Beirat

WOMag wird von einem Kreis aus etwa 20 Fachleuten, die entlang der Prozesskette von der Werkstoffbe- und
-verarbeitung bis zur abschließenden Oberflächenbehandlung tätig sind, beraten und unterstützt. Die Beiratsmitglieder begutachten und bewerten im Bedarfsfall auch die Inhalte und Qualität der zur Veröffentlichung anstehenden Beiträge. Die Eigentümer der WOMag betrachten die Beiratsmitglieder als eine entscheidende Stütze bei der Herausgabe des Mediums.

 

Prof. Dr. Volker Bucher

 

Prof. Dr. Volker Bucher studierte Physik in Tübingen, Stuttgart und Rio de Janeiro.

Nach seiner Diplom- und Doktorarbeit am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut in Reutlingen (NMI) spezialisierte er sich auf Plasma-Oberflächenbeschichtungen, der Fokus liegt hier in der Medizintechnik.

Von 2011 bis 2014 war er Gruppenleiter Mikromedizin- und Oberflächentechnik am NMI und gleichzeitig im Rahmen einer sogenannten „Shared Professorship“ an der Hochschule Furtwangen Professor für Oberflächentechnologien in der Medizintechnik. Seit 2014 ist er 100 % Professor an der Hochschule Furtwangen (HFU). In der Fakultät Mechanical and Medical Engineering (MME) des Hochschulcampus Schwenningen lehrt er Themen wie Physik, Dünnschicht-, Plasmatechnik, Innovative Werkstoffe und Intelligente Implantate. Er ist Studiendekan des Masterstudiengangs Mikromedizin. Im Cluster microTEC Südwest e.V. ist er Sprecher der Fachgruppe Oberflächen. Seit 2015 leitet er das Steinbeis-Transferzentrum Oberflächen- und Beschichtungstechnik.

Prof. Dr. Andreas Bund

 

Andreas Bund studierte Chemie an der Universität des Saarlandes und fertigte dort seine Promotion unter der Betreuung von Prof. Schwitzgebel an. Im Jahr 1999 wechselte er an die TU Dresden in die Gruppe von Prof. Plieth. Dort habilitierte er sich 2004 und erhielt die Lehrbefugnis für Physikalische Chemie. Ein Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (2005 - 2009) gab ihm die Möglichkeit, sich wissenschaftlich in die Breite zu entwickeln. Nach einer Vertretungsprofessur an der TU München (2009 - 2010) erhielt er den Ruf an die TU Ilmenau. Seine Arbeitsgebiete liegen im Bereich der grundlagenorientierten und angewandten Elektrochemie.

Prof. Dr. Andreas Bund ist seit Mitte 2010 als Stiftungsprofessor für das Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik an die TU Ilmenau berufen. Die Professur wird für fünf Jahre vom ZVO unterstützt.

Thema der Diplomarbeit: Potentiometrische Stripping Analyse bei instrumentellem Minimalaufwand. Beiträge zur Kupfer-Zink Interferenz

Thema der Dissertation: Die Quarzmikrowaage in Rheologie und Elektrochemie: Fortschritte in der Signalauswertung durch Netzwerkanalyse

Thema der Habilitation: Tribologische, rheologische und magnetohydrodynamische Effekte an elektrochemischen Phasengrenzen

Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Bund sind:

  • Elektrochemische Herstellung und Charakterisierung neuer Materialien für die Oberflächentechnik und Energiespeicherung
  • Ionische Flüssigkeiten als neuartige Reaktionsmedien in der Elektrochemie
  • Elektrochemische Sensorik mit akustischen Resonatoren (Quarzmikrowaage)
  • Numerische Simulation von elektrochemischen Prozessen
  • Magnetohydrodynamik

Dr. Andreas Dietz

Dipl.-Chem. Dr. Andreas Dietz, geb. 1958, studierte an der Universität Hamburg Chemie und promovierte im Fach Elektrochemie.

Seit 1993 ist er am Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik beschäftigt, wo er die Arbeitsgruppe Galvanotechnik leitet.

Die Arbeitsschwerpunkte liegen in der Entwicklung galvanisch abgeschiedener Dispersionsschichten, der Metallisierung von Leichtmetallen wie Aluminium, Magnesium oder Titan sowie neuen umweltfreundlichen Methoden zur Kunststoffmetallisierung. Darüber hinaus wird intensiv an der Abscheidung von Metallen aus ionischen Flüssigkeiten gearbeitet.

Bernd Endres

Bernd Endres, Jahrgang 1946, ist seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der funktionellen Oberflächenbeschichtung mit Schwerpunkt Edelmetallbeschichtungen tätig.

Von 1970 bis 1992 war er bei der Doduco KG zunächst verantwortlich für die technischen Kundenberatung, später für die technische Leitung des Gesamtbereiches Galvanotechnik. Betätigungsfelder waren hier primär der Leiterplatten-, Steckverbinder -und Halbleitersektor, aber auch der dekorative Bereich und der Galvanoanlagenbau.

Seit 1992 ist er Geschäftsbereichsleiter des Bereiches Edelmetalltechnik der Gramm Technik GmbH mit Schwerpunkt Oberflächenbeschichtungen für die Verbindungstechniken in der Elektronik, z.B. für Leiterplatten, MID-Bauteile oder die Mikrosystemtechnik.

Darüber hinaus ist er seit einigen Jahren als vereidigter Sachverständiger für chemische und galvanotechnische Beschichtungen von metallischen Werkstoffen, vereidigt bei der IHK-Karlsruhe, aktiv.

In den Jahren 1989 bis 1990 und 2003 bis 2005 begleitete er die Position des AESF - International Branch Präsident.

 

Dr. Markus Guttmann

Dr. Markus Guttmann

Markus Guttmann, geboren und aufgewachsen in Sachsen, hat an der Martin-Luther-Universität in Halle/S. und an der Universität Leipzig ein Chemiestudium absolviert, welches er 1994 als Diplomchemiker beendet hat. In seiner 1997 abgeschlossenen Promotion, erarbeitet an der Universität Leipzig und der Karl-Franzens-Universität Graz, hat er sich mit dem elektrochemischen Verhalten von Palladium und Silber an Kohlenstoff-Elektroden beschäftigt. Nach einem kurzen Aufenthalt an der TU Dresden ist Dr. Guttmann seit August 1998 wissenschaftlicher Mitarbeiter am heutigen Karlsruher Institut für Technologie (KIT), dem ehemaligen Forschungszentrum Karlsruhe. Begonnen hat er in Karlsruhe am Institut für Materialforschung III und ist im Mai 2000 an das Institut für Mikrostrukturtechnik gewechselt. Seit 2005 ist er dort Leiter der Gruppe Formeinsätze. Schwerpunkt der Arbeiten in seiner Gruppe ist die Entwicklung von Fertigungsverfahren für die Herstellung von nano- und mikrostrukturierten Abformwerkzeugen (Formeinsätzen) für das Spritzgießen und Heißprägen von Bauteilen aus Kunststoff, Metall oder Keramik. Die Fertigung von Formeinsätzen erfolgt dabei in Kombination von lithographischen Verfahren (z.B. Elektronenstrahl-, UV- oder Röntgen-Lithographie), galvanischen Verfahren (z.B. Nickelgalvanoformung) und mechanischen Verfahren (z.B. Drahterodieren, Fräsen). Mit seiner Arbeitsgruppe ist Dr. Guttmann an verschiedenen nationalen und internationalen Projekten (z.B. EU-Projekte ACTMOST, EUMINAFAB und PLAST4FUTURE) beteiligt, bei denen unter anderem mikrostrukturierte LIGA- und nanostrukturierte Shim-Formeinsätze zum Einsatz kommen. Gleichzeitig unterstützt seine Gruppe die Karlsruhe Nano and Micro Facility (KNMF). Außerdem wurden in der Gruppe von Dr. Guttmann in Zusammenarbeit mit der Industrie Arbeiten zur Entwicklung der Anlagentechnik für die Mikrogalvanoformung durchgeführt. Die Ergebnisse seiner Arbeiten wurden in einer Vielzahl von Beiträgen bei Tagungen und in Fachzeitschriften veröffentlicht. Neben diesen Tätigkeiten ist Dr. Guttmann am KIT und in der IHK Karlsruhe intensiv in die Ausbildung von Chemielaboranten involviert, er ist am KIT aktuell Sprecher des Kompetenzfeldes Mikrotechnik, er war eine Zeit lang für die Zeitschrift Galvanotechnik als Redakteur der Rubrik Mikrosystemtechnik verantwortlich und ist Aufsichtsratsmitglied eines kleinen, auf dem Gebiet der Anlagen- beziehungsweise Mikrotechnik tätigen Unternehmens.

Prof. Dr. Burkhard Heine

Burkhard Heine hat von 1977 bis 1983 Werkstoffwissenschaft an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen studiert. Es folgen zunächst bis 1985 eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Eisenhüttenkunde der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und anschließend bis 1988 in selber Position am Max-Planck-Institut für Metallforschung, Institut für Werkstoffwissenschaft, Stuttgart. Von 1988 bis 1989 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und persönlicher Referent der Geschäftsführung des Max-Planck-Institutes für Metallforschung, Institut für Werkstoffwissenschaft, Stuttgart. Von 1989 bis 1994 folgte eine Industrietätigkeit bei der Dornier Luftfahrt GmbH, Friedrichshafen, im Bereich Werkstoff- und Oberflächentechnikentwicklung. Seit 1994 ist Dr. Burkhard Heine Professor für Materialkunde im Studiengang Oberflächentechnik und Werkstoffkunde der Fachhochschule Aalen.

Dr. Heinz Herberhold

Nach seiner Promotion auf dem Gebiet der physikalischen Chemie begann Dr. Heinz Herberhold 2004 seine berufliche Laufbahn im Bereich Oberflächentechnik bei der HDO mit anschließender technischer Verantwortung aller Fertigungsprozesse, unter anderem Druckguss, Oberflächenbearbeitung, Galvano- und Oberflächentechnik. Dr. Heinz Herberhold ist verantwortlich für den Bereich Innovationsmanagement bei der HDO Druckguss- und Oberflächentechnik GmbH in Paderborn. Die Schwerpunkte seines Aufgabengebiets liegen in der Entwicklung innovativer Prozesse, Produkte und Designs für dekorative Bauteile zur Absicherung der Technologieführerschaft der HDO im Bereich der Produktschwerpunkte Sanitär, Automotive, Haushaltsgeräte und Consumer. Darüber hinaus ist Dr. Herberhold aktiv in der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. DGO tätig. Seit 2011 ist er Mitglied des DGO-Vorstands.

Dr. Uwe König

Dr. Uwe König studierte Chemie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und promovierte in Chemie und Elektrochemie. Die Schwerpunkte seiner Arbeit in Forschung und Entwicklung liegen im Bereich der Verbindung von Grundlagenforschung und Anwendung. Charakterisierung der Eigenschaften von Beschichtungen verschiedener Werkstoffe sind dabei ebenso Themenstellungen wie und die an den Oberflächen ablaufenden chemischen und elektrochemischen Reaktionen. Wesentliche Bedeutung hat die Realisierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschungsmanagement und industrieller Praxis sowie die Kooperation zwischen politischer Zielsetzung und Forschungsrealität.

Prof. Dr.-Ing. habil. Thomas Lampke

Thomas Lampke hat in Bremen (Maschinenbau) und Chemnitz (Werkstoffwissenschaft) studiert und in den Fachgebieten Verbundwerkstoffe und Oberflächentechnik promoviert und habilitiert. Während der Zeit seiner Habilitation nahm er u.a. auch Lehraufträge an der Universität Paderborn wahr und hatte eine Gastprofessur an der University of Waterloo, Ontario, Kanada, inne. Seit Dezember 2008 leitet Prof. Dr. Thomas Lampke die neu eingerichtete Professur Oberflächentechnik/Funktionswerkstoffe an der Technischen Universität Chemnitz, Institut für Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik. Gemeinsam mit etwa 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bearbeitet er Forschungsvorhaben zur Oberflächen- und Beschichtungstechnik, zum Interface-Engineering hybrider Werkstoffe sowie zur Simulation und Werkstoffmodellierung. Er ist darüber hinaus Prodekan für Forschung und Studiendekan für Automobilproduktion an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz, gehört zum geschäftsführenden Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik (DGO) und engagiert sich in technischen Verbänden für die Zusammenarbeit von universitärer und industrieller Forschung und Entwicklung.

Dr.-Ing. Martin Metzner

Martin Metzner, geboren 1968, hat von 1992 bis 1996 an der Fachhochschule Oberflächentechnik und Werkstoffkunde studiert. Dem ließ er von 1999 bis 2002 das Studium der Elektrochemie und Galvanotechnik an der Technische Universität Ilmenau mit Abschluss als Dipl.-Ing. folgen. 2007 schloss er seine Promotion zum Thema Korrelation der Verfahrensparameter und des festkörperphysikalischen Aufbaus sowie der makroskopischen Eigenschaften elektrolytisch generierter Chromsysteme (Verteidigung 14.12.2007) ab, womit er seine seit 1996 intensiv betriebenen Arbeiten auf dem Gebiet der Verchromung, beispielsweise den Prozessstrukturen technischer Hartchromverfahren oder der Verchromung aus kalten Elektrolyten, fortsetzte. Seinen beruflichen / wissenschaftlichen Werdegang startete Martin Metzner 1996 als freier Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Abteilung Schichttechnik. Seit 1998 ist er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter. Seit 2001 ist er Gruppenleiter am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung, Abteilung Schichttechnik und seit 2005 Abteilungsleiter Galvanotechnik am Fraunhofer Institut für Produktionstechnik und Automatisierung. Darüber hinaus begleitete Dr. Metzner seit 2004 Lehrtätigkeiten in Form von der Vorlesung Oberflächen- und Beschichtungstechnik I im Maschinenbau an der Universität Stuttgart, seit SS 2006 mit Lehrauftrag und seit 2013 auch einen Lehrauftrag an der TU Ilmenau, Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik. Des Weiteren ist Dr. Martin Metzner in unterschiedlichen Gremien aktiv: Mitglied des Fachausschusses Forschung der deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. (DGO) Mitglied des Fachausschusses Beschichtungsstoffe der deutschen Forschungsgesellschaft für Oberflächenbehandlung e.V. (DFO) Gründungsmitglied des Fachausschusses Kombinationsschichten der deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. (DGO) Mitglied des AWT-Fachausschusses 10 „Funktionelle Schichten“ Mitglied des Netzwerkes Elektrochemie der Fraunhofer Gesellschaft Mitglied der Fraunhofer Vintage Class

Dr.-Ing. C. Benjamin Nakhosteen

Dr.-Ing. C. Benjamin Nakhosteen erwarb seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur des allgemeinen Maschinenbaus an der Universität Dortmund. Berufliche Stationen in Wissenschaft und Industrie widmeten sich zunächst der Werkstoff- und Oberflächentechnik sowie der Wissensvermittlung in diesen Hochtechnologiefeldern. Begleitend zu seiner Tätigkeit als Koordinator für Forschung und Entwicklung am Lehrstuhl Technikdidaktik der Technischen Universität Dortmund promovierte Nakhosteen über technisches Erfahrungswissen von Facharbeitern in industriellen Produktionsprozessen. Er ist Autor zahlreicher Fachpublikationen sowohl im Bereich Werkstoff- und Oberflächentechnik als auch auf dem Gebiet des industriellen Wissensmanagements. Seit 2010 ist Nakhosteen bei der ThyssenKrupp Steel Europe AG Senior Expert im Direktionsbereich Human Ressources. Dort ist er zuständig für betriebliche Wissensspeicher und die Arbeitsgruppe Integratives Wissensmanagement.

Steffen Pospischil

Steffen Pospischil M. A., geboren 1969, hat von 1989 bis 1995 an der RWTH Aachen Wirtschaftsgeographie, Geographie und Internationale Technische und Wirtschaftliche Zusammenarbeit studiert. Seine Abschlussarbeit befasste sich mit wirtschaftsräumlichen Fragestellungen des Einzelhandels in der Euregio-Maas-Rhein. Nach seinem Studium baute er an der RWTH Aachen als Wissenschaftlicher Mitarbeiter das Lehrer-Bildungszentrum am Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik auf. Nach seinem Wechsel nach Berlin arbeitete er unter anderem als Chefredakteur bei mehreren Internetportalen im Bereich der Telekommunikation. Ab 2002 arbeitete Steffen Pospischil als Pressesprecher für Technik und Tarife bei der deutschen Tochter des spanischen Telekommunikationskonzerns Telefónica in München. Ab 2004 baute er in einem Münchner Verlag ein neues Magazin in der Sicherheitstechnik auf und übernahm als Chefredakteur Ende 2005 die Fachzeitschrift mo Metalloberfläche, heute Magazin für Oberflächentechnik. Seit seinem Wechsel an das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik im Jahr 2008 leitet er dort die Abteilung für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing.

Prof. Dr. Nils A. Reinke

Nils Reinke, 1978 in Dinslaken geboren, absolvierte zunächst ein Studium der Physik an der Gerhard-Mercator-Universität in Duisburg, das er 2003 abschloss. Bis 2007 promovierte er an der Universität Augsburg im Fachbereich organische Elektronik. Seit September 2007 ist Dr. Reinke Leiter des Opto-Electronic-Research Laboratory (OLAB) am Institute of Computational Physics (ICP) der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur. Dort ist er Projektleiter in zahlreichen nationalen und internationalen Projekten in Bereichen der Material- und Oberflächenmesstechnik. Seit 2008 ist er Dozent für Physik und seit 2011 Professor an der ZHAW. Im Januar 2011 gründete Prof. Dr. Reinke die Firma Winterthur Instruments, die sich auf die zerstörungsfreie Prüfung von Materialien und Oberflächen spezialisiert hat. Seit Februar 2013 ist es als CEO bei Winterthur Instruments AG tätig. Seine Arbeiten führten zu über 40 Patentanmeldungen und Publikationen zum Thema Material- und Oberflächenmesstechnik. Zudem wurden seine Arbeiten und sein Engagement mit zahlreichen Preisen (u.a.: Produkthighlight besser lackieren (2012), Heuberger Jungunternehmerpreis (2012), VentureKick-Förderpreis (2011), Volkswirtschaft-Stiftung Förderung (2011), ITG-Innovationspreis (2010)) und Augsburger Universitätspreis (2008) gewürdigt. Sein Engagement erstreckt sich des Weiteren auf Mitgliedschaften in Komitees und Organisationen (z.B. Beirat des Winterthurer Oberflächentags, “Deutsche Physikalische Gesellschaft”, “Deutsche Gesellschaft für angewandte Optik”, “European Optical Society”, “SwissPhotonics” und “SwissMem”).

Dr.-Ing. Bastian Rüther

Bastian Rüther, geboren 1981, studierte an der Technischen Universität Dortmund Maschinenbau und schloss diese 2007 mit einem Diplom im Bereich Werkstofftechnik am Lehrstuhl für Werkstofftechnologie (LWT), TU Dortmund, ab. Seit 2007 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent im Bereich Oberflächentechnik, Lehrstuhl für Werkstofftechnologie (LWT), TU Dortmund. Darüber hinaus absolvierte Bastian Rüther ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Technischen Universität Dortmund, das er 2013 mit Master im Bereich Industrial Engineering am Lehrstuhl für Werkstofftechnologie (LWT), TU Dortmund, abschloss. Seit 2010 ist er Gesamtleiter und Koordinator für Lehre, Lehrstuhl für Werkstofftechnologie (LWT), der TU Dortmund. Im Juni 2014 erfolgte die Promotion zum Dr.-Ing. im Bereich der Werkstofftechnologie/Oberflächentechnik am Lehrstuhl für Werkstofftechnologie der TU Dortmund. Dr.-Ing. Rüther hat in der WOMag bisher folgende Beiträge veröffentlicht: GTV TopGun Typhoon: Parameter Development for Wire and Powder Feedstock Materials; WOMag 10/2013 Influence of Cored Wire Manufacture on the Properties of Electric Arc Sprayed Coatings; WOMag 12/2013 Nachhaltigkeit und Effizienz im Bereich der Oberflächentechnik; WOMag 9/2014

Jürgen Schmidt

Jürgen Schmidt 

Geboren 1957, studierte Jürgen Schmidt von 1979 bis 1984 Nichteisen-Metallurgie an der TU Bergakademie Freiberg. Von 1984 bis 1991 war er Laborleiter auf dem Gebiet der Werkstoffanalytik und Werkstoffprüfung im VEB Kombinat Carl Zeiss Jena und von 1992 bis 1998 Laborleiter eines akkreditierten Prüflabors bei der PTS Jena GmbH. Anschließend war er bis 1999 Produktionsleiter bei der Schmuhl Faserverbundtechnik GmbH & Co. KG Liebschütz ehe er eine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung Innovent Technologieentwicklung Jena, Bereich Oberflächentechnik, aufnahm. Seit 2006 ist Jürgen Schmidt Gruppenleiter der Arbeitsgruppe Elektrochemie. Er verfügt über langjährige Erfahrung in den Bereichen Werkstoffeinsatz, Werkstoffcharakterisierung sowie der chemischen und elektrochemischen Metallabscheidung und Anodisation sowie über umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der plasmachemischen Oxidation von Leichtmetallen und der Abscheidung von Dispersionsschichten. Darüber hinaus ist er Mitglied im Fachausschuss „Oberflächenbehandlung von Leichtmetallen“ der DFO sowie Mitglied im Fachausschuss „Tribologische Schichten“ der EFDS.

Prof. Dr. Timo Sörgel

Studium der Chemie an der Universität Ulm

Promotion zum Thema „Interkalationsverbindungen von Übergangsmetallschichtoxiden und –telluriden und elektrochemische Festkörpersynthesen“ am Max-Planck-Institut für Festkörperforschung, Stuttgart und der Universität Stuttgart

Seit 2011 Professor für Oberflächen- und Galvanotechnik im Studiengang Oberflächentechnologie / Neue Materialien der Hochschule Aalen

 

 

Prof. Dr. Dietmar Schorr

Dietmar Schorr studierte von 1991 bis 1999 Maschinenbau an der Universität des Saarlandes und schloss dort im Januar 1999 mit dem Dr.-Ing. ab.

Es folgte Tätigkeiten Tätigketein als Gruppenleiter Entwicklung Diesel-Einspritz-Injektor bei der SiemensVDO AG mit Arbeiten an der Dieseleinspritztechnik, Injektor, Messtechnik und Erprobung (02/99 – 05/06) und von Juni 2016 bis Juni 2011 Leiter Erprobung Diesel-Hochdruckpumpe bei der Robert Bosch GmbH (Dieseleinspritztechnik, Hochdruckpumpe, Erprobung, Tribologie). Seit September 2011 ist Prof. Dr. Schorr Studiengangleiter Maschinenbau an der Duale Hochschule Karlsruhe und seit November 2013 Leiter Steinbeis Transferzentrum mit Dienstleistungsangebote im Bereich der analytischen Tribologie und Messtechnik (www.tribologieinanwendungundpraxis.de). Seit Januar 2014 ist er Stellv. Dekan Fakultät Technik der Dualen Hochschule Karlsruhe sowie seit August 2015 wissenschaftlicher Leiter Masterstudiengang Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden Württemberg

 

Prof. Dr. Siegfried Steinhäuser

Siegfried Steinhäuser, geboren 1940 in Plauen/Vogtland, studierte von 1959 bis 1965 Werkstoffkunde an der damaligen Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt (heute TU Chemnitz) und erweiterte sein Wissen einer anschließenden Industrietätigkeit. 1967 begann er eine Tätigkeit an der damaligen Technischen Hochschule Karl-Marx-Stadt als wissenschaftlicher Assistent im Institut für Technologie, Fachgebiet Oberflächentechnik. Sein Tätigkeitsgebiet erstreckte sich auf die Bereiche: Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnik Oberflächentechnik (Korrosion und Korrosionsschutz, Verschleiß- und Verschleißschutz, Tribologie, Beschichtungstechnik: in der Lehre alle Verfahren, in der Forschung vor allem Galvanik und thermisches Spritzen) Schadensfalluntersuchung Aus- und Weiterbildung Wissenschaftsorganisation 1974 erfolgte die Promotion zum Dr.-Ing. 1987 zum Dr.-sc.techn. und 1991 die Habilitation (Facultas docendi, Dr.-Ing. habil.). Prof. Dr. Steinhäuser erhielt 1996 eine außerplanmäßige Universitätsprofessor. Seit dem 18. September 2005 befindet er sich im „Unruhestand“. Er führt als Angehöriger der TU Chemnitz noch verschiedene Arbeiten an der TU Chemnitz aus, hält Vorlesungen an der FH Zwickau und ist Mitarbeiter in verschiedenen Gremien. Neben seiner Universitätstätigkeit ist Prof. Dr. Steinhäuser seit 1997 Vorstandsmitglied und war von 2001 bis 2005 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik e.V. DGO. Aufgrund seines Engagements in der DGO und seiner umfangreichen Arbeiten auf dem Gebiet der Galvano- und Oberflächentechnik erhielt er am 21. September 2011 die Ehrenmitgliedschaft der DGO.

Dr. Andreas Timmer

Dr. Andreas Timmer geboren und aufgewachsen in Niedersachsen, hat an der Carl-von-Ossietzky Universität in Oldenburg Chemie studiert. Studiumsbegleitend arbeitete er bei der Sohid GmbH in Schortens als Praktikant und beschäftigte sich mit galvanotechnischen Badanalysen und werkstoffkundlicher Materialprüfung. Im Anschluss an das Diplomstudium setzte Dr. Timmer 1998 seine Arbeit bei der Sohid GmbH in Schortens fort und befasste sich mit der Produktentwicklung und Qualitätssicherung, sowie der galvanotechnischen Prozessanalytik, bei der er sich besonders mit Zinkelektrolyten, chemischen Nickelelektrolyten und Aluminiumbeizen beschäftigte. 2007 promovierte Dr. Timmer an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf mit dem Thema „Analyse von Ceramidmetaboliten mit genregulierenden Eigenschaften in UV-bestrahlten Hautzellen“. Nach Projektarbeiten in Laboren in Ulm und Mönchengladbach, in denen er sich mit der Implementierung neuer Verfahren zur Analyse von Drogen und Medikamenten beschäftigte, arbeitete Dr. Timmer 2008 in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von HSO Herbert Schmidt GmbH & Co. KG in Solingen. Dort entwickelte er Verfahren für die Oberflächentechnik zum Korrosionsschutz ebenso wie für dekorative Zwecke. Er begleitete Studienarbeiten und arbeitete im Projekt GALVAREC sowie im Arbeitskreis "Ionische Flüssigkeiten und nichtwässrige Elektrolyte“ IONMET mit. 2009 begann Dr. Andreas Timmer seine Lehrtätigkeit am Technischen Berufskolleg Solingen. Dort unterrichtet er unter anderem Oberflächenbeschichter/innen und Galvanotechniker/innen. Seit 2010 fungiert er als ehrenamtliches Mitglied in einem Prüfungsausschuss der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid.

Dr. Malte-Matthias Zimmer

Dr. Malte-Matthias Zimmer ist seit dem Studium eng mit der technischen Chemie, insbesondere der Elektrochemie und der Galvanotechnik verbunden. Er begann seine berufliche Laufbahn bei der Preussag Stahl AG (heute Salzgitter AG) zunächst als Laborleiter, später als Betriebsleiter einer Anlage zur Strukturverchromung, übernahm anschließend die technische Leitung in einem Eloxalunternehmen und war bis Mitte 2012 Geschäftsführer der Thoma Metallveredelung GmbH. Dr. Malte-Matthias Zimmer ist seit kurzem als Geschäftsführer in Verantwortung bei der EUPOC GmbH, Fellheim, einer aus der Branche hervorgegangenen Unternehmung. Sie bietet Unterstützung und Beratung in allen komplexen Umfeldern aus Politik, Wirtschaft, Umwelt, Ressourcenschonung und anderen an, die nicht ins Kerngeschäft produzierender Unternehmen gehören. Ursprung der EUPOC sind die Herausforderungen aus REACh, die zur Bildung einer Solidargemeinschaft geführt haben, deren operatives Geschäft die EUPOC wahrnimmt.