Komplexe Bauteile mit Hilfe additiver Verfahren wirtschaftlich herstellen

Werkstoffe 10. 08. 2015
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Auf der VDI-Konferenz „Additive Manufacturing“ am 9. und 10. Oktober 2013 in Duisburg diskutieren Experten Designfreiheiten und -grenzen sowie Aspekte der Wirtschaftlichkeit bei additiven Fertigungsverfahren

Wie kann der Maschinenbau in Deutschland die Fertigung von Individual- und Kleinse­rien automatisieren? Welche Möglichkeiten hat die Automobilindustrie, um die komplexen Geometrien des Leichtbaus ohne hohe Werkzeugkosten zu realisieren? Wie kann der Werkzeug- und Formenbau die Chance der wirtschaftlichen Produktentwicklung und Produktion nutzen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Konferenz Additive Manufacturing am 9. und 10. Oktober 2013 in Duisburg.

Entwickler und Anwender diskutieren auf der Konferenz Innovationspotenziale und unterschiedliche additive Fertigungsverfah­ren. Dabei gehen sie unter anderem auf die Stereolithografie (STL), das Fused Deposition Modeling (FDM) und das High-Speed-Cutting (HSC) ein. Neben den Fertigungsverfahren thematisieren sie auch Folgeverfahren wie das Vakuumgießen und Reinforced Material. Zudem tauschen sie sich über die Möglichkeiten aus, wie sie Ressourcen und Energie einsparen können.

Auf der Konferenz erläutern die Fachleute darüber hinaus, wann der Einsatz des Additive Manufacturing aus Konstruktionssicht und unter wirtschaftlichen Aspekten sinnvoll ist. Sie stellen vorhandene und zukünftige Lösungen vor, um Bauteile für raue Umgebungen besser reproduzieren zu können und resistent zu machen. Welche Voraussetzungen für die serienreife Herstellung belastbarer Funktionsbauteile erfüllt sein müssen, ist ein weiteres Thema.

Die von der VDI Wissensforum GmbH organisierte Konferenz unter Leitung von Prof. Gerd Witt, bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, sich mit Experten unter anderem von Airbus, BMW, EOS sowie Evonic, MTU und Trumpf über Konstruktionsmöglichkeiten, Reparaturverfahren und Leichtbaupotenziale auszutauschen. Die Fachleute befassen sich auch mit der Frage, wie sie neue Werkstoffe in additiven Verfahren einsetzen und Oberflächen beschichten können.

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