Intec und Z

Werkstoffe 10. 12. 2014
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Werkstoffe und Oberflächen sind wichtige Messethemen

Leipziger Messeduo setzt auf Vielfalt – Podium für Werkstoffe und Oberflächenbearbeitung

Es ist ein wichtiger Termin der metallbearbeitenden Branche in Deutschland im Jahr 2015: Vom 24. bis 27. Februar laden Intec und Z nach Leipzig ein. Im Fokus stehen die Fertigungstechnik für die Metallbearbeitung und Zulieferindustrie. Werkstoffe und Oberflächen sind erneut ein wichtiges Messethema – sowohl in der Ausstellung als auch im begleitenden Fachprogramm.

Vielfalt und Ideenreichtum

Wer sich zu Jahresbeginn einen repräsentativen Überblick über die Innovationen und Angebote im Werkzeugmaschinenbau, der metallbearbeitenden Branche sowie der Zulieferindustrie verschaffen will, für den ist nach Ansicht von Dr. Deliane Träber, Geschäftsbereichsleiterin der Leipziger Messe, der Besuch in Leipzig eine ausgezeichnete Gelegenheit. Den Kern der Intec bilden vor allem Werkzeugmaschinen, Fertigungsautomation und Robotik, Laser- und Schweißtechnik sowie Präzisionswerkzeuge, Werkzeugsysteme, Messtechnik und Qualitätssicherung; weiterhin gehört Software für Produktion und Fertigung zum Portfolio der Messe.

Auf der Zuliefermesse Z zeigen Unternehmen, dass sie bewährte Partner für die Automobil- und Fahrzeugindustrie sowie den Maschinen- und Anlagenbau sind. Ihr Leistungsspektrum umfasst dabei Einsatzbereiche wie die Umformtechnik, die Metall- und Kunststoffbearbeitung, aber auch die Bereitstellung von Kunststofftechnik nach Kundenwunsch, Elektrobauteile oder die Lohnfertigung auf Basis unterschiedlichster Materialien. Das Angebot der Z spiegelt die Vielseitigkeit und den Innovations­charakter der Werkstoffe wider, die von Zulieferern bearbeitet werden.

Neuartige Strukturen in der Serie

Ein vielseitiges Fachprogramm komplettiert die Messen. Auch hier werden neuartige Werkstoffe und verschiedene Facetten der Oberflächenbearbeitung thematisiert. So widmet sich das 22. Leipziger Fachseminar der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik am 26. Februar 2015 intensiv einem wichtigen Zulieferbereich, denn Oberflächentechnologien sind für die Hauptabnehmerbranchen der Z von massiver Bedeutung. Zur Tagung gehört zudem eine eigene Ausstellung, an der zuletzt 56 Firmen teilnahmen.

Ein weiteres Highlight im Fachprogramm der Messen gestaltet die Sonderschau Faserverbundstrukturen auf dem Weg in die Serie – Entwicklung, Herstellung, Bearbeitung, Qualitätssicherung. Sie stellt Lösungen für den Einsatz und die Verarbeitung neuartiger Materialien in der Serienproduktion vor. Wie Prof. Dieter Weidlich, Sprecher des Sonderschau-Programmbeirats und Vorsitzender des Innovationsverbundes Maschinenbau Sachsen VEMASinnovativ erläutert, sollen damit Beispiele aufzeigt werden, wo Faserverbundteile bereits Eingang in Produkte gefunden haben. Faserverbundstoffe sind eine junge Technologie mit einem enormen Potenzial; die Veranstaltung befasst sich mit Faserverbundstoffen und ihren Wegen zur Serie. Gezeigt werden verschiedene Werkstoffteile und deren Bearbeitung – von der Zerspanung bis zur Beschichtung oder Markierung von Kunst- und Verbundstoffen. Das bezieht sich sowohl auf den Einsatz in Großserien als auch auf spezielle Einsatzgebiete, wo gesonderte Eigenschaften gefordert sind, wie anhand eines Demonstrators für eine Leichtbaukarosserie zu sehen sein wird.

Wesentlicher Teil der Sonderschau ist das in die Ausstellungsfläche integrierte Fachsymposium. Hier können sich Besucher mit Experten aus Industrie und Forschung in einer mehrtägigen Vortragsreihe zu verschiedenen Aspekten der Leichtbautechnologie austauschen. Schwerpunkte sind beispielsweise Technologiefusion, Smart Structures, virtuelle Prozess- und Bauteilgestaltung, aber auch Qualitätssicherung und Prüfung.

Raum für intensiven Austausch

Ein brennendes Dauerthema auf Intec und Z ist die Energie- und Ressourceneffizienz, der sich auch das Fachprogramm widmet. Diesbezüglicher Höhepunkt ist der Kongress über ressourceneffiziente Produktion des Fraunhofer-Verbundes Produktion. In Leipzig ins Leben gerufen, findet er nun inzwischen bereits zum vierten Mal parallel zu Intec und Z statt. Fach- und Führungskräfte aus Politik, Wissenschaft und Industrie diskutieren hier gemeinsam unter dem Titel E³-Produktion – Lösungen für die Produktionstechnik der Zukunft über Trends, Innovationen und Best Practice-Lösungen.

Besucher und Aussteller finden also sowohl an den Messeständen als auch im Rahmenprogramm viele Möglichkeiten für den intensiven fachlichen Austausch. Die Veranstaltungen umfassen neben Kongressen und Sonderschauen zudem das Aussteller­forum mit Fachvorträgen und Business-Meetings. Dem Berufsnachwuchs und der langfristigen Fachkräftesicherung widmet sich der Studententag mit einer Jobbörse. Hier können Unternehmen und ihre zukünftigen Mitarbeiter unkompliziert in Kontakt treten.

Zur vergangenen Auflage von Intec und Z im Jahr 2013 konnte der Messeverbund sein bis dahin bestes Gesamtergebnis verzeichnen: insgesamt 1352 Aussteller aus 29 Ländern und 21 400 Besucher aus 27 Ländern kamen nach Leipzig, darunter 98 Prozent Fachbesucher.

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