CoHMed – Connected Health in Medical Mountains

Medizintechnik 04. 08. 2016
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Hochschule Furtwangen gewinnt Förderwettbewerb – Kooperatives Innovations- und Partnerschaftskonzept von Unternehmen und HFU setzt Meilenstein für Technologietransfer

Die Hochschule Furtwangen (HFU) erhielt im Rahmen des bundesweiten Forschungsprogrammes FH-Impuls (Starke Fachhochschulen – Impuls für die Region) den Zuschlag zur Förderung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Summe umfasst insgesamt 100 Millionen Euro für zehn Anträge für eine Förderdauer von acht Jahren.

Mit FH-Impuls fördert das BMBF das Innovationspotential von Fachhochschulen und deren Zusammenarbeit mit dem regionalen unternehmerischen Mittelstand. Über 80 Bewerbungen gingen in dem Förderprogramm ein. Nur zehn Anträge erhielten den Zuschlag – so auch der Antrag CoHMed der Hochschule Furtwangen mit dem Schwerpunkt Medizintechnik. Den Antrag erarbeitete das Institut für Angewandte Forschung (IAF) der HFU gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg, den Unternehmen des Hochschulcampus Tuttlingen Fördervereins­ sowie den Clusterinitiativen TechnologyMountains und MedicalMountains als Innovations- und Partnerschaftskonzept. Mit dem Antrag CoHMed und dem in Tuttlingen entstehenden Innovations- und Forschungszentrum IFC wurden nach Aussage von Prorektor und IAF-Leiter Prof. Dr. Ulrich Mescheder nun zwei weitere wichtige Bausteine zur Verbesserung des Technologietransfers in der Region geschaffen.

CoHMed (Connected Health in Medical Mountains – eine Innovations- und Transferpartnerschaft der Hochschule Furtwangen) umfasst Forschungsthemen und Projektarbeiten, die sich mit der Miniaturisierung, Digitalisierung und Biologisierung von medizintechnischen Anwendungen beschäftigen. Mit den Projektarbeiten soll im Januar 2017 begonnen werden. Der Realisierungszeitraum ist zunächst auf vier Jahre und eine Summe von rund fünf Millionen Euro festgelegt.

Das BMBF sieht Fachhochschulen als wichtige Impulsgeber für die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Region. Sie bilden Fachkräfte praxisnah am unternehmerischen Bedarf aus und sind gleichzeitig leistungsstarke Forschungspartner für die Wirtschaft; sie tragen so wesentlich dazu bei, Ideen schneller in innovative Produkte und Dienstleistungen zu überführen, wie Bundesforschungsministerin Johanna Wanka erklärt. Unternehmen wie auch die Hochschule Furtwangen bauen mit ihrem Antrag ihre Zusammenarbeit weiter aus und fördern damit eine positive Entwicklung des Wirtschaftstandorts der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Susanne Kunschert, Juryvorsitzende und geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH, führt weiter aus, dass viele Mittelständler nicht über genügend eigene Forschungskapazitäten verfügen, um ihr Innovationspotenzial auszuschöpfen. Durch die Zusammenarbeit mit forschungsstarken Fachhochschulen erhalten Unternehmen Zugang zu neuesten Technologien und hervorragend und praxisnah qualifizierten Fachkräften. Außerdem profitieren sie vom gegenseitigen Wissensaustausch und der Kompetenz der Fachhochschulen, Forschungsfragen anwendungsnah und ­bedarfsorientiert zu lösen.

Dr. Harald Stallforth, Vorstandsvorsitzender des Technologieverbunds TechnologyMountains e. V., war von Beginn an in die Antragstellung und Konzeptentwicklung einbezogen. Durch die Bundesförderung sieht er die Innovationskraft des regionalen Mittelstands gestärkt: Wie er betont, unterstützt das Unternehmen den Antrag CoHMed – Connected Health in Medical Mountains – der Hochschule Furtwangen nachdrücklich. In dem Ansatz und in der Partnerschaft wird eine Verstärkung des Innovationsprozesses in der Region und insbesondere bei den Mitgliedsunternehmen gesehen.

Kontakt

Partnerschaftssprecher CoHMed
Prof. Dr. Knut Möller; E-Mail: knut.moeller@
hs-furtwangen.de

Prorektor für Forschung und Entwicklung, Technologietransfer, Prof. Dr. Ulrich Mescheder
E-Mail: ulrich.mescheder@hs-furtwangen.de

 
Text zum Titelbild: Teilnehmer des Arbeitstreffens zur Antragsstellung
 

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