Säurerückgewinnung mit Hilfe von Membranspiralwickelmodulen

Werkstoffe 08. 12. 2019
  • Autoren dieses Artikels
  • 2400x gelesen

Spiraltec GmbH erweitert Produktrange

Mithilfe der Membranspiralwickelmodule der Spiraltec GmbH können freie Säuren von Metallsalzen abgetrennt werden. Die Rückgewinnungsraten belaufen sich je nach gewählten Volumenströmen auf 85%ige bis zu 95%ige Rückgewinnung von freier Säure bei mehr als 95%igem Metallrückhalt. Aufgrund einer mehrfachen Anfrage aus der Industrie, welche Säuren in den Membranspiralwickelmodulen zurückgewonnen werden können, erweitert die Spiraltec GmbH ihren Anwendungsbereich.

Seit November dieses Jahres werden drei verschiedene ­Membranspiralwickelmodule angeboten, um so eine breitere ­Zielgruppe ansprechen zu können. Hierbei handelt es sich um drei verschiedene Membranspiral­wickelmodule für unterschiedliche Säuren und Säurekonzentrationen. In diesem Zusammenhang ist unbedingt zu berücksichtigen, dass es sich um exemplarische Zahlen für Standardanwendungen handelt. Eine Pauschalaussage ist oft nicht zu treffen, da ein erfolgreicher Einsatz von vielen Faktoren abhängt. So muss unter anderem berücksichtigt werden, dass die Membranspiral­wickelmodule durch Organik in ihrer Funktion negativ beeinträchtigt werden. Zudem beeinflussen die Höhe der Säurekonzentration, oxidierende Stoffe oder Säuregemische die Rückgewinnungsrate. Spiraltec bietet folgende Wickelmodule an:

  • Das Wickelmodul WD-AR-1001 ist das Standardmodul der Spiraltec GmbH. Es ist insbesondere für Schwefelsäure bis 30 %, Phosphorsäure bis 30 % sowie ­Salzsäure bis 10 % geeignet. Es wird häufig bei Eloxalbetrieben, Stahlbeizern oder beim Batterierecycling eingesetzt.
  • Das Wickelmodul WD-AR-2001 bietet eine höhere Beständigkeit hinsichtlich der Salzsäure: Dieses Modul kann zum Beispiel auch für bis zu 20%ige Salzsäure eingesetzt werden und erweitert so das Anwendungsgebiet beispielsweise für die Leiterplattenindustrie.
  • Das dritte Wickelmodul WD-AR-2004, bestückt mit einer anderen Membranfolie, ermöglicht den Einsatz bei bis zu 40%iger Schwefelsäure. Außerdem kann es auch bei Salpetersäure bis zu 10% angewendet werden und ist so beispielsweise für Anwendung wie Aluminiumätzen geeignet.

Prinzipiell sind die Membranspiralwickel­module vielfältig einsetzbar. Die unterschied­lichen Anwendungsfälle müssen jedoch geprüft und der Einsatz mit dem ­Hersteller abgeklärt werden. Spiraltec bietet Interessenten mehrere Möglichkeiten, um die gewünschte Anwendung vorab zu testen. So kann zum Beispiel eine Vorabanalyse eines zu bearbeitenden Stoffgemisches von Spiraltec selbst vorgenommen werden oder der Anwender erwirbt eine Labormesszelle für eigene Tests. Die Messzelle ermöglicht es, die Membrantauglichkeit und somit die Diffu­sionsfähigkeit eines Mediums zu testen.

Relevante Unternehmen

Video(s) zum Thema

Werbepartner

Links zu diesem Artikel

Aus- und Weiterbildung

Top