Oberfläche und Grundmaterial – Qualität durch intelligente Kombination

Oberflächen 09. 03. 2013
  • Autoren dieses Artikels
  • 1877x gelesen

Leitmesse Surface Technology auf der Hannover Messe 2013 vom 8. bis 12. April

Die Oberflächenbehandlung ist in den meisten Fällen der letzte Bearbeitungsschritt in der Prozesskette zur Herstellung von Produkten der unterschiedlichsten Art. Dabei verändert sie das geometrische Aussehen nur unwesentlich, während sich das Gesamterscheinungsbild durchaus drastisch ändern kann. Die Einwirkungen auf ein Produkt im Gebrauch treten im Gegensatz dazu aber fast vollständig über die Oberfläche der Festkörper auf. Aus diesem Grund spielen die Oberfläche und die Oberflächenbehandlung bei der Herstellung von Produkten aller Art eine besondere Rolle.

Im Anlagen und Maschinenbau stehen Eigenschaften wie Oberflächenhärte, Verschleißbeständigkeit oder Korrosionswiderstand im Vordergrund. Daneben spielen aber auch Farbe oder Glanz eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die Unternehmen der Oberflächentechnik sorgen dafür, dass alle diese Eigenschaften bei qualitativ hochwertigen Produkten mit bestmöglicher Funktion über die gesamte Lebensdauer gewährleistet sind. Hierfür werden Bauteile mit Schichten aus Metallen, Kunstoffen oder Keramiken beschichtet, aber auch mechanisch bearbeitet oder gehärtet. Unternehmen aus dem gesamten Bereich der Oberflächentechnik von der Schichtentwicklung, Chemieherstellung über den Anlagenbau bis hin zur Lohnbeschichtung stellen auf der Hannover Messe 2013 ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Eine Liste aller Aussteller ist über die Homepage der Messe zugänglich.

Begleitend zur Ausstellung findet das Forum Oberflächentechnik statt. Das Forum Oberflächentechnik widmet sich in diesem Jahr der besonderen Bedeutung der Oberfläche im Zusammenspiel mit dem darunter liegenden Grundmaterial eines Produkts. Dazu wird die Prozesskette von der Auswahl und Bearbeitung eines Werkstoffes und der abschließenden Oberflächenbehandlung betrachtet. Nur das Zusammenspiel aus beschichtungsgerechter Konstruktion, Kenntnis der Werkstoffeigenschaften der Grundmaterialoberfläche und darauf abgestimmter, optimaler Oberflächenbehandlung garantiert die gewünschte Qualität und die erforderlichen Eigenschaften eines Produkts. Fachleute der Oberflächentechnik und Werkstoffkunde stellen diese Zusammenhänge für Designer, Konstrukteure und Fertigungstechniker an verschiedenen Prozessfolgen dar. Das gesamte Programm des Forums Oberflächentechnik ist auf der Homepage der Messe und der WOTech GbR sowie der WOMag-Online zu finden.

Nachfolgend zeigen einige Unternehmen, was den Besucher der Hannover Messe 2013 erwartet.

Afotek GmbH – Praxispark-Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik 2013

Die Afotek GmbH präsentiert auf dem Gemeinschaftsstand Praxispark-Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik eine vollfunktionsfähige, vollautomatische Pulverlackiermaschine in Zimmergröße mit dem neuen Afotek-Shuttle-Fördersystem (ASF). Das neu entwickelte innovative Transportkonzept für die Warenträger-Logistik bietet maximale Flexibilität – und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Durch den modularen und kompakten Aufbau lässt sich das ASF praktisch an alle räumlichen Gegebenheiten anpassen und jederzeit nach Bedarf erweitern oder modifizieren. Die Vorteile liegen in einer langfristigen hohen Investitionssicherheit sowie einer schnellen und unkomplizierten Installation des Systems. Die bisher übliche Endlos-Förderkette wird mit dem ASF in einzelne, individuell steuerbare Förderelemente aufgeteilt, die sich zudem in jede gewünschte Richtung fahren lassen – unabhängig voneinander, positionsgenau und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Darüber arbeitet das System völlig sauber und wartungsfrei, was zu einer spürbaren Reduzierung der Betriebskosten beiträgt. Und das sind nur einige der vielen Vorteile, die das Afotek Shuttle-Fördersystem zu einem echten As in der Highend-Beschichtungstechnologie machen. Halle 3, Stand E 14

AHC Oberflächentechnik – Trend: Selektive Beschichtungen

Die AHC Oberflächentechnik GmbH, Kerpen, zeigt die ganze Palette ihrer Beschichtungsverfahren. Durch die Erweiterung der AHC-Gruppe um drei weitere Werke auf nunmehr 19 Standorte sind eine Reihe neuer Verfahren hinzugekommen. Neben den Klassikern Harteloxal und chemisch Nickel werden neue Gleitbeschichtungsverfahren vorgestellt. Es handelt sich hierbei um die so genannten synergetischen Schichten der neu in die AHC-Gruppe aufgenommenen Werke in Venlo und Eindhoven (AHC Benelux): Basisschichten von Harteloxal oder chemisch Nickel mit Endschichten von Fluorpolymeren. Dazu zählt auch das Verfahren HI-T-LUBE®, das mit einem Reibungskoeffizienten von 0,03 als die glatteste Schicht der Welt im Guinness Book of World Records aufgenommen wurde. Auch bei großen Temperaturschwankungen behält die Schicht eine ausgezeichnete Glätte bei und ist beständig gegen extrem hohe Druckbelastungen.

Entwicklungsmäßig geht der Trend in der AHC-Gruppe hin zu selektiven Beschichtungsverfahren. Bei diesen Verfahren werden nur Teilbereiche eines Bauteils oberflächenbehandelt, ohne aufwändige Abdeckarbeiten. Bekannt ist bereits die partielle Hartanodisation von Aluminiumbauteilen, wie beispielsweise Motorkolben (Abb. 1). Dieses unter dem Namen Selga-Coat® am Markt eingeführte Verfahren wurde nun in Zusammenarbeit mit AHC Benelux um die Variante Selga-Chrom® erweitert. Hierbei werden Chromschichten in einem geschlossenen System, also ohne Beschichtungsbecken, auf Bauteilen aus unlegiertem oder gehärtetem Stahl aufgebracht. Bei Schichtdicken von 22 ±2 µm werden Härten von 950 HV bis 1200 HV und ein guter Korrosionsschutz (240 Stunden im Salzsprühtest nach DIN EN ISO 9227) realisiert.

Im Forum Oberflächentechnik wird AHC erstmals über den Stand der Entwicklungsarbeiten auf dem Gebiet der selektiven Oxidation von Aluminiumlegierungen mittels Laser berichten.

Und schließlich sind durch den Erwerb der GF-Flamm-Metallspritz-GmbH in Moers weitere selektive Beschichtungsverfahren in das Leistungsprogramm der AHC-Gruppe aufgenommen worden. Dieses Unternehmen bringt durch verschiedene Flammspritzverfahren, unter anderem das Hochgeschwindigkeitsflammspritzen (HVOF), partielle Metallschichten aus beispielsweise Molybdän auf Bauteilen aus allen möglichen Industriebereichen auf. Eine Anwendung ist der Verschleißschutz von Lagersitzen von Turbinenwellen für die Antriebstechnik.Halle 3, Stand C59

L&R Kältetechnik – Energiesparende Kälte für die Oberflächen- und Galvanotechnik

Auf dem Gemeinschaftsstand des ZVO wird die L&R Kältetechnik GmbH & Co. KG ihre Kompetenz bei der Entwicklung und Fertigung von Kälteanlagen für die Oberflächen- und Galvanotechnik unter Beweis stellen. Die richtige Temperierung ist unverzichtbarer Bestandteil solcher Anlagen. Neben der Zuverlässigkeit steht immer mehr die Energieeffizienz im Vordergrund. Denn rund zwei Drittel der Gesamtlebenskosten einer Kälteanlage sind Energiekosten, und als typische Zulieferbetriebe stehen die Unternehmen der Oberflächen- und Galvanotechnik unter starkem Wettbewerbs- und Kostendruck.

L&R wird auf der Messe ein Maßnahmenpaket vorstellen, das den Energiebedarf der Anlagen drastisch senken kann. Dazu gehören unter anderem der Einsatz von elektronisch drehzahlgeregelten Pumpen und Lüftern, die bedarfsgerechte Auswahl des Kältemittels sowie die gleitende Kondensationsdruckregelung VariKon, welche die Kondensationstemperatur an die Außentemperatur anpasst. Investitionen in derartige Energiesparmaßnahmen amortisieren sich häufig innerhalb weniger Monate.

Auch die Wärmerückgewinnung, das heißt die Kopplung mit anderen thermischen Prozessen, kann den Energieverbrauch eines Galvanobetriebs nachhaltig senken. Dasselbe gilt für die Winterentlastung. Damit bezeichnet man die Integration eines zusätzlichen Freikühlers, der in der Übergangszeit und in den Wintermonaten die Kühlung der Verdichterkältemaschine entlastet und dadurch die Laufzeit der Kältemaschine deutlich senkt. Sinkt die Außentemperatur auf etwa 5 K unterhalb der Wasservorlauftemperatur, kann man in dieser Zeit komplett auf die Kältemaschine verzichten und die Kühlung erfolgt über den Freikühler. Somit lassen sich durch die Winterentlastung im Durchschnitt etwa 35 % Energiekosten einsparen. Ein weiterer Energiesparfaktor ist die Auswahl und Dimensionierung der Wärmetauscher an beziehungsweise in den Kühlbädern. Eine großzügige Dimensionierung sorgt für gute Wärmeübergänge mit entsprechend hoher Effizienz. Mit externen Plattenwärmetauschern kann man eine deutlich bessere Temperaturführung erreichen als mit Rohrschlangen, die im Bad platziert sind und aufgrund der Verschlammung mit der Zeit immer ineffizienter werden. Zudem haben die Rohrschlangen eine geringere Wärmeübertragungsfläche.

L&R Kältetechnik verfügt über große Erfahrungen bei der Projektierung von Kälteanlagen für Unternehmen der Oberflächentechnik. Das gilt für Chromverarbeiter ebenso wie für Eloxal- und Harteloxalbetriebe, die jeweils unterschiedliche Anforderungen an Badtemperaturen und Kühlung stellen. In den vergangenen Monaten hat L&R zwei große Anlagen für Kunden in der Oberflächentechnik gebaut und in Betrieb genommen. Beide Anlagen mit Kälteleistungen von 450 kW und 850 kW kühlen Eloxalbäder mit einer Vorlauftemperatur von 12 °C bis 15 °C, und beide sind mit den beschriebenen Energiesparmaßnahmen – gleitende Kondensationsdruckregelung, Winterentlastung und Wärmetauscher mit hohem Wirkungsgrad – ausgestattet. Die Beschichtungsbetriebe profitieren seitdem von geringeren Energiekosten für ihre Kältetechnik.
Halle 3, Stand D54/14

www.lr-kaelte.de

Mazurczak Elektrowärme GmbH – Kontinuierliches Niveaumesssystem KNS

Die Mazurczak Elektrowärme GmbH erweitert durch ein kontinuierliches Niveaumesssystem ihren Produktbereich der Füllstandsmesstechnik. Das kontinuierliche Niveaumesssystem KNS erfasst Füllstände unterschiedlicher aggressiver Flüssigkeiten und Wässer. Es wandelt diese in ein 4-20 mA-Signal um. Dadurch können Füllstände in einem Behälter kontinuierlich gemessen, und beispielsweise über eine SPS ausgewertet werden. Zudem steht ein innerhalb des Messbereichs frei wählbarer Grenzwert als Transistor-Schaltausgang zur Verfügung.

Bei dem auf TDR-Messverfahren (Time Domain Reflectometry; dt. Zeitbereichsreflektometrie) basierenden Füllstandsmessgerät wird von der Elektronik des Sensors ein niedrigenergetischer elektromagnetischer Mikrowellenimpuls erzeugt und in einen metallischen Sondenstab eingekoppelt. Trifft der Impuls nun auf die Oberfläche des zu messenden Mediums (Flüssigkeit oder Feststoff), so wird ein Teil des Impulses dort reflektiert. Aus der Zeitdifferenz zwischen dem ausgesandten und dem empfangenen Impuls errechnet die Elektronik den Füllstand millimetergenau. Ein Vorteil dieses sehr schnellen Messverfahrens ist, dass das Messergebnis kaum durch die Eigenschaften des zu messenden Mediums wie etwa Dichte, Leitfähigkeit und Dielektrizitätskonstante oder durch die Umgebungsbedingungen wie etwa Druck und Temperatur beeinflusst wird. Verschmutzungen in der Flüssigkeit, Verkrustungen oder Schaumbildung haben keinen Einfluss auf die Füllstandserfassung.

Eine galvanische Trennung zwischen Ein- und Ausgängen und der Versorgungsspannung (12–30 V DC), sowie die hohe EMV-Festigkeit garantieren den sicheren Betrieb im industriellen Umfeld. Das Sondenmaterial kann entsprechend der geforderten chemischen Beständigkeit in Edelstahl (Werkstoff 1.4571), Edelstahl mit PFA-Überzug oder Edelstahl mit Tegumit-Überzug (Weich-PVC) ausgeführt werden. Die Sondenlänge ist zwischen 100 mm und 2500 mm frei wählbar. Die Elektronik ist in dem bewährten Rotkappe®-Klemmengehäuse aus PP (oder alternativ PVDF) mit Schutzart IP65 eingebaut.

Zur einfachen Inbetriebnahme wird das Niveaumesssystem vorkonfiguriert ausgeliefert. Es ist kein Abgleich vor Ort mehr notwendig. Eine Nachkalibrierung des Systems im Betrieb ist ebenfalls nicht notwendig. Das auf die besonderen Anforderungen der Galvanoindustrie abgestimmte Füllstandsmessgerät zeichnet sich zudem durch ein attraktives Preis/Leistungs-Verhältnis aus.
Halle 3, Stand C65

www.mazurczak.de

MTV Metallveredlung – Produkte und Innovationen

Galvanisch abgeschiedenes Hartchrom ist durch die mutagene und kanzerogene Wirkung seiner Elektrolyte (sechswertiges Chrom in Chromsäure) und der damit verbundenen SVHC-Klassifizierung der ECHA ein aktuelles Thema. Das Unternehmen erwartet nicht, dass Hartchrom durch ein einzelnes Verfahren ersetzbar ist, ist aber der festen Überzeugung, mit NiL35® und NICABOR® sowie ihren Bronze-Legierungen einige in wesentlichen Bereichen deutlich überlegene Alternativen zu bieten. Auch erste Vergleichstests mit MProtect als alleiniger Schutzschicht zeigen sehr viel versprechende Ergebnisse. Die MTV Metallveredlung beschäftigt sich daher intensiv mit der Weiterentwicklung der Verfahren, um neben Hartchrom – oder bei einem völligen Verbot – für seine Kunden und Partner eine entsprechende oder bessere Alternative bieten zu können.

NiL35® ist die Bezeichnung und Marke für die Kombination der beiden von der MTV Metallveredlung entwickelten Legierungsschichten Bronze und MProtect, die sich bei hoher Verschleißbeständigkeit durch einen herausragenden Korrosionsschutz gegen Seewasser, Mineralsäuren und stark ätzende Chloridlösungen auszeichnet. Sie hat als erste galvanische Beschichtung den verschärften Seewasserbeständigkeitstest nach ASTM G48-C in einer Salzsäure + Eisen(III)chlorid Lösung bei 40 °C über einen Zeitraum von 72 Stunden ohne jegliche Lochfraßkorrosion bestanden. Durch die hohe Verschleißbeständigkeit eignen sich diese Schichten besonders gut für beispielsweise Armaturen und Hydraulikzylinder für den Offshore-Einsatz und in der chemischen Industrie.

Nachdem bereits ein Weltmarktführer für Druckmaschinen die Beschichtung seiner Gummi- und Plattenzylinder von thermisch gespritzter Keramik auf elektrolytisch abgeschiedenes NICABOR® umgestellt hat, wurde jetzt auch von einem führenden Maschinen- und Anlagenbauer das Verfahren für die Veredlung ihrer Kolben spezifiziert. Diese Beschichtung kommt aufgrund der erwarteten sehr hohen Belastungen der gewaltigen Kolben der immer größer werdenden Gesenkschmieden und Umformpressen zum Einsatz. Dabei bestand die Herausforderung darin, die gegossenen Kolben mit Abmessungen bis Ø 1900 mm x 5700 mm und einem Gewicht von 67 000 kg so zu beschichten, dass neben der hohen Verschleißbeständigkeit die für eine Hydraulik benötigte Oberflächengüte und Korrosionsbeständigkeit erreicht wird. Die MTV Metallveredlung realisierte dies durch die vertikale, rotative Beschichtung der Kolben.
Halle 3, Stand D54/23

Munk GmbH – Leistungserhöhung in Windeseile

Effiziente Lösungen, die zur Reduzierung von Energiekosten beitragen, stehen auch im Fokus der diesjährigen Präsens auf der Hannover Messe. Munk informiert unter anderem über spezielle Gleichstromversorgungen, die sich durch einen hohen Wirkungsgrad auszeichnen und gleichzeitig in ihrer kompakten Bauart Flexibilität und Ressourcenschonung vereinen. Von besonderer Bedeutung ist stets die ganzheitliche Betrachtung der Energiekosten in einem Unternehmen. Neben dem Energiekostenbedarf, der durch die Gleichstromversorgungen generiert wird, muss auch die anlagentechnische Infrastruktur kritisch betrachtet werden. Das mobile Gerätekonzept PSP Tower aus dem Portfolio der Munk GmbH bietet die grundsätzliche Lösung für den mobilen Einsatz, insbesondere in der Galvanotechnik. Das skalierbare, flexible Gleichrichtergerät zeichnet sich ebenfalls durch einen hohen Wirkungsgrad aus, der dem aktuellen Energieeffizienzanspruch Rechnung trägt.

Der PSP Tower ist zum Beispiel mit Timer- und Ah-Zählerfunktionen ausgestattet und kann sowohl im Hand- als auch im Fernbetrieb individuell eingesetzt werden. Durch die pragmatische, modulare Erweiterung ist eine Leistungserhöhung in Windeseile möglich.Halle 3, Stand D54/28

Plating electronic GmbH – Power Station pe 4606-2

Plating electronic GmbH, Entwickler und Hersteller von Gleichstromquellen und Pulsstromquellen, präsentiert aus der Produktlinie pe4606 die neue ultra-kompakte 12-kW-Gleichstromquelle Power Station pe4606-2.

Diese in Leistung und Preis optimierte 12-kW-Power Station pe4606-2 basiert auf dem bewährten 5-kW-Erfolgsmodell, Power Station pe4606 in 19“ Einschubkassettentechnik. Die neue Gleichstromquelle mit digitaler Regelung deckt den Leistungsbereich von 6 kW bis 12 kW und 600 A Ausgangsstrom mit einer maximalen Ausgangsspannung bis 100 V ab. Aufgrund der kompakten Bauweise in Verbindung mit dem interessanten Leistungsspektrum kann diese Stromquelle universell eingesetzt werden, beispielsweise als Stand-alone Power Station oder im Schaltschrank.

Weitere Vorzüge dieser Gleichstromquelle sind unter anderem die sehr geringe Restwelligkeit von < 1 % sowie die besonders genaue, digitale Regelung und der sehr hohe energiesparende Wirkungsgrad.

Hieraus resultiert eine deutlich längere Lebensdauer des Gerätes im Vergleich zu Stromquellen mit konventioneller Luftkühlung. Ein möglicher Austausch des Ventilators zu einem späteren Zeitpunkt kann durch wenige Handgriffe auch von einem Laien schnell und einfach ausgeführt werden. Aufgrund der Kombination, innovativer und zuverlässiger Gerätetechnik, sowie der kompakten Bauweise mit einem interessanten Ausgangsleistungsbereich eignet sich diese Stromquelle für den Einsatz in den typischen galvanotechnischen Anwendungen, wie zum Beispiel Edelmetallgalvanik, Band- und Handanlagen oder Leiterplattenanlagen. Die universell einsetzbaren Bedieneinheiten pe280 für die Hand- und Automatikansteuerung der Stromquellen sowie diverse Ansteuer- und Kommunikationsmodule für zum Beispiel RS 485, Profibus und TCP/IP ergänzen das umfangreiche Lieferprogramm von plating electronic und gewährleisten somit den optimalen Einsatz in den unterschiedlichsten und anspruchsvollen Oberflächenbearbeitungsprozessen.
Halle 3, Stand E45

Sager + Mack – Energieeffizienz durch neue Pumpengeneration

Auf dem Gemeinschaftsstand des ZVO steht für Sager + Mack die Energieeffizient mit den neuen IE4 Premium Efficiency Motoren im Fokus der diesjährigen Messepräsenz. Pumpen sind eine Schlüsselkomponente in technischen Prozessen, in denen Flüssigkeiten bewegt und behandelt werden. Die Antriebsmotoren gehören zu den größten Energiekonsumenten in Industriebetrieben. Dementsprechend gibt es hier große Einsparpotenziale. Bei den neuen permanenterregten Antriebsmotoren (IE4) lässt sich durch die Drehzahlregelung des Frequenzumformers der genaue Betriebspunkt sicher einstellen. In den unterschiedlichen Pumpengrößen können Energieeinsparungen von bis zu 50 % gegenüber einer konventionellen Pumpe erzielt werden. Die durchschnittliche Amortisationszeit liegt bei wenigen Monaten.

Am Messestand sind zudem zwei weitere neue Pumpenmodelle zu sehen: eine Anbaupumpe, die bei nicht ausreichenden Behälter-Platzverhältnissen außen montiert wird. Sie stellt eine trockenlaufsichere Alternative zu einer magnetgekoppelten Kreiselpumpe dar. Des Weiteren wird eine PVDF-Tauchpumpe gezeigt, die sich für besonders aggressive Medien (Chromsäure, Salpetersäure, Flusssäure, Schwefelsäure in hoher Konzentration) und Temperaturen von über 75 °C eignet. Gezeigt werden außerdem altbewährte Klassiker, wie der 5-Kerzenfilter 20“ mit Klappsterngriffen sowie eine Edelstahl-Filterstation, bestehend aus einem Edelstahlfilter und einer Edelstahltauchpumpe.

Sager + Mack konstruiert, fertigt und montiert seit über 20 Jahren Pumpen und Filter für die Anwendung von chemisch neutralen bis hin zu sehr aggressiven und höchstreinen flüssigen Medien. Das Unternehmen zeichnet sich durch ein sehr breites Sortiment für alle anwendungsspezifischen Medien aus: Dazu zählen Pumpen (magnetgekoppelte Kreiselpumpen und Tauchkreiselpumpen) und Filter (Kerzenfilter, Beutelfilter, Schnellwechselfilter, Ultipleat® Highflow-Filter und Adsorberfilter). Die Fertigung im eigenen Haus, ein abgestimmtes Baukastensystem und die gut sortierte Lagerbevorratung machen es möglich, Pumpen, Filter und standardisierte Kombinationen on demand zu montieren, und damit kurze Lieferzeiten zu gewährleisten.
Halle 3, Stand 54/1

SITA Messtechnik – Sauberkeitskontrolle von Bauteiloberflächen sichert höchste Qualität bei der Beschichtung

Beschichtungs-, Klebe- und Schweißprozesse erfordern eine hohe Sauberkeit der Oberflächen. Filmische Verunreinigungen wie Öle, Fette, Kühlschmierstoffe oder Reinigerreste stören diese Prozesse und führen zu Qualitätsproblemen mit hohen Folgekosten. Durch Einsatz der SITA Fluoreszenz-Messtechnik zur kontinuierlichen Sauberkeitskontrolle direkt nach der Reinigung werden diese Probleme verhindert.

Mit dem mobilen und einfach handhabbaren Fluoreszenzmessgerät SITA CleanoSpector lassen sich geringste Verunreinigungen auf Oberflächen nachweisen. Ausgenutzt wird dabei die Eigenschaft von Ölen, Fetten und Tensiden, bei Anregung mit UV-Licht zu fluoreszieren. Die Stärke der Schmutzschicht bestimmt die Intensität der emittierten Strahlung. Deren Messung ermöglicht das Bewerten der Schmutzmenge auf den Teilen und damit eine Kontrolle der Sauberkeit. Erfolgreich genutzt wird der SITA CleanoSpector weltweit in vielfältigen Applikationen zur Sauberkeitskontrolle von Automobilkolben über medizinische Instrumente bis hin zu Kleinstteilen in der Uhrenindustrie.

Für die vollautomatische berührungslose Sauberkeitskontrolle im Prozess hat die SITA Messtechnik GmbH die Prozessmesstechnik SITA clean line CI entwickelt. Das Messsystem wird applikationsspezifisch an unterschiedlichste Prozesse angepasst. Neben Linienscans bei Bandprozessen lassen sich automatisch ganze Teileoberflächen in kürzester Zeit kontrollieren. Die Vorteile für den Anwender sind: ständiges Sicherstellen einer hohen Teilesauberkeit und damit Produktqualität, Erhöhen der Prozesssicherheit beim Beschichten sowie kontinuierliche Dokumentation der Teilequalität. Halle 3, Stand D54/9

SurTec – Umweltverträgliche Lösungen für die Oberflächenveredlung

Wie in den vergangenen Jahren wird SurTec im Forum Welt der Oberfläche des ZVO vertreten sein. Mit seinem Messeauftritt will der weltweit aktive Anbieter für Spezialchemie dem internationalen Fachpublikum sein einzigartiges Kompetenzprofil verdeutlichen: SurTec deckt mit seinen drei Anwendungsfeldern Industrielle Teilereinigung, Metallvorbehandlung und Galvanotechnik die komplette Bandbreite der Oberflächenveredlung ab und bietet dabei hochqualifiziertes Know-how. Die Verfahren werden speziell auf die Kundenbedürfnisse angepasst, auch Einzellösungen für außergewöhnliche Einsatzgebiete können entwickelt werden. Auf der weltgrößten Industriemesse setzt SurTec drei Themenschwerpunkte, die beispielhaft für die umfassende Kompetenz und Innovationskraft des Unternehmens stehen.

SurTec-Zink/Nickel für jede Anwendung: In der Automobilzulieferindustrie wird das Zink/Nickel-Verfahren SurTec 717 genutzt, um das Teilespektrum deutlich zu erweitern. So ist es wegen der optimalen Streufähigkeit des SurTec Zink/Nickel-Elektrolyten möglich, komplizierte Teilegeometrien zu beschichten. Selbst Schmiedeteile können mit dem Zink/Nickel-Verfahren SurTec 717 verarbeitet werden. Darüber hinaus kann, unter bestimmten Voraussetzungen, die Durchlaufgeschwindigkeit gegenüber anderen Verfahren bei gleicher Qualität um circa 25 % gesteigert werden. In der Bauindustrie überzeugt vor allem die Gleichmäßigkeit der Nickelverteilung und der Schichtdicke insgesamt. Sie erleichtert die Einhaltung von Toleranzen auch auf komplizierten und großen Bauteilen. Höchste Anforderungen in der Luftfahrtindustrie werden mit SurTec Zink/Nickel-Verfahren erfüllt. SurTec 716 SB erhielt die Qualifikation als Kadmiumersatz bei einem Flugzeug-OEM.

Metallvorbehandlungsprozesse frei von Nickel, Phosphat oder Kobalt: Für alle Arten von Lacken – auch für KTL-Lacke – einsetzbar ist die nickelfreie Zinkphosphatierung SurTec 618 LT. Neben der optimalen Umweltverträglichkeit machen höchster Korrosionsschutz und einfache Anwendung diesen 1-Komponenten-Prozess besonders attraktiv für einen Einsatz in der Automobilindustrie. Nicht nur nickelfrei, sondern auch vollkommen frei von Phosphaten, ist SurTec 609 GV der optimale Ersatz für eine Zinkphosphatierung. Bei einer Vorbehandlung vor dem Pulverlackieren werden mit SurTec 609 GV Korrosionsergebnisse auf dem Niveau der Zinkphosphatierung erreicht. Der Prozess zeichnet sich bei höchster Qualität und niedrigen Prozesskosten durch niedrige Anwendungstemperaturen, kurze Kontaktzeiten und minimalen Wartungsaufwand aus. Frei von Kobalt ist SurTec 540, ein Abschreckprozess für die Feuerverzinkung. Das Verfahren ermöglicht es, Werkstücke nach dem Feuerverzinken auch ohne Einsatz von Kobaltzusätzen gegen Korrosion zu schützen und höchste Glanzgrade zu erhalten.

Prozessstabilität bei wässrigen Reinigungsverfahren: Ein dritter Ausstellungsschwerpunkt ist die Industrielle Teilereinigung. Modulare recyclingfähige Reinigungssysteme haben sich hier in allen Bereichen bewährt, von der Vorbehandlung vor der nachfolgenden Beschichtung über die einfache Zwischenreinigung zwischen verschiedenen Fertigungsschritten bis hin zur Feinstreinigung mit höchsten Restschmutzanforderungen sowie in fertigungsintegrierten Reinigungsaufgaben. Die Reduzierung der Chemie auf das Wesentliche sowie die leichte Analysierbarkeit der Einzelkomponenten vereinfachen nicht nur den Prozessablauf, sondern machen ihn stabil und sicher.
Halle 3, Stand D54/27

www.SurTec.com

Umicore Galvanotechnik GmbH – Neue Feinsilberelektrolyte

Die hochglänzenden, weißen Schichten der neuen Feinsilberelektrolyten-Generation reflektieren wie Spiegel. LED-Anwendungen, wie die Hintergrundbeleuchtung von Smartphones und Tablet-PCs strahlen somit brillant hell. Und das bei geringem Energieverbrauch. Die innovativen Produktentwicklungen der Umicore Galvanotechnik GmbH überzeugen mit vielen Vorteilen.

Der Glanzsilberelektrolyt ARGUNA® 4500 dient zur Hochgeschwindigkeitsabscheidung von hochglänzenden Überzügen mit ausgezeichneten Bond-, Löt- und Klebeeigenschaften. Er wird zur selektiven Abscheidung von Glanzsilberschichten auf Durchlaufanlagen mit Strömungs- und Spritztechnik eingesetzt. Unter optimalen Bedingungen können somit Schichten mit höchsten Glanz- und Reflexionsgraden erzeugt werden. Er eignet sich deswegen besonders für Kontaktoberflächen elektrischer Bauteile, für Halbleiterbauteile sowie Leadframe Packaging für Löt-, Bond- und Klebeanwendungen.

ARGUNA® 630 ist ein Feinsilberelektrolyt für (elektro-)technische und dekorative Anwendungen. Wegen seiner Reflektionsdichte von bis zu 1,5 GAM und der hohen Temperaturbeständigkeit der Überzüge, kann der Elektrolyt auch als Endoberfläche für LEDs verwendet werden. Der Elektrolyt eignet sich besonders für Kontaktoberflächen elektronischer Bauteile, für beschichtete Drähte als hochwertiger Leiterwerkstoff für die Medizin-, Luft und Raumfahrttechnik sowie als LED-Endoberfläche.

Anlaufschutz 616 PLUS: Der neue organische Umicore Anlaufschutz 616 PLUS ist einfach anzuwenden und macht dreimal Freude: Die Langzeitversiegelung bewahrt den Silberglanz dauerhaft, schont die Umwelt und die Gesundheit. Silberwaren und andere metallische Oberflächen bleiben auch nach langen Lager- und Transportzeiten glänzend. Er ist biologisch unbedenklich und frei von Chrom(VI)-Verbindungen. Der Anlaufschutz ist hautfreundlich, hypoallergen sowie schmutzabweisend. Er kann in Gestell-, Trommel- und Bandanlagen eingesetzt werden. Der Anlaufschutz 616 ist ein auf Nanotechnologie basierendes organisches Anlaufschutzverfahren. Spezielle Nanopolymere absorbieren auf der Silberoberfläche und vernetzen zu einer wenigen Nanometer dicken Schutzschicht. Durch die Innovation, dem Zusatz des Ansatzsalzes PLUS, sowie das Anlegen einer elektrischen Spannung, wird der Anlaufschutz noch besser und sicherer auf den zu schützenden Oberflächen aufgetragen.

Noch immer werden tonnenweise Schmuckwaren, hauptsächlich im asiatischen Raum, mit Anlaufschutzverfahren behandelt, die sehr giftige, umweltschädliche und krebserregende Chrom(VI)-Verbindungen enthalten. Dieser Schmuck landet auch bei Verbrauchern der westlichen Welt. Chromatierungen sind günstig. Außerdem muss in asiatischen Ländern oft ein 5-%-K2S-Tauchtest bestanden werden: Über einen Zeitraum von zwei Minuten dürfen keine farblichen Veränderungen der Silberschichten auftreten. Mit den bisherigen, handelsüblichen Chrom(VI)freien Anlaufschutzverfahren war dies unmöglich.

Mit dem neuen Anlaufschutz 616 PLUS kann dieser Test bestanden werden. Beim Chromatieren wird der Grundwerkstoff, beispielsweise Silber, angelöst und die gelösten Metallionen in die Chromatschicht mit eingebaut. Das heißt die Chromatschichten enthalten die krebserregenden Chrom(VI)-Verbindungen. Die Verwendung von mehr als 0,1 Gew.% sechswertigem Chrom in Elektro- und Elektronikgeräten ist nach der EU Richtlinie RoHS verboten. In China wird der Gehalt an Chrom(VI)-Verbindungen im Schmuck sogar auf 0,01 Gew.% beschränkt. Halle 3, Stand D54/12

www.umicore-galvano.com

www.rhoduna.com

Zeschky Galvanik – Erweiterung des Portfolios

Aktuell wird die Legierungsbeschichtung Zink/Nickel weiter forciert. Als Zielmärkte sind Halbfabrikate aus Guss und Stanzteile für höchste Anforderungen im Fokus. Um flexibel und schnell aufgestellt zu sein, wurde das Team im Bereich Verpackung und Lagerung verstärkt. Außerdem gehört die Investition in eine Anlage für automatische Montage inklusiv stückzahlgenauer Anlieferung dazu.

In Zeiten immer rasanter fortschreitender technischer Entwicklungen, höherer Anforderungen an Material, Leistungsfähigkeit, Umweltfreundlichkeit und Flexibilität reicht das bloße Reagieren nicht im Ansatz. So ist es gelebte Tradition des Unternehmens, immer neue Lösungsansätze zu finden, neue Projekte anzustoßen und Zukunftsprodukte zu konzipieren. Grund genug, zusätzliche fachkompetente Man Power im Bereich Forschung und Entwicklung vorzuhalten. Ein definierter Aufgabenbereich ist hier die Chemie. Dort gilt es Alleinstellungsmerkmale zu erarbeiten und den Kunden individuelle Oberflächen anzubieten. Die Anforderungen werden immer vielseitiger: beschichten, sortieren, eloxieren, schweißen, lasern, strahlen, transportieren, gleitschleifen, härten und verpacken. Um den insgesamt nachgelagerten Dienstleistungen zu den kundenorientierten Angeboten, die über das bloße Beschichten von Teilen hinausgehen, gerecht zu werden, bietet das Unternehmen eine Art Rundum-Sorglos-Paket an. Nach dem Motto – Du musst nicht alles können – Du musst jemanden kennen, der es kann – hat Zeschky mit starken Partnern ein Netzwerk aufgebaut, das so fast jeden Kundenwunsch erfüllt. Das MetallNetzwerk NRW, eine Gruppe mittelständischer Unternehmen, wird immer mehr zum Spezialistenverbund
für effiziente Lösungen
 für produzierende Unternehmen des Metallbereichs und führt für diese einzelne Be- und Verarbeitungsprozesse aus. Die Zusammenarbeit kann vorübergehend oder dauerhaft sein. Die Firmen des Netzwerks sind fachlich und logistisch untereinander vernetzt und auf Top-Qualität ausgerichtet.

Das eigene Handeln permanent überprüfen, Abläufe hinterfragen und Optimierungsspielraum auf dem Schirm behalten. Das ist der Anspruch, den die Zeschky-Gruppe nicht nur intern hoch hält. Regelmäßige externe Audits sorgen dafür, das Erreichte auch objektiv evaluierbar zu machen. Ende 2012 stand ein weiteres Audit an. Die unzähligen zukunftsweisenden Projekte mit der Automobilindustrie sprechen im Grunde für sich. Sie auf den Prüfstand zu stellen, bietet trotzdem oder gerade deshalb Chancen, um weiter zu optimieren. Auditiert wurde das ZIM-System (Zeschky Integriertes Managementsystem) nach DIN ISO TS 16949 Qualitätsmanagement, nach DIN EN ISO 14001 Umweltmanagement und nach DIN EN ISO 50001 Energiemanagement.
Halle 3, Stand D54/33

 
 
 
 
Schichtdickenmessgerät Surfix® für Chromschichten auf Stahl und auf Nichteisenmetallen

Mit dem neuen Kombi-Messgerät Surfix® der Phynix GmbH & Co. KG lässt sich die Dicke von funktionellen oder dekorativen Chromschichten sicher und genau bestimmen. Auf Stahlteilen handelt es sich hierbei um die häufig bis zu mehreren 100 Mikrometer dicken Chromschichten, die zur Erhöhung der Oberflächenhärte mit Hilfe des sogenannten Hartverchromens aufgebracht werden. Die Dicke dekorativer, hochglänzender Chromschichten (Glanzverchromen), die oft auf Nichteisenmetallen (NE-Metallen) wie Aluminium, Messing, Zinkdruckguss oder Kupfer zu finden sind, ist sehr viel geringer und kann ebenfalls mit den Kombi-Messgeräten der Surfix®-Reihe gemessen werden.

Die Geräte arbeiten nach den genormten magnetinduktiven Verfahren und dem Wirbelstromverfahren. Sie können daher auch für andere Schichtdickenmessungen eingesetzt werden, wie etwa für das Messen von Lacken und galvanischen Schichten auf Eisen/Stahl oder von Lacken und Eloxal- oder anodisch erzeugten Aluminiumoxidschichten auf Aluminium. Die kleinen, robusten, mobilen Geräte bestehen aus einem Grundgerät mit Tastatur und Display sowie einer Sonde, die über ein Kabel verbunden ist. Grundgerät und Sonde sind spritzwassergeschützt. Der Sensor der Messsonde ist flüssigkeitsdicht vergossen, so dass auch Messungen an nassen Teilen, zum Beispiel an der Verchromungsposition in der galvanischen Fertigung, ausgeführt werden können. Optional kann die Sonde auch mit einem säure- und laugenbeständigen Messpol geliefert werden. Das Grundgerät zeichnet sich durch seine besonders einfache Bedienbarkeit aus.

Phynix ist ein international agierendes Unternehmen im Bereich der Oberflächenindustrie mit Sitz in Köln. Es bietet seinen Kunden ein sorgfältig abgestimmtes Programm von kompakten Präzisionsmessgeräten für die Schichtdicken-, Wanddicken-, Rauheits- und Härtemessung sowie für die Gitterschnittprüfung und die Porensuche. Für den Praktiker hat das Unternehmen ein Handbuch zur Schichtdickenmessung herausgebracht mit wichtigen Messhinweisen und konkreten Ratschlägen, die sofort umgesetzt werden können. Es kann über die Phynix GmbH & Co. KG bezogen werden.

Hannover Messe Halle 3, Stand A32

Phynix GmbH & Co. KG Alexe-Altenkirch-Straße 3, D-50739 Köln

Relevante Unternehmen

Video(s) zum Thema

Werbepartner

Links zu diesem Artikel

Aus- und Weiterbildung

Top