Hygiene im Handumdrehen mit neuem Netzwerk CleanHand

Werkstoffe 26. 09. 2018
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Die Übertragung und Verbreitung von Infektionskrankheiten und Keimen findet größtenteils über Türgriffe oder auch über Wasch­armaturen statt, die im täglichen Leben unumgänglich sind. Der Hauptübertragungsweg der Bakterien und Keime liegt meist auf der Hand. Zur Unterbrechung der Übertragungswege sollten Bedarfsgegenstände wie Türklinken oder Handläufe aus Materialien bestehen oder Oberflächen haben, die schmutzabweisend sind, sich leicht reinigen und desinfizieren lassen und keine Voraussetzungen bieten, Schmutz, Bakterien und Keime anzulagern. Im Mai 2018 wurde das Innovationsnetzwerk CleanHand als Konsortium für die Entwicklung von Systemen und Technologien für saubere Oberflächen, Materialien und Gegenstände gegründet. Die Initialprojekte fokussieren die Entwicklung von Desinfektionstechnologien für Türklinken, Haltestangen im ÖPNV und Desinfektion von Touch Panels zum Beispiel an Flughäfen. Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP als Mitglied bietet F&E-Kompetenzen in der Elektronenbehandlung für Desinfektions- und Sterilisationsanwendungen und zur Beschichtung mit antimikrobiell wirkenden, leicht zu reinigenden Schichten.

Halle 5, Stand C 31 und A 18

  • www.fep.fraunhofer.de
  • www.cleanhand.de

Text zum Titelbild: Mit Elektronenstrahl sterilisierte Verpackung im Medizinbereich

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