Intelligente Lösung zur Prozessüberwachung von RENNER

Oberflächen 03. 02. 2019
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Zusätzlicher Schutz vor schädlichen Betriebszuständen

Sobald flüssige Medien an Produktionsprozessen beteiligt sind, spielen Pumpen eine zentrale Rolle. Neben der reinen Pumpleistung sind dabei vor allem die langfristige Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit entscheidend. Wer in diesem Zusammenhang nach den Ursachen für unerwartete Pumpenausfälle sucht, erlebt wahrscheinlich eine kleine Überraschung.

Gefahr erkannt, …

Anders als oft vermutet, spielt der kontinuier­liche Verschleiß von Pumpen nur eine unter­geordnete Rolle. In der Regel bringen vielmehr kritische Betriebsbedingungen Pumpen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Die allermeisten Ausfälle lassen sich direkt auf Trockenlauf, Heißlauf, Überlastbetrieb oder verschmutzte Filter zurückführen. Regelmäßige Filterwechsel können einen Teil der Probleme beheben. Allerdings schränken zu häufige oder vorzeitige Filterwechsel die ­Anlagenverfügbarkeit ein. Zudem lassen sich in vielen Anwendungen kritische Betriebsbedingungen prozessbedingt nicht vermeiden.

… Gefahr gebannt

Für eine sinnvolle und praktikable Lösung müssen daher diese kritischen Betriebsbedingungen zuverlässig automatisch erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Durch die kontinuierliche Messung der aktuellen Pumpenmotorleistung können schädliche Zustände identifiziert und voneinander abgegrenzt werden.

Aus diesen Überlegungen heraus hat RENNER den elektronischen Prozessschutz RPR-Control 100 entwickelt. RPR steht hierbei für RENNER Process Run. Der Prozessschutz überwacht den Betriebszustand von Zentrifugalkreiselpumpen durch ständige, schnell aufeinander folgende Messungen. Bei Filterverschmutzung gibt der RPR-Control 100 eine Warnmeldung aus und überwacht gleichzeitig die Einhaltung der Soll-Fördermenge. Nach Beseitigung von Störungen ist eine Anlage sofort wieder einsatzbereit.

Über vier frei programmierbare Schaltschwellen lassen sich Maßnahmen gegen schädliche Betriebszustände festlegen.

  • Trockenlauf (Störung, Motor/Pumpe ist abgeschaltet)
  • Heißlauf (Störung, Motor/Pumpe ist abgeschaltet)
  • Überlast (Störung, Motor/Pumpe ist abgeschaltet)
  • Filter verschmutzt (Warnung, Motor/Pumpe läuft weiter)

    Einfache Installation in jeder Umgebung

Ein Betriebsstundenzähler, Eingänge für Kaltleiterfühler sowie weitere Sensoren verfeinern die Überwachung zusätzlich. In entsprechender Ausführung können Störungen ebenso wie Warnungen zusätzlich visualisiert und so vom Wartungspersonal schnell erkannt werden.

Der RPR-Control 100 lässt sich problemlos in bestehende Anlagen integrieren und ist jederzeit nachrüstbar. Einbauten in Rohrleitungen sind nicht erforderlich. Der Prozessschutz ist in drei Einbauversionen erhältlich: als Feldgerät mit Leistungsteil im IP-65-­Gehäuse für die Montage direkt an der Anlage sowie als Modul mit und ohne Programmiereinheit für die Hutschienenmontage im Schaltschrank. In beengten Umgebungen sorgt eine separate Programmiereinheit als Handgerät für zusätzliche Flexibilität und ein komfortables Handling. RENNER bietet mit dem RPR-Control 100 eine zuverlässige, unkomplizierte Lösung, um auch unter schwierigen Betriebsbedingungen Schäden an Pumpen und damit kostspielige Ausfallzeiten zu verhindern.

  • www.renner-pumpen.de
Vier frei programmierbare Schaltschwellen
 

Programmiereinheit (Handgerät) einschließlich LCD, LED-Anzeige und Drucktaster

 

RPR-Control 100-3 verhindert Pumpenschäden durch rechtzeitige Abschaltung und zeigt Betriebszustände an

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