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Oberflächen 05. 08. 2016
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Schlötter ernennt Volker Wohlfarth zum neuen Exportleiter

Von Wuxi in China zurück an den Stammsitz im schwäbischen Geislingen an der Steige: Nach mehr als zehn Jahren in Fernost kehrte Volker Wohlfarth nach Deutschland zurück, um die Nachfolge von Ewald Müller, dem langjährigen Exportleiter der Dr.-Ing. Max Schlötter GmbH & Co. KG anzutreten, der nach rund 50 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand wechselte.

Zurück in Geislingen: Volker Wohlfarth

Auch Volker Wohlfarth, ausgebildeter Galvaniseur und Galvanotechniker, ist kein Unbekannter bei Schlötter: Er trat 1997 in das Unternehmen ein, wo er zunächst als Servicetechniker mit Schwerpunkt Verfahren für die Elektronikindustrie arbeitete. 2004 wurde sein Dienstsitz in die neu gegründete Zweigniederlassung nach Shanghai verlegt, um Kunden in China, Hong Kong, Taiwan, Korea, Singapur, Malaysia, Philippinen und Thailand zu betreuen. 2008 zog das Büro in das rund 120 Kilometer westlich gelegene Wuxi um, wo auch ein Servicelabor eingerichtet wurde. Während seines China-Aufenthaltes trug Wohlfarth maßgeblich dazu bei, das Vertriebsnetz von Schlötter in Fernost zu stärken. Gerade für Additive, die in der Leiterplatten- und Elektronik­industrie eingesetzt werden, sind die ostasiatischen Länder mittlerweile der wichtigste Absatzmarkt für Schlötter.

2012 eröffnete Wohlfarth zusammen mit Schlötters taiwanesischem Vertriebspartner AGES Triallian Corp. das PCB Development Center in Taipeh, in dem von der Geislinger F&E-Abteilung entwickelte Kupferverfahren unter produktionsnahen Bedingungen zur Marktreife gebracht werden können. Im selben Jahr meldete er außerdem mit Dr. Manfred Jordan ein Patent für ein Zinnverfahren zur Beschichtung von Widerständen an (Elektrolyt und Verfahren zur Abscheidung von lötbaren Schichten EP 2740820). Im Herbst 2013 organisierte Wohlfarth zusammen mit chinesischen Vertriebspartnern ein Automobilseminar in Shanghai zum Thema Aktuelle Trends im Korrosionsschutz, da in der sich rasant entwickelnden chinesischen Automobilindustrie auch die Nachfrage nach Zink-Nickel-Elektrolyten wächst.

Schlötter zählt zu den führenden Fachfirmen für Galvanotechnik in Deutschland. Die Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Herstellung von Galvanochemie sowie im Bau von Galvanoanlagen. Das Unternehmen weist traditionell eine starke Exportorientierung auf: Im Geschäftsbereich Chemie liegt der Exportanteil bei rund 40 Prozent; dabei spielen Exporte auch nach Fernost eine wichtige Rolle.

 

Marc Holz, Bereichsleiter Sachverständigenwesen, Forschung und Entwicklung, und Michael Müller Geschäftsführer Ifo mit der chinesischen Delegation des Qualitätsverbands (v. l.)

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