Verbände und Aktuelles

Verbände 10. 04. 2014
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Zentralverband Oberflächentechnik e. V. (ZVO)

Basispräsentationen veröffentlicht

Auf Vorschlag des Fachverbandes Galvanisierte Kunststoffe e. V. (FGK) hat das ZVO-Ressort Kommunikation mit Jahresbeginn insgesamt sechs Basispräsentationen zu den Themen

  • Galvanotechnik – Finish follows function (Übersichtsbroschüre)
  • Kunststoffgalvanisierung
  • Edelmetalle
  • Zink und Zinklegierungen
  • Hartchrom
  • Chemisch Nickel

veröffentlicht. Die Präsentationen werden sowohl in einem vollständig neutralen Layout als auch im ZVO-Layout bereitgestellt und verfolgen den Zweck, den Mitgliedern einheitliches Informationsmaterial zur individuellen Nutzung anzubieten. Mit dem ­jetzigen Material können allgemeine Inhalte­ über die Galvanotechnik für unternehmensindividuelle Präsentationen vor Kunden, Schülern oder anderen Zielgruppen erstellt werden. Mit der offenen Bereitstellung der Präsentationen bleibt jedes Mitgliedsunternehmen frei in seinen Entscheidungen, das Material unverändert oder nur Teilinhalte davon zu übernehmen. Die Präsentationen basieren auf den aktuellen, thematisch identischen Broschüren des ZVO, deren flankierender Einsatz möglich ist.

Die Präsentationen sind im Mitglieder­bereich der ZVO-Homepage eingestellt. Dieser Bereich kann nur mit persönlichen Zugangsdaten genutzt werden. Liegen diese noch nicht vor, muss zuvor eine Registrierung erfolgen.

Gesamtverband der Aluminiumindustrie e. V. (GDA)

Aluminiumproduktion liegt im Aufwärtstrend – Recycling wichtiger Pfeiler der Versorgung

Geschäftslage und -erwartung der deutschen Aluminiumindustrie verbessern sich. Nach dem konjunkturell schwachen ersten Halbjahr 2013 verbesserte sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte. Aluminiumhütten, Halbzeughersteller und Aluminiumgießer konnten ihre Ausbringungsmenge steigern. Die Weiterverarbeiter und die Umschmelzwerke verzeichneten gegenüber dem Vorjahr eine rückläufige Produktion.

Für das Jahr 2014 erwartet die Branche einen positiven Konjunkturverlauf. Der Aluminiumeinsatz wird nach Aussage von Heinz-Peter Schlüter, Präsident des GDA Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf, weltweit weiterhin kontinuierlich wachsen, auch und gerade in Deutschland. Dabei werde das Recycling eine wichtige Rolle spielen, beschreibt er die mittelfristigen Aussichten seiner Branche. Aluminium sei zudem Partner der Energie­wende. Durch den anstehenden Ausbau von Stromnetzen und den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern entstehe in Deutschland bis 2020 ein zusätzlicher Bedarf für Aluminium, so Heinz-Peter Schlüter weiter. Zudem trügen die Aluminiumhütten im Rahmen der Abschaltregelung maßgeblich zur Stabilisierung der Stromnetze bei.

In Deutschland sei 2013 das Mengenniveau­ des Vorjahres 2012 zwar nicht in allen Produktsegmenten erreicht worden, doch bei den größten Produktgruppen Aluminiumhalbzeug und Aluminiumguss sei die Ausbringungsmenge gesteigert worden, ergänzt GDA-Geschäftsführer Christian Wellner. Dank des hohen Innovationspotenzials in Deutschland wird die Wettbewerbsfähigkeit der Aluminiumindustrie weiter zunehmen. Vor diesem Hintergrund ist die Branche für das Jahr 2014 optimistisch: Für die kommenden Monate erwartet der Verband Wachstum in fast allen Marktsektoren und meint, dass sich die Aluminiumkonjunktur in diesem Jahr gut entwickelt.

In Deutschland wurden im Jahr 2013 rund 492 400 Tonnen Hüttenaluminium und rund 597 400 Tonnen Umschmelzaluminium erzeugt. Die Produktion der Umschmelzwerke­ bildet dabei nur einen Teil des Recyclings in Deutschland ab. Neben der Produktion der Umschmelzwerke werden in Deutschland schätzungsweise 1,3 Millionen Tonnen direkt in den Formgießereien und in den Aluminiumhalbzeugwerken eingesetzt. In- sgesamt kommen in Deutschland also rund 1,9 Millionen Tonnen Recyclingaluminium zum Einsatz.

Die Erzeugung von Aluminiumhalbzeug belief sich im Jahr 2013 auf 2,5 Millionen Tonnen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg von 3,4 Prozent. Die Unterneh- men produzieren Walzprodukte, Press- und Ziehprodukte sowie Leitmaterial. Die Halbzeugunternehmen liefern ihre Produkte in alle wichtigen Industriebereiche. Größte Abnehmer von Aluminiumhalbzeugen sind neben Automotive und Bau die Märkte Verpackung, Maschinenbau und Elektrotechnik. Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen in vielen Abnehmersegmenten sorgten für eine anziehende Nachfrage bei Aluminiumhalbzeugen. Am stärksten profitierten die Hersteller von Leitmaterial, deren Produktion mit 13,6 Prozent im Vorjahresvergleich anstieg. Auch die Produktion von Walzhalbzeugen konnte mit 4,2 Prozent deutlich zulegen. Die Produktion von Press- und Ziehfabrikaten wuchs hingegen mit 0,7 Prozent nur leicht an. Angesichts der schwierigen Marktlage in Europa ist dies jedoch nach Einschätzung des GDA noch positiv zu bewerten. So konnten die deutschen Hersteller im Jahr 2013 ihren Marktanteil trotz der lediglich stagnierenden Entwicklung in diesem Bereich ausweiten.

Die Gesamtproduktion von Aluminiumguss betrug im Jahr 2013 insgesamt 882 700 Tonnen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Anstieg von 4,2 Prozent. Die Betriebe produzieren Sandguss, Kokillenguss und Druckguss. Hauptabnehmer für Gussprodukte ist der Automobilsektor. Auch der Maschinenbau zählt zu den wichtigen Abnehmerbranchen.

In der Aluminiumweiterverarbeitung wurden in Deutschland im Gesamtjahr 2013 etwa 333 600 Tonnen hergestellt. Das Produktionsvolumen sank damit gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Prozent. Die Betriebe stellen Aluminiumfolien, Tuben, Aerosol- und sonstige Dosen sowie Metallpulver her. Während die Produktion von Metallpulver um 9,7 Prozent zurückging, stieg sie bei Tuben, Aerosol- und sonstigen Dosen mit 5,5 Prozent deutlich an. Die Produktion von Aluminiumfolien nahm um 3,3 Prozent ab.

Die deutschen Aluminiumunternehmen werden nach den Worten von Heinz-Peter Schlüter in ihren wichtigen Zielmärkten mittelfristig weiterhin nachhaltiges Wachstum verzeichnen. Die deutsche Aluminiumindustrie habe ihre Wettbewerbsfähigkeit in den letzten Jahren durch Modernisierungen und Restrukturierungen deutlich gesteigert. So hätten die Unternehmen im Jahr 2013 in vielen Segmenten Marktanteile gewinnen können. Viele Unternehmen hätten aus der letzten Rezession gelernt und könnten sich schneller und kosteneffizienter auf neue Situationen einstellen. Sie hätten zielgerichtet strategische Investitionen getätigt, die eine flexible Anpassung an die jeweilige Lage unterstützen.

Nach Ansicht von Christian Wellner stehen die Vorzeichen für eine weitere Belebung der Aluminiumkonjunktur nicht schlecht. Die bessere Auftragslage zum Jahresende 2013 und die stabile Situation Anfang 2014 sprächen für eine weitere Besserung der konjunkturellen Lage. Im Verkehrssektor werde weiterhin der Automobilbau dominieren, aber auch im Schiff- und Flugzeugbau und bei den Nahverkehrssystemen sei noch Wachstum zu erwarten. Auch die Märkte Bau und Verpackung würden sich weiter gut entwickeln.

  • www.aluinfo.de

Roll Reinigungssysteme eröffnete Service- und Versuchszentrum in den USA

Die Karl Roll GmbH & Co. KG ist seit Anfang des Jahres mit einem neuen Partner im nordamerikanischen Markt tätig. Die in Indianapolis ansässige ZPS America LLC hat den Vertrieb und Service der Roll-Teilereinigungssysteme übernommen.

ZPS besitzt langjährige Erfahrung mit geschlossenen Lösemittelanlagen. Das Unter­nehmen hat zwölf Servicemitarbeiter vor Ort, welche die Anlagen in Betrieb nehmen sowie Wartungs- und Reparaturarbei­ten durchführen können. Darüber hinaus steht ein Ersatzteillager in den USA zur Verfügung. Durch die Zusammenarbeit mit Karl Roll kann ZPS seinen Kunden neben Lösemittelanlagen auch wässrige Reinigungssysteme in Einkammer-, Mehrkammer-, Durchlauf- und Rundtakt-Ausführung anbieten. Seit Februar 2014 verfügt ZPS auch über eine Reinigungsanlage, die mit halogenfreien Kohlenwasserstoffen arbeitet. Sie ermöglicht Kunden, Reinigungsversuche­ durchzuführen.

Qualitätsmanagement erneut nach DIN EN ISO 9001 ausgezeichnet

Seit 1995 ist die SensoTech GmbH nach dem internationalen Qualitätsmanagement-Standard DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Das Unternehmen entwickelt, produziert und verkauft seit über 20 Jahren Mess- und Analysensysteme für die Bestimmung der Konzentration und Dichte in Flüssigkeiten. Die LiquiSonic®-Systeme werden sowohl in der Industrie als auch in der Forschung eingesetzt. Zu den Kunden zählen zum Beispiel Unternehmen aus der chemischen und pharmazeutischen Industrie oder der Metall- und Fahrzeugproduktion.

Airbus zeichnet Chemetall aus

Chemetall hat die Auszeichnung Best Performer des Airbus Material & Parts SQIP 2015-Programms erhalten. Dieser Preis wurde dem Unternehmen für seine besonderen Leistungen und sein kontinuierliches Engagement in Bezug auf Airbus On-Time und On-Quality-Anforderungen verliehen. Das SQIP-Programm (Supply Chain & Quality Improvement Program) verfolgt das Ziel, sowohl Airbus als auch seine Lieferanten zu Spitzenleistungen und zur Einhaltung höchster Industriestandards zu entwickeln.

Bruno Pröfrock (Vice President Global Segments), Thomas Willems (Sales Manager Aerospace Technologies), Christoph Hantschel (Global Product Manager Aircraft Sealants) und Roland Hendriks (Quality Manager EMEA/Airbus SQIP Koordinator) (v. l. n. r.) / Quelle: Chemetall 

Bruno Pröfrock, Vice President Global Segments bei Chemetall, zeigte sich sehr stolz über die Auszeichnung. Der Preis würdigt­ seinen Worten zufolge den tatkräftigen Einsatz der Mitarbeiter in der Produktion, Qualitätskontrolle, Forschung und Entwicklung sowie im Vertrieb und Verkaufsinnendienst. Er motiviert Chemetall, weiter an den herausragenden Qualitäts- und Leistungsstandards zu arbeiten. Erst kürzlich hat das Unternehmen seine Dichtmassenproduktion in Langelsheim im Harz ausgebaut, um die Lieferkapazität zu erhöhen. Von Langelsheim und der französischen Produktionsstätte Soissons aus beliefert Chemetall diverse Airbus-Standorte in Europa mit Dichtmassen, Korrosionsschutzmitteln, Reinigungs- und Entlackungsprodukten sowie weiteren Vorbehandlungstechnologien.

Chemetall und Airbus verbindet eine 25-jährige, erfolgreiche Geschäftsbeziehung. Vor sieben Jahren erhielt Chemetall von Airbus den Status des Preferred-Supplier. Das Oberflächentechnikunternehmen­ entwickelt modernste Verfahren, die den speziellen technischen Anforderungen der Luftfahrtindustrie entsprechen. So erfüllen zum Beispiel die Naftoseal®-Polysulfid-Flug-
­zeugdichtmassen höchste Anforderungen an die Abdichtung vom Flugzeugrumpf und Flugzeugtank. Eine Vielzahl an Zulassungen von den großen Flugzeugherstellern und Wartungsunternehmen zeichnen die zuverlässige Qualität des Produkts aus.

Metoba – weitere Bandbeschichtungs­anlage in Betrieb genommen

Silber ist bei der Oberflächenbeschichtung aktuell ein wichtiges Thema: Die Lüdenscheider Metoba Metalloberflächenbearbeitung GmbH hat darauf reagiert und bei der neuen Bandbeschichtungsanlage, die vor kurzem in Betrieb genommen wurde, ein besonderes Augenmerk auf die Versilberung gelegt, um zeitnah die entsprechenden Kundenwünsche erfüllen zu können.  

 

Text zum Titelbild: Metoba erweitert erneut die Möglichkeiten der Bandveredelung

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