Composites Europe 2014

Werkstoffe 10. 09. 2014
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Europäische Fachmesse und Forum für Verbundwerkstoffe, Technologie und Anwendungen mit neuen Themen­ und Sonderflächen

Verbundwerkstoffe sind eine der Schlüsseltechnologien im Leichtbau. Den wachsenden Markt für die leichten Werkstoffe spiegelt die Composites Europe wider. Vom 7. bis 9. Oktober zeigt die Fachmesse in Düsseldorf die ganze Bandbreite faserverstärkter Kunststoffe. In Foren und auf neuen Sonderflächen wie dem Bio-based Pavilion und Industry meets Science blickt die Messe außerdem in die Composites-Zukunft.

Mehr als 400 Aussteller aus 25 Nationen werden zur neunten Auflage der Composites Europe erwartet, um neue Leichtbaukonzepte, Materialien und die modernste Produktions- und Automatisierungslösungen zu präsentieren. Insgesamt werden 10 000 Leichtbauexperten aus dem Automobilbau, der Luftfahrt, dem Maschinenbau, dem Bootsbau, der Windenergie und dem Bausektor auf dem Düsseldorfer Messegelände erwartet, jeder Dritte von ihnen aus dem Ausland. Nicht ohne Grund: Die Composites Europe ist für die internationale Branche die wichtigste Veranstaltung auf dem deutschen Markt – dem größten Composites-Markt in Europa. Wie wichtig die Messe inzwischen für die internationale­ Verbundwerkstoff-Industrie geworden ist, zeigen auch die gut gebuchten Länder­pavillons aus Italien, den Niederlanden, Russland, China und Ungarn.

Zusammen mit der Internationalen AVK-Tagung hat sich die Composites Europe nach acht erfolgreichen Veranstaltungen als die führende Veranstaltung im deutschen Messemarkt für faserverstärkte Kunststoffe bewiesen. Sie findet in ungeraden Jahren in Stuttgart, in geraden Jahren in Düsseldorf statt. 8131 Fachbesucher kamen vor zwei Jahren zur Messe nach Düsseldorf, 9171 waren es im letzten Jahr, als die Messe in Stuttgart zeitgleich mit der HYBRID Expo stattfand. Organisiert wird die Composites Europe vom Messeveranstalter Reed Exhibitions in Kooperation mit dem europäischen Branchenverband EuCIA, der AVK, dem VDMA-Forum Composite Technology und der internationalen Fachzeitschrift ­Reinforced Plastics.

Großserientaugliche Fertigungsprozesse im Fokus von Messe und Foren

Die größte Herausforderung für die Industrie bleibt die Entwicklung und Optimierung großserientauglicher Fertigungsprozesse von Composites-Bauteilen. Auf der Composites Europe zeigt die Industrie die passenden Produktions- und Verarbeitungsprozesse, Materialinnovationen und aktuelle Leichtbauprojekte. Neue Ideen präsentiert die Messe zudem im Composites-Forum, auf ihren Sonderflächen wie der Product Demonstration Area, dem neuen Bio-based Pavilion und der Industry meets Science

Composites-Forum: Innovationen aus der Praxis

Mit dem internationalen Composites-Forum bietet die Messe ein spannendes Vortragsprogramm, das vom VDMA-Forum Composite Technology und seinen Mitgliedsunternehmen, dem Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) und weiteren Austellern gestaltet wird. Ein Schwerpunkt wird die Produktionstechnik in der Composite-Fertigung sein. Die VDMA-Mitgliedsfirmen referieren unter anderem über die Automatisierung von Logistikabläufen, die Preform-Produktion, wirtschaftliche Herstellung thermoplastischer Strukturbauteile und Verbindungstechniken für die Großserie. Der Besuch des Forums ist für Messebesucher kostenlos.

Industry meets Science ergänzt Product Demonstration Area (PDA)

Mit der neuen Sonderfläche Industry meets Science macht die Composites Europe aktuelle Entwicklungen und Highlights aus den Bereichen Prozesstechnik, Auslegung und Qualitätssicherung begreifbar. Realisiert wird die Sonderfläche vom Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen und weiteren Partnerinstituten. Im Mittelpunkt stehen klassische duroplastische Werkstoffe, thermoplastische Composites und auch innovative Matrices wie Polyurethane und in-situ polymerisierende Thermoplaste. Ergänzt wird das Angebot durch eine Vielzahl an Demonstrationsbauteilen und Führungen zu ausgewählten Highlights. Mit ihrem Angebot ergänzt die Sonderfläche die Product Demonstration Area (PDA).

Auf der Product Demonstration Area, versammelt die Messe neue Hightech-Produkte und macht in Live-Vorführungen die Entstehung von Composites-Bauteilen erlebbar. Zu den Ausstellern gehören die Euro-RTM-Group, Büfa, RH Schneidtechnik, 3D Core und die TU Dresden.

Bio-based Pavilion

Holzmehl, Baumwolle, Flachs, Jute oder Hanf: Naturfasern gewinnen als Bio-Verbundwerkstoffe zunehmend an Bedeutung. Mit dem Bio-based Pavilion, der in Zusammenarbeit mit dem nova-Institut aus Hürth entsteht, zeigt die Composites Europe die Vorteile und Potentiale der Biofasern. Neben Unternehmen aus dem Bereich WPC und NFC sind auch Firmen aus dem Bereich der bio-basierten Duro- und Thermoplasten auf der Messe vertreten.

 

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