­Messergebnisse geben den Forschern Aufschluss über Mate­rialeigenschaften sowie das Verhalten von Bauteilen unter Belastungen – beispielsweise Verformungen und Dehnungen. Der Bereich der messbaren Verformungen kann sich dabei von 0,05 % bis zu mehreren 100 % bewegen. Die Messergebnisse werden grafisch dargestellt und vermitteln somit ein optimales Verständnis des Messprobenverhaltens. Mit dem dreidimensionalen Bewegungs- und Verformungssensor von ARAMIS 3D können Objekte mit wenigen Millimetern bis hin zu Strukturbauteilen von mehreren Metern vermessen werden. ARAMIS 3D wurde im Rahmen des SmartPro-Forschungsprojekts TRICLA beschafft. Das Messsystem ist aber durchaus für alle Themen der Materialprüfung von Interesse, erklärt Rimkus.

Text zum Titelbild: Dr. Wolfgang Rimkus (2.v.l.) mit den Mitarbeitern Michael Schmiedt (l.), Julian Schlosser (2.v.r.) und Student Serkan Mouchtar am GOM ARAMIS 3D(Bild: © HS Aalen/Axel Kansy)

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