Kalottenschliff 3 − triple calowear test

Oberflächen 10. 05. 2013
  • Autoren dieses Artikels
  • 1999x gelesen

Gemeinsam mit der BAQ haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Schicht- und Oberflächentechnik (IST) ein Testverfahren zur Schichtcharakterisierung von Hartstoffschichten optimiert. In dem neuartigen Triple Calowear Test prüfen drei Kugeln die Schichtdicke und Verschleißfestigkeit. Innerhalb kürzester Zeit liegen sichere Ergebnisse vor. Das Qualitätssicherungsverfahren ­wurde auf der Hannover Messe 2013 vorgestellt.

Spart Zeit und Energie: der Triple Calowear Test 
Bildquelle: Jan Benz, Fraunhofer-IST

Die Analyse von beschichteten Oberflächen erfordert aussagekräftige Prüfverfahren, die eine zeiteffiziente, zuverlässige und reproduzierbare Bewertung der Schichtqualität­ erlauben. Der Triple Calowear Test wurde speziell zur Schichtcharakterisierung von Hartstoffschichten weiterentwickelt. Dabei schleifen jetzt drei von einer Welle angetriebene Kugeln sehr exakte Krater (Kugelkalotten) in die zu prüfende Oberfläche – bisherige Tests verfügen nur über eine Kugel. Der reproduzierbare Abrasionsprozess wird durch eine spezielle Schleifsuspension gewährleistet. Mit dem neuen Verfahren liegen die Ergebnisse nach wenigen Minuten in dreifacher Ausführung vor.

Die Vorteile des Triple Calowear Test auf einen Blick:

  • sehr zeit-, material- und energieeffizient
  • Prüfparameter sind auf Hartstoffschichten optimiert
  • hohe Reproduzierbarkeit und Genauigkeit durch Drei-Kugel-Test und Einsatz ­eines speziellen Schleifmittels
  • Kalotten werden sehr sauber einge­schliffen
  • das Testverfahren ist geeignet für flache und für gewölbte Bauteile
  • exakte Schichtdickenbestimmung ohne Kalibrierung auch bei Schichtsystemen
  • einfache Positionierung mittels xy-Tisch.

Relevante Unternehmen

Video(s) zum Thema

Werbepartner

Links zu diesem Artikel

Aus- und Weiterbildung

Top