Know-how als Schlüssel zum Erfolg

Werkstoffe 10. 03. 2013

Während diese Zeilen entstehen, wird in Hannover die CeBIT, die weltgrößte Computermesse (so zumindest der Slogan des Veranstalters) eröffnet. Der Veranstalter und die Teilnehmer sprechen einhellig von einem ungebrochenen Wachstum, bei dem sich derzeit kein Ende abzeichnet. Gleichzeitig sind die Wirtschaftsaussichten wegen der Haushaltskrise der (noch) weltgrößten Wirtschaftsmacht USA getrübt, aber dies wird im Moment noch weitgehend ausgeblendet in Erwartung dessen, was sich die amerikanische Politik zur Lösung ihrer Schwierigkeiten einfallen lassen wird.

Dem traditionell ersten Großereignis des Jahres auf dem Messegelände in Hannover folgt in Kürze mit der Hannover Messe ein zweites. Von diversen Wirtschaftspropheten seit längerem als Auslaufmodell bezeichnet, erfreut sich die Hannover Messe als internationaler Marktplatz aber dennoch großer Beliebtheit. Vor allem für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau ist diese Veranstaltung nach wie vor unverzichtbar. Die Prognosen aus diesem Wirtschaftsbereich, der neben dem Automobilbau das Zugpferd der deutschen Produktivität und für einen großen Teil der deutschen Bevölkerung Arbeitgeber ist, sind nach den erfolgreichen letzten Jahren noch gut, teilweise jedoch von geringen Schwächen gekennzeichnet. Für die gute Situation verantwortlich sind vor allem der Drang zu Forschung und Entwicklung, das große Potenzial an gut ausgebildeten Fachkräften, die große Zahl an unterschiedlichen und hochspezialisierten Fachunternehmen sowie die gute Infrastruktur (um nur einige der wichtigsten Faktoren zu nennen).

Neben dem Streben nach bessern Produkten spielt heute aber auch die Schonung der Umwelt eine wichtige Rolle. So gibt es kaum ein Unternehmen, das seine Produkte nicht in der einen oder anderen Art mit dem Adjektiv grün versieht. Eine Möglichkeit, zu diesem Ziel zu gelangen, ist die intelligente Kombination der unterschiedlichen Eigenschaften von Werkstoffen und Verfahren zur Modifizierung von Werkstoffen. Die Werkstoffkunde und Oberflächentechnologie geben hier ein gutes Beispiel: durch Ausnutzung der Stärken von Substrat und Beschichtung entstehen Werkstoffverbunde, die ein breites Portfolio an Eigenschaften abdecken, die Gesamtkosten aus Herstellung und optimaler Lebensdauer maximieren und zugleich umweltfreundlich sind. Dies sind Punkte, die auf einer Messe wie in Hannover Anfang April von den Ausstellern angepriesen werden und die auch ein Medium wie die WOMag darstellt. In diesem Heft wird dies unter anderem an galvanisch abgeschiedenen Chromschichten aus verschiedenen Perspektiven aufgezeigt.

 

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